Video: The Story of Linux – 20 Jahre Linux
Anlässlich des baldigen 20. Geburtstags dieses Jahr (26. August) hat die Linux Foundation ein wirklich gelungenes Video zu der Geschichte von Linux veröffentlicht. Ich glaube das Video bedarf nicht vieler Worte, jedoch gebührenden Respekt! Wir freuen uns auf die nächsten 20 Jahre Linux und sagen Danke! Ohne Linux wäre Vieles nicht möglich!
Hier noch eine Infografik der letzten 20 Jahre:
Raid1 auf dem Mac Mini Snow Leopard Server aktivieren
Apple liefert die Mac Mini Server zwar mit 2 500 GB Festplatten aus, allerdings sind diese noch nicht im Raid vorkonfiguriert und DVD Laufwerk ist keines vorhanden. Nach ein wenig Recherche habe ich jedoch rausgefunden wie sich das RAID per Commandline nachträglich konfigurieren lässt ohne die ganze Installationsprozess durchzuführen.
Ich empfehle Euch den Raid gleich vor der Endkonfiguration des vorinstallierten Systems zu erstellen, da der Server sonst erheblich länger benötigt um die Platten zu spiegeln.
Auf einem entfernten Mac (der sich im selben Netzwerk wie der Server befindet) kann unter “Programme” -> “Dienstprogramme” -> “Enternte Mac OS X Installation” gestartet werden. Mit diesem Programm lässt sich über das Netzwerk die beigelegte Snow Leopard Server Installations DVD am Mac Mini mounten.
Auf dem Mac Mini muss man nun beim Starten die “Alt” Taste betätigen und nach einigen Sekunden sollte die entsprechende Server Installations Disk zur Auswahl stehen. Diese wird dann über das Netzwerk gebootet.

Der Bootvorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen und danach kann ein Terminal Fenster gestartet werden. Folgender Befehl listet alles Disks und Volumes auf:
diskutil list
QuickTipp: Unterstützt meine Linux Intel/AMD CPU Hardware Virtualisierung
Einige Virtualisierungslösungen wie zB.: Xen oder Kvm, erfordern die Hardwareunterstützung der eingesetzten Prozessoren. Folgender Befehl verrät unter Linux ob Eure CPU die Hardwarevirtualisierung unterstützt:
cat /proc/cpuinfo |grep flags
Wenn in der Ausgabe der Wert vmx (bei Intel CPUs) oder svm (bei AMD CPUs) vorhanden ist, dann wird die Hardware Virtualisierung unterstützt.
Beispiel Ausgabe:
flags : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ss ht tm pbe syscall nx rdtscp lm constant_tsc arch_perfmon pebs bts rep_good pni monitor ds_cpl vmx est tm2 ssse3 cx16 xtpr dca sse4_1 sse4_2 popcnt lahf_lm
Ist keiner der beiden Werte vorhanden, dann bietet die CPU keine Hardware Unterstützung für Virtualisierung an oder die Funktion ist im BIOS deaktiviert.
HowTo: Java Installation unter Debian 6.0 (Squeeze)
Da man bei Debian immer wieder auf große Verwirrung stößt wenn man JAVA installieren will, möchte ich hier kurz beschreiben wie dies unter Debian 6.0 Codename Squeeze ganz einfach ohne größere Vorkenntnisse über apt-get funktioniert.
1. sources.list editieren
Als erstes erweitern wir die Datei sources.list die ihr bei der Standardinstallation unter /etc/apt/sources.list findet.
Diese Datei könnt ihr mit eurem Lieblingseditor bearbeiten. Ich persönlich verwende hier den “vi”.
vi /etc/apt/sources.list
Die folgende Zeile sollte nun um folgenden Eintrag ergänzt werden: “non-free”.
deb http://ftp.at.debian.org/debian/ squeeze main
geändert in:
deb http://ftp.at.debian.org/debian/ squeeze main non-free
Anmerkung: Pakete im non-free Bereich haben einige lästige Lizenzbedingungen, die die Verwendung oder Weitergabe der Software einschränken. Dies stellt jedoch keine lizenztechnische Probleme oder Einschränkungen bei Java dar.
QuickTipp: Ist mein Linux Kernel/CPU 32 oder 64 bit
Läuft mein Kernel im 32 oder 64 bit Modus?
Folgender Befehl verrät ob euer Kernel im 32 oder 64 bit Modus läuft:
uname -m
Ausgabe x86_64: Euer System läuft unter 64 bit
Ausgabe i386 / i486 / i586 / i686: Euer System läuft unter 32 bit
Habe ich eine 32 oder 64 bit CPU?
Folgender Befehl verrät ob Euer Prozessor 64bit fähig ist:
cat /proc/cpuinfo |grep flags
Wenn in der Ausgabe der Wert lm (long mode) vorhanden ist, dann ist die CPU 64bit Fähig ansonsten nicht.
Beispiel Ausgabe:
flags : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ss ht tm pbe syscall nx rdtscp lm constant_tsc arch_perfmon pebs bts rep_good pni monitor ds_cpl vmx est tm2 ssse3 cx16 xtpr dca sse4_1 sse4_2 popcnt lahf_lm
Debian Squeeze volatile Mirror durch squeeze-updates ersetzt
Wer unter Debian 5 Lenny das volatile Archiv, für zB.: Spam-Filter oder Virenscanner Updates, in seiner Paketverwaltung verwendet hat, wird nach dem Update auf Debian 6 Squeeze feststellen, dass es keine volatile Sourcen mehr gibt.
apt-get update wirft dann folgenden Fehler:
Failed to fetch http://volatile.debian.org/debian-volatile/dists/squeeze/volatile/main/source/Sources.gz
Das Debian “volatile” Archiv wird seit dem Release von Debian Squeeze nicht mehr fortgesetzt und wird durch “squeeze-updates” auf den offiziellen Mirrors ersetzt.
Um das neue “squeeze-updates” Archiv zu verwenden muss folgende Zeile in /etc/apt/sources.list eingetragen werden bzw. die alte Zeile mit dem volatile Archiv ersetzt werden:
deb http://ftp.debian.org/debian squeeze-updates main
Das “squeeze-updates” Archiv wird (laut Debian) Pakete beinhalten welche folgende Kriterien erfüllen:
- The update is urgent and not of a security nature. Security updates will continue to be pushed through the security archive. Examples include packages broken by the flow of time (c.f. spamassassin and the year 2010 problem) and fixes for bugs introduced by point releases.
- The package in question is a data package and the data must be updated in a timely manner (e.g. tzdata).
- Fixes to leaf packages that were broken by external changes (e.g. video downloading tools and tor).
- Packages that need to be current to be useful (e.g. clamav).
Useful Links:
Offizielle Ankündigung in der Debian Mailing Liste
Das debian-volatile-Projekt für Endbenutzer
Das debian-volatile-Projekt für Entwickler
Ohne Worte: Phantom of the Floppera
(Quelle: Caschy)
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