QuickTipp: Installierte Linux Distribution anzeigen und Version herausfinden

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Welche Linux Distribution habe ich installiert? Welche Version der Linux Distribution habe ich installiert?

Manchmal steht man gerade als Admin vor dem Problem, dass man vor ein Linux System gesetzt wird, ohne dass man genau weiß welche Distribution (bzw. welche Kernel Version) eigentlich verwendet wird. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten und Wege Klarheit zu schaffen.

Variante 1: Namen und Version der Linux Distribution von /etc/issue auslesen

Die gängigsten Distributionen speichern ihren Namen und die Release Version in der /etc/issue Datei ab:

cat /etc/issue

Variante 2: Linuxversion von /proc/version auslesen

Die Datei /proc/version zeigt zwar nicht den genauen Namen der verwendeten Linux Distribution an, gibt aber spezifische Informationen über den verwendeten Kernel und dessen, zur Kompilierung verwendete, GCC Version aus.

cat /proc/version

Variante 3: Linxuversion via uname -a auslesen

Der Befehl uname -a zeigt ähnlich wie die Datei /proc/version spezifische Informationen zum Kernel an, wobei auch eine Info ausgegeben wird ob eine CPU in 32bit oder 64bit Modus verwendet wird.

uname -a

Distributionsabhängige Varianten:

Installierte Debian Version anzeigen lassen

cat /etc/debian_version

Installierte Ubuntu Version anzeigen lassen

cat /etc/lsb-release

Installierte RedHat, Fedora und CentOS Version anzeigen lassen

cat /etc/redhat-release

Installierte SUSE und OpenSUSE Version anzeigen lassen

cat /etc/SuSE-release

Installierte Slackware Version anzeigen lassen

cat /etc/slackware-version

Installierte Oracle Solaris Version anzeigen lassen

cat /etc/release

Installierte Gentoo Version anzeigen lassen

cat/etc/gentoo-release
Montag, 05. November 2012 Linux 6 Kommentare Author: Patrick

GNU/Linux Distributionen Timeline Infografik 1992 – 2012

Eine wirklich schöne und vorallem sehr übersichtliche Timeline der GNU/Linux Distributionen und deren Abspaltungen seit 1992:

Die Liste wurde gerade wieder aktualisiert.

Linux Distributionen im Überblick

 

(Quelle: A.Lundqvist, D.Rodic @ futurist.se/gldt/)

Sonntag, 04. November 2012 Linux 1 Kommentar Author: Patrick

QuickTipp: Hostname unter (Debian, Redhat, …) Linux ändern

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Viele Menschen installieren ein Linux System ohne sich dabei Gedanken zu machen, wie der Hostname des Systems eigentlich lauten soll. Oder es wird ein Server von einem Webhosting Anbieter gemietet, welcher diese bei der Installation völlig unpassend benennt. Somit sollte der Hostname nachträglich geändert werden. Das funktioniert natürlich unter Linux genauso easy wie unter Windows.

Aktuellen Hostnamen anzeigen lassen:

Wer hätte es gedacht :)

hostname

Linux Hostname im laufenden Betrieb ändern:

Ungefähr genauso schwierig wie den Hostnamen anzuzeigen ist das Ändern im laufenden Betrieb:
NEUER_NAME durch den neuen Hostnamen ersetzen. Aber Achtung: Diese Änderung überdauert keinen Reboot

hostname NEUER_NAME

Linux Hostname unter Debian oder Ubuntu dauerhaft ändern:

Unter Debian basierten Linux Distributionen befindet sich der Hostname in der /etc/hostname Datei. Diese kann einfach mit dem Lieblingseditor editiert werden: (in der Datei steht nur der Hostname ohne jeglichen Zusatz oder weiteren Einstellungen)

/etc/hostname

Damit die Änderung des Hostnamen sofort durchgeführt wird kann hier das Script verwendet werden, welches auch beim Systemstart ausgeführt wird:

/etc/init.d/hostname.sh

Linux Hostname unter RedHat oder CentOS dauerhaft ändern:

Unter RedHat basierten Linux Distributionen befindet sich der Hostname in der /etc/sysconfig/network Datei. Diese kann ebenfalls mit dem Lieblingseditor editiert werden. In der Datei wird die Zeile HOSTNAME=xxxxxxxxx gändert (das xxxxxxxxx entsprechend durch den neuen Hostnamen ersetzen.

vi /etc/sysconfig/network

Damit die Änderung des Hostnamen sofort durchgeführt wird kann hier das Script verwendet werden, welches auch beim Systemstart ausgeführt wird:

/etc/rc.d/rc.sysinit
Mittwoch, 31. Oktober 2012 Linux 3 Kommentare Author: Patrick

Ohne Worte: Linux hat einen viel höheren Stellenwert als ihr vielleicht denkt!

Linux more popular than windows

Donnerstag, 25. Oktober 2012 Linux 13 Kommentare Author: Patrick

Tiefer Einblick in Googles Rechenzentrum (Data Center) – Da schlägt das Admin Herz höher!

