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Drucker
Drucker, Bild: Pixabay

Der eigene Drucker: Das große Problem

Früher war alles besser. Das ist eine Aussage, welche ihr alle schonmal gehört habt. Besonders häufig fällt sie vermutlich im Gespräch mit den eigenen Großeltern. Während sich diese Behauptung in vielen Fällen objektiv widerlegen lässt, trifft sie in einem speziellen Fall zu: Drucker. Was das Problem ist und warum sie früher wirklich besser waren, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Das große Problem mit dem eigenen Drucker

Es gibt eine Hand voll Probleme, die bei der Nutzung eines eigenen Druckers auftreten können. Die allein sind nicht der Grund für diesen Artikel. Jedoch fallen sie negativ auf und sollten bei der Überlegung, einen eigenen Drucker zu kaufen nicht vernachlässigt werden. Ob die folgenden Probleme früher tatsächlich weniger waren, sei dahingestellt. Äußerlich scheint der Drucker vollkommen in Ordnung zu sein. Innerlich kommt es jedoch einem Gewinn beim Roulette gleich, dass auch alles einwandfrei funktioniert

Eingetrocknete Druckerpatronen

Solltet ihr nur gelegentlich drucken, kennt ihr das Problem sicherlich. Das Dokument, welches ihr drucken wollt, kommt verschmiert oder teilweise ohne Text aus dem Drucker. Das kann daran liegen, dass ihr zu langen nicht gedruckt habt. Bei langen Nichtgebrauch kann es sein, dass eine normale Tintendruckpatrone zuklebt. Bei einem Laserdrucker habt ihr das Problem nicht. Mit warmem Wasser oder einer Nadel lässt sich das notdürftig beheben. Ein einwandfreies Druckergebnis erlangt ihr nur mit einer neuen Patrone.

Leere Farbpatrone

Jeder kennt das. Man möchte etwas wichtiges Drucken – und genau in dem Moment ist die Patrone leer. Selbst wenn ihr ein Dokument in schwarz-weiß drucken wollt und die Farbpatrone leer ist, geht nichts mehr. Das ist ein Umstand, welcher für viele schwer nachzuvollziehen ist.

Komplizierte Drucker

In den letzten Jahrzehnten sind Smartphones, Fernseher und andere technische Geräte immer leistungsstärker, effizienter und dünner geworden. Bei Druckern lässt sich diese Feststellung nicht treffen. Die einzige Änderung bei Druckern ist eine Anbindung an das eigene Netzwerk und ein damit vermeintlich einfacherer Bedien- und Einrichtungsprozess. In der Realität blicken viele nicht mehr durch und lassen sich vom eigenen Drucker frustrieren.

Drucker-Patronen – Die Lizenz zum Gelddrucken

Drucker scheinen sich also wenig bis gar nicht weiterzuentwickeln. Die oben genannten Probleme liegen seit Jahren vor und an der Hardware-Front gibt es kaum Änderungen. Doch woran liegt das?

Die Antwort ist einfach. Druckerhersteller haben kein Interesse an einer Weiterentwicklung von Druckern, da die Einnahmequelle wo anders liegt. Das Geschäft mit Druckerpatronen ist lukrativ. Der YouTube-Kanal Ultralativ stellt einen interessanten Vergleich auf. Wäre Drucker-Tinte ein Champagner, wäre er der siebt teuerste der Welt. Und der Trend verschärft sich. Während man vor wenigen Jahren noch etwa 20 Euro für 20 ml Tinte bezahlte, sind es heute nur noch 3,5 ml. Bei gleichbleibenden Herstellungskosten von 20 bis 40 Euro kostet ein Liter Druckertinte über 5.700 Euro. Das ist teilweise mehr als das 250-fache.

Das Beste kommt jedoch noch. Mehr als die Hälfte der Tinte wird dabei für Reinigungsvorgänge und Testdrucke verwendet. Einen eigenen Drucker muss man sich also wirklich leisten wollen und können.

Wann lohnt sich ein eigener Drucker noch?

Lebt ihr in der Innenstadt, findet ihr mit großer Wahrscheinlichkeit an der nächsten Ecke einen Copy-Shop. Für Gelegenheits-Drucker sollte das immer die beste Wahl sein. Die Anschaffungskosten eines Druckers, der Patronen und des Druck-Papiers sind zu hoch, als dass ihr sie durch gelegentliches Drucken wieder reinholen könntet. Copy-Shops haben Fixpreise und ihr spart euch die mühsame Instandhaltung des eigenen Druckers.

Anders sieht es aus, solltet ihr im Vorort oder auf dem Land wohnen. Ist der nächste Copy-Shop mehrere Kilometer entfernt, lohnt sich der Zeit- und nicht im Vergleich zu einem eigenen Drucker nicht. Alles in allem hängt es sehr davon ab, wie intensiv ihr den Drucker nutzt. Eine Aufrechnung ist bei der Überlegung vor dem Kauf eines Druckers leicht gemacht und hilfreich.

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