QuickTipp: versteckte .DS_Store Dateien unter Linux und MacOSX rekursiv entfernen / löschen

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So werden nervige .DS_Store Dateien unter Linux oder Mac OS gelöscht.

.DS_Store Dateien werden vom Mac OS X Finder angelegt und sind reine Informationsdateien für die Darstellung gewisser Elemente, wie Fensterpositionen, Fenstergröße, Iconpositionen, Darstellungsart, Fabe eines Ordner, und, und, und … Da diese Dateien grundsätzlich versteckt sind, sieht man sie ma Mac eigentlich nicht. Anders sieht es aus wenn Dateien auf einen Linux Server gestellt werden.

Wer will diese Dateien schon auf seinem Webserver liegen haben? Ich ärgere mich immer maßlos darüber dass diese Dateien nicht vorher vom Entwickler gelöscht werden. Also liebe „Web Developer“: Entfernt bitte die .DS_Store Dateien bevor ihr Dateien auf einen Webserver ladet.

So werden die .DS_Store Dateien unter Linux oder Mac OS X gelöscht

Der Befehl wird in der Kommandozeile (Terminal) abgesetzt.

find . -type f -name .DS_Store -delete

Erklärung: find sucht im aktuellen Verzeichnis rekursiv nach Dateien (-type f) mit dem Namen (-name) .DS_Store und löscht (-delete) diese sofort.

Dienstag, 12. März 2013 Apple, Linux 1 Kommentar Author: Patrick Schoyswohl

PHP 5.4 Installation unter Debian Squeeze und Upgrade von PHP 5.3

PHP Logo

Da PHP 5.4 mittlerweile seit fast einem Jahr auf dem Markt ist und erhebliche Performance und Security bringt, sollte man sich mit einem Update von älteren PHP Versionen auseinandersetzen. So funktioniert die Installation bzw. ein Upgrade unter Debian Squeeze.

Update: Mittlerweile ist PHP 5.5 in der stable Verison erschienen. Hier gehts zur Anleitung: PHP5.5 unter Debian Wheezy installieren.

Warum sollte ich PHP 5.4 installieren?

PHP 5.3.0 erschien am 30 Juni 2009, was schon ziemlich lange her ist. Allerdings wird 5.3 nach wie vor supported und es werden weiterhin Bugfixes und Securityupdates zur Verfügung gestellt.

PHP 5.4.0 erschien am 1. März 2012, und ist mittlerweile bei Version 5.4.23 angekommen. Die Technik wurde allerdings sehr stark weiterentwickelt wodurch die Geschwindigkeit und die Sicherheit verbessert wurde. Ein Upgrade von Version 5.3 auf 5.4, soll unoptimiert einen Gschwindigkeitsboost von 5-10% bringen. Ein Benchmark bei einer WordPress Installation ohne Caching Plugin und ohne Optcache ergab einen Boost von 40%, was ich doch sehr beeindruckend finde. Es spricht also so einiges dafür, auf die neueste PHP Version upzudaten, was ich mittlerweile auch nur wärmstens empfehlen kann, da wir bereits gute Erfahrungen mit der 5.4er Version gemacht haben. Also worauf wartest du? So gehts…

Installation von PHP 5.4 unter Debian Squeeze

Da ich normalerweise kein Fan von Drittrepositories bin und somit mein System immer recht sauber halte, muss ich hier aber über meinen Schatten springen. Ich habe zuerst überlegt die Wheezy Repositories anzuzapfen, aber selbst dort ist die PHP Version von 5.4 schon wieder sehr veraltet (5.4.4).

Die Jungs von Dotdeb sind da sehr viel aktiver und bieten bereits PHP 5.4.11 an und sind im Bereich Webhosting um Jahre schneller als die Debian Maintainer. Dotdeb ist auch der einzige Mirror, welchen ich ausser den Debian Mirrors verwende. Natürlich gäbe es noch den alten Weg, sodass man PHP selbst kompiliert. Aber das ist für Anfänger absolut ungeeignet, deshalb zeige ich hier den Weg über die dotdeb mirrors.
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Dienstag, 05. März 2013 Apache, Debian, Linux, WebServer 28 Comments Author: Patrick Schoyswohl

Dell XPS 13 Developer Edition – Ubuntu Notebook – in Europa verfügbar

Das sehsüchtig erwartete Dell XPS 13 Developer Edition mit Ubuntu 12.04 Linux wird jetzt auch endlich in Europa verkauft. Codename: Sputnik

Hardware des Dell XPS 13 Developer Edition Ubuntu Notebook

  • Dell Ubuntu DeveloperCPU: Intel® Core™ i7-3537U Prozessor
  • Betriebssystem: Ubuntu Edition version 12.04
  • RAM:  8 GB DDR3
  • Chipsatz Intel® QS67
  • Gewicht: 1,36 kg
  • Grafikkarte: Intel® HD-Grafik 4000
  • Bildschirm: 34 cm (13,3“)-Full-HD-WLED-Display mit 1.080p
  • Festplatte: bis zu 256-GB SSD Festplatte

Konzipiert für Entwickler.