Wer in den vollen Genuss des Google Data Centers kommen möchte, der kann mit Streetview selbst durch laufen ;)

http://www.google.com/about/datacenters/inside/streetview/

Besonders witzig ist auch der Stormtrooper und der kleine R2D2 welche die Server “bewachen” ;)


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Mittwoch, 17. Oktober 2012 Videos 4 Kommentare Author: Patrick

Icinga – Wiederkehrende Ausfallzeiten (recurring downtimes) via sched_down.pl definieren

icon_icinga_biggerWiederkehrende oder tägliche Ausfallzeiten von bestimmten Services oder Server sind im Monitoring Bereich immer wieder ein Thema, welches häufig auftaucht. Mit Icinga wird dankenderweise direkt ein Tool (sched_down.pl) mitgeliefert, welches wiederkehrende Ausfallzeiten flexibel einplanen kann. Dazu werden die Ausfallzeiten bestimmter Services oder Hosts in einer Konfigurationsdatei definiert, die dann via cronjob von sched_down.pl abgearbeitet wird.

sched_down.pl Perl Script in den Icinga Ordner kopieren

Das Tool sched_down.pl wird direkt von Icinga mitgeliefert, aber nicht standardmäßig installiert, und kann von den Sourcen kopiert werden. Wer die Sourcen nicht mehr auf seinem System hat, kann sich die aktuellste Version von Icinga downloaden.

cp /usr/src/icinga-1.7.2/contrib/downtimes/sched_down.pl /usr/local/icinga/bin/
chmod +x /usr/local/icinga/bin/sched_down.pl

Damit sched_down.pl funktioniert muss ein zusätzliches Perl Modul installiert werden:

apt-get install libdate-calc-perl

Wiederkehrende Ausfallzeiten in downtime.cfg definieren

Dazu wird eine neue Datei (downtime.cfg) im …/icinga/etc/ Ordner angelegt und mit Inhalten befüllt.

vi /usr/local/icinga/etc/downtime.cfg

Eine genaue Auflistung, welche Optionen verwendet werden können gibt es in der offiziellen Icinga Dokumentation.

Ein Beispiel für eine fixe Ausfallzeit:

define downtime {
    host_name           server1
    service_description PING
    author              Mein Name
    comment             tägliches Backup
    downtime_period     monday - friday 01:00-03:00
    register            1
    fixed               1
}

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Mittwoch, 17. Oktober 2012 Monitoring Keine Kommentare Author: Patrick

Debian 6 Squeeze Step-by-Step Installation mit LVM Partitionierung im Grafik Modus + Screenshots

Debian Banner

Debian Squeeze geführte Installationsanleitung mit Screenshots

Jeder kann die Partitionierung der Festplatten so handhaben wie er möchte. Das hängt natürlich auch stark von den Anforderungen der jeweiligen Systeme ab. Ich zeige hier nur einen einfachen Weg wie Debian Squeeze in wenigen Schritten installiert wird.

Als Grundlage für die Installation wird ein Debian Netzinstallation Image verwendet (i368 für 32bit- oder amd64 für 64bit Installationen) welches frei im Netz verfügbar - Download. Das Image kann dann bequem auf CD gebrannt oder auf USB-Stick geschrieben werden. Oder es wird direkt als Image, wie in meinem Fall, bei virtuellen Installationen verwendet (VMware, Xen, KVM,…).

Ich verwende dazu eine 50GB Festplatte und teile die Partitionen wie folgt auf:

Die /boot Partition wird dabei außerhalb des LVMs angelegt da die Bootloader damit Probleme haben und man sich bei dem Einsatz von Rescue Systemen im Fehlerfall um einiges leichter tut. GRUB2 unterstützt zwar die /boot Partition im LVM, ich rate aber nach wie vor im produktiven Einsatz davon ab.

Die anderen Partitionen ( /, /home, /swap) werden dabei im LVM vg00 angelegt.

Partition LVM Größe Filesystem
/boot außerhalb 500 MB Ext3 Journaling
/ lv_root 20 GB Ext4 Journaling
/home lv_home 10 GB Ext4 Journaling
/swap lv_swap 2 GB Swap

Vorteile von LVM:

*) Vergrößerung, Verkleinerung und Anlegen von Volumes im laufenden Betrieb
*) Mehrere Festplatten können zu einem Volume verbunden werden
*) Verschiedene Versionen durch Snapshots möglich – somit vereinfachte Backupfähigkeit und Datensicherheit
*) Hohe Flexibilität
*) Hoher Datendurchsatz und somit nur geringe Beeinträchtigung am  System

Inhaltsverzeichnis:

1. Debian Squeeze Installationsvorbereitung

1.1 Installationsmodul auswählen (Graphical install)

Debian Squeeze Installation Screen Main

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Donnerstag, 11. Oktober 2012 Linux 3 Kommentare Author: Patrick
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