Das Dell XPS 13 Developer Edition Notebook basiert auf Ubuntu 12.04LTS, der langfristigen Support-Version des Cloudentwickler-freundlichen Betriebssystems.

 Grundlegende Entwicklungstools und -dienstprogramme
 Cloud Launcher: Ermöglicht die Erstellung und Distribution von „Microclouds“ direkt auf dem Notebook
 Profile tool: Bietet Zugang zu einer Profilbibliothek, wie Ruby und Android, damit  schnell Entwicklungsumgebungen und Toolketten eingerichtet werden können

Preis des Dell XPS 13 Developer Edition

Das Dell Ubuntu Notebook wird derzeit für 999 zzgl. MWST verkauft.
Hier kann das schöne Ding bestellt werden: Dell

Dell XPS 13 Developer Edition bestellen

Fazit

Ich finde den Preis jetzt nicht wirklich günstig, da ein vergleichbares Linux Notebook günstiger erworben werden kann. Und ob jemand wirklich die vorinstallierte Entwicklungsumgebung benötigt, sei mal so in den Raum gestellt, Zumal die Tools als Open Source frei zur Verfügung stehen.

Montag, 04. März 2013 Hardware, Linux 2 Comments Author: Patrick Schoyswohl

QuickTipp: versteckte .svn Ordner unter Linux und MacOSX rekursiv entfernen / löschen

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Wenn man als Entwickler SVN (Suberversion) als Versionierungssystem einsetzt, dann werden in jedem (Unter)Ordner versteckte .svn Folder angelegt, wo SVN seine Meta Dateien abspeichert. So kann man die .svn Ordner rekursiv unter Linux / Mac OS X entfernen

*ironie on*Jeder Admin ist sehr glücklich wenn er auf einem produktiven Webserver .svn Ordner sieht *ironie off* 😉 Spaß bei Seite, aber die SVN Meta Folders und Files haben auf einem produktiven Server nichts verloren, auch wenn sie versteckt sind.

Will man ein ausgechecktes Projekt irgendwo auf einen produktiven (Web)Server schieben so sollten die .svn Dateien vorher entfernt werden. Mit automatisierten Build Prozessen wie über  Jenkins Continuous Integration Server sollte das bereits automatisch passieren.

Mi folgendem Befehl werden .svn Ordner unter Linux oder Mac OS X rekursiv gelöscht:

Der Befehl wird in der Kommandozeile (Terminal) abgesetzt.

find . -type d -name .svn -exec rm -rf {} \;

Erklärung: find sucht im aktuellen Verzeichnis rekursiv nach Ordnern (-type d) mit dem Namen (-name) .svn und führt für gefundene Ergebnisse das Löschen Kommando aus (rm -rf).

oder

rm -rf `find . -type d -name .svn`

Erklärung: Führt den Löschen Befehl (rm -rf) für gefundene Ordner (type d) mit dem Namen (-name) .svn aus.

Freitag, 01. März 2013 Apple, Linux 1 Kommentar Author: Patrick Schoyswohl

Webserver Geschwindigkeit messen mit Apache Benchmark (ab) – Performance Test

apache logo

In Zeiten wie diesen wird es immer wichtiger die Ladezeiten einer Webseite zu optimieren. Natürlich in erster Linie, um dem User die beste Experience zu gewährleisten. Und in weiterer Instanz natürlich für Google, da die Website-Performance auch in das Suchmaschinen Ranking einfließt.

Doch bevor man anfängt wild „herumzuoptimieren“ und diverse Tools auszuprobieren, sollte man sich im ersten Schritt Gedanken machen wie man die Performance eigentlich messen kann.

  • Wieviele Anfragen kann mein Webserver gleichzeitig verarbeiten?
  • Welche Geschwindigkeit hat mein Webserver bei einem Aufruf einer Webseite?

Apache liefert bei der Serverinstallation ein tolles Tool mit, welches sich „Apache HTTP server benchmarking tool“ (kurz: „ab“ oder „ab2“) nennt. Dieses kann verwendet werden um mehrere und vor allem gleichzeitige Anfragen auf Webservern zu simulieren. Man könnte jetzt viele Worte darüber verlieren was das Programm macht und kann, aber am besten sieht man es an einem Praxisbeispiel.

Apache Benchmark (ab) installieren:

Der Apache Benchmark wird mit dem Webserver mit installiert. Wer auf einem System den Webserver nicht extra installieren möchte, kann die apache2-utils verwenden.

apt-get install apache2-utils

Webseiten Performance messen mit Apache Benchmark

Was gibt es zu beachten?

1) Der Server, welcher den Benchmark durchführt, sollte ein anderen sein, als der, der die Webseite hosted. Idealerweise ein dedizierter Root Server mit ordentlich Power.
2) Ihr solltet bei den Tests eine gute Internet Bandbreite zur Verfügung haben.
3) Die Tests sollten immer von dem selben Server/Rechner durchgeführt werden.
4) Macht mehrere Durchläufe (mind. 5, besser 10) und errechnet den Durchschnittswert.

Ich verwende für den Apache Benchmark folgenden Befehl:

ab -c 20 -n 200 http://www.sysadminslife.com/

-c Anzahl der gleichzeitigen Verbindungen (20)
-n Anzahl der Anfragen, welche ausgeführt werden (200)
http://www.sysadminslife.com/ gibt die Webseite an, welche getestet wird 😉

ab hat viele weitere Einstellungsmöglichkeiten die hier sehr detailliert beschrieben sind.

TIPP: Beobachtet bei eurem Server, der die Webseite ausliefert, die CPU Last mit dem Befehl „top“ während der Benchmark läuft und seht euch die Veränderung an. › Artikel Weiterlesen

Donnerstag, 28. Februar 2013 Apache, Linux, WebServer 3 Comments Author: Patrick Schoyswohl

Video: Jeder sollte die Chance haben in der Schule programmieren zu lernen!

Tolle Kampagne, in der sich einige der größten Visionäre, CEOs, Rock Stars und Sportler dieser Zeit zusammen tun und sich dafür einsetzen, dass auf Schulen „programmieren“ unterrichtet wird. Sollte auch in Europa umgesetzt werden! *thumbs up*

Dienstag, 26. Februar 2013 Linux, Videos 1 Kommentar Author: Patrick Schoyswohl

QuickTipp: Weiterleitung (redirect) von HTTP auf HTTPS via Apache oder Htaccess

apache logo

Sensible Webseiten-Daten sollten grundsätzlich immer via SSL Verschlüsseltung ausgeliefert werden (HTTPS statt HTTP). Ich zeige in diesem QuickTipp wie die Weiterleitung von HTTP auf HTTPS eingerichtet wird sodass auch Parameter erhalten bleiben.

Eine SSL Verschlüsselung ist grundsätzlich einge gute Idee sensible Daten gegen Dritte zu schützen. Aber was bringt es wenn das SSL Zertifikat am Root Server / managed Server installiert und die Verschlüsselung aktiviert ist, aber die Webseite trotzdem noch per HTTP erreichbar ist? HTTP muss daher auf HTTPS weitergeleitet werden. Je nachdem welche Bereiche man schützen will kann man die Konfiguration erweitern,  sodass sie nur für gewisse Verzeichnisse oder Anfragen greift.

Voraussetzung: Apache rewrite Modul aktiviert und Webserver bereits via HTTP und HTTPS erreichbar.

HTTP auf HTTPS weiterleiten via htaccess

Die .htaccess Datei sollte direkt im Root Verzeichnis der Webseite liegen. In meinem Beispiel werden sämtliche Webseiten Aufrufe, welche per HTTP auf den Server kommen, auf HTTPS umgeschrieben. Für den User bleibt dieser Vorgang eigentlich völlig unbemerkt, da der Prozess im Hintergrund statt findet.


RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} off
RewriteRule (.*) https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [R=301,L]

Zeile 1: überprüft ob das Modul mod_rewrite aktiviert ist
Zeile 2: aktiviert die Rewrite Engine
Zeile 3: überprüft ob HTTPS eingeschaltet ist, wenn nicht führt er den Inhalt von Zeile 4 aus
Zeile 4: leitet sämtliche Anfragen via Statuscode 301 (permanent redirect) auf HTTPS um

Warum Status Code 301 und nicht 302?

Standardmäßig wird in der RewriteRule mit R (Redirect) die Weiterleitung definiert. Diese liefert den HTML Statuscode 302 (found), also eine Temporäre Weiterleitung zurück. Wir definieren aber explizit den Status Code 301 (permanent redirect) für eine Permanente Weiterleitung.

Das ist gerade für SEOs in der Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig, wenn bereits Backlinks auf die Webseite mit HTTP existieren. Die Linkkraft wird mit einem 301 Redirect direkt und ohne Verlust auf die HTTPS Seite übertragen, ohne dabei an Ranking zu verlieren.

Matt Cutts über 301 Weiterleitungen

Weiterleitung von HTTP auf HTTPS über die Apache Konfiguration

Die Rewrite Regeln müssen nicht unbedingt in einer htacccess Datei stehen, sondern können direkt in der Apache Konfiguration eingetragen werden. zb:. wie folgt in der vHost Konfiguration:


ServerName vhost.domain.com
DocumentRoot /var/www/website1
    
      RewriteEngine On
      RewriteCond %{HTTPS} off
      RewriteRule (.*) https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [R=301,L]
    

Sämtliche Aufrufe auf die Website http://vhost.domain.com werden auf https://vhost.domain.com umgeleitet. Voraussetzung ist natürlich dass die Webseite auch für SSL konfiguriert wurde.

Weitere Informationen zu Apache Rewrite gibts in der offiziellen Dokumentation

Montag, 25. Februar 2013 Apache, Linux, WebServer 12 Comments Author: Patrick Schoyswohl
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