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Klarna, Pay n Play und Co.: Zahlungsanbieter im Trend

Nachdem die Schweden schon unsere Wohnräume erobert haben (Stichwort: IKEA) sind sie nun in unsere Geldbörsen vorgedrungen. Schwedische Zahlungsanbieter wie Klarna und Pay n Play machen dabei vieles richtig und teilweise sogar besser als etablierte, digitale Anbieter wie Paypal. Sie stechen auch Zahlungsmethoden wie GiroPay aus, das von vielen Banken angeboten wird. Was sind die Vorteile der jungen Fintechs, die mühelos in die ganze Welt expandieren, während sich viele traditionelle Banken lieber in die lokalen Märkte zurückziehen?

Digitale Zahlungsanbieter im Aufschwung

Fakt ist eines: Der Aufschwung digitaler Zahlungsanbieter kommt wesentlich durch das Online-Shopping und andere Onlinedienste zustande. Prognosen zufolge wird der Umsatz im E-Commerce im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,5 Milliarden auf 57,8 Milliarden steigen. Ein ergiebiger Markt auch für die Anbieter von Zahlungsmethoden, die von den Online-Händlern natürlich in ihre Shops integriert werden müssen.

Kein Wunder also, dass etwa Paypal für die meisten Bürger, die regelmäßig im Netz sind, ein Begriff ist. Immerhin gehörte der Dienst einmal zu eBay, und dieser Online-Marktplatz hat für viele den Weg zum Online-Shopping erst geebnet. Doch Paypal konnte erst dann noch weiter expandieren, als es sich von eBay löste und auch für Nutzer verfügbar wurde, die kein Paypal-Konto besaßen. Auch AmazonPay ist nicht mehr nur dann verwendbar, wenn man gerade direkt bei Amazon kauft. Immer mehr Shops bieten diese Zahlungsverfahren an, was für den Kunden viele Vorteile hat:

  • Kein Einfügen separater Zahlungsinformationen mehr nötig.
  • Einfach einloggen, zahlen, fertig – es ist kein Spezialwissen nötig, die Dienste sind vertrauenswürdig.
  • Auch die Adressdaten werden automatisch übermittelt.
  • Dem Nutzer stehen alle Zahlungsmethoden zur Verfügung, die er auch bei Amazon oder Paypal hinterlegt hat, also die Zahlung mit einem Guthaben, die Abbuchung von verschiedenen Bankkonten oder die Kreditkarte.

Der schwedische Zahlungsanbieter Klarna geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet, was die Zahlungsmodalitäten betrifft, die größtmögliche Vielfalt. Was viele Kunden bei Klarna zu schätzen wissen, ist die Möglichkeit, auf Rechnung zu bezahlen. Denn ob GiroyPay, Kreditkarte, AmazonPay oder Paypal, stets wird das Geld sofort transferiert, die Ware aber erst später in Empfang genommen.

Pay N Play von Trustly – Bezahlservice im Online-Casino

Mit solchen Erfolgen kann der auf Online-Casinos spezialisierte Anbieter Pay N Play noch nicht aufwarten, seine Zielgruppe ist jedoch auch etwas kleiner. In Deutschland werden bei Online-Spielen rund zwei Milliarden Euro jährlich umgesetzt. Der schwedische Anbieter Trustly hat Pay N Play auf den Markt gebracht und erleichtert dadurch Spielern die Anmeldung deutlich. Auch hier steht der Service am Kunden im Vordergrund, der keine Daten mehr eingeben und sich identifizieren muss. Es werden einfach die Informationen verwendet, welche die Hausbank über den Kunden bereitstellt. Das Prinzip heißt KYC („K­now­-Yo­ur-­Cus­tom­er“), wie bei http://www.isa-guide.de nachzulesen ist.

Klarna: Mehr Flexibilität für den Kunden 

Der schwedische Zahlungsanbieter Klarna wurde 2005 gegründet und war in Deutschland vor allem durch seine Marken Sofortüberweisung und Billpay bekannt. Seit einiger Zeit bietet das Fintech-Unternehmen seinen Kunden auch die Abwicklung von Rechnungs- und Ratenkäufen an, was die Flexibilität für den Endkunden vergrößert. Ob sofort überweisen, Zahlung auf Rechnung oder Zahlung in Raten, der Käufer hat die Wahl und kann sich auch im Nachhinein flexibel entscheiden. Ist eine Zahlung fällig, die Ware wurde jedoch zurückgesendet, kann die Rechnung mit wenigen Klicks zurückgegeben werden. Der Käufer tritt nicht in Vorleistung, was viele Nutzer zu schätzen wissen. Der Händler hat jedoch auch die nötige Sicherheit, denn er bekommt sein Geld von Klarna, nicht vom Kunden. Klarna führt vor dem Rechnungskauf eine Bonitätsprüfung beim Kunden durch, der sich damit einverstanden erklären muss. Ist man erst einmal bei Klarna registriert, geht die Zahlung noch schneller vonstatten.

Das erfolgreiche Fintech-Unternehmen will auch den stationären Handel  in Deutschland erobern

Klarna hat seit der letzten Finanzierungsrunde einen Wert von 5,5 Milliarden US-Dollar und zählt zu den weltweit am höchsten bewerteten Fintechs. Nun will der Zahlungsanbieter mit „Klarna Instore“ auch in den stationären Handel vorstoßen. Der erste Schritt auf diesem Weg in Deutschland war der Launch einer eigenen Kreditkarte im Frühjahr des Jahres. Die Zahlung in Läden vor Ort soll hingegen via Smartphone erfolgen. Dafür müssen die Kunden jedoch keine App auf ihrem Smartphone installieren, die Technik befindet sich beim Händler.

In den USA, den Niederlanden, Großbritannien und Skandinavien hat sich dieses Angebot bereits in rund 6700 Länden etabliert. Bis zu 60 Prozent Umsatzsteigerung sollen laut Klarna dabei für die Händler herausspringen.

Pay N Play von Trustly – Bezahlservice im Online-Casino 

Mit solchen Erfolgen kann der auf Online-Casinos spezialisierte Anbieter Pay N Play noch nicht aufwarten, seine Zielgruppe ist jedoch auch etwas kleiner. In Deutschland werden bei Online-Spielen rund zwei Milliarden Euro jährlich umgesetzt. Der schwedische Anbieter Trustly hat Pay N Play auf den Markt gebracht und erleichtert dadurch Spielern die Anmeldung deutlich. Auch hier steht der Service am Kunden im Vordergrund, der keine Daten mehr eingeben und sich identifizieren muss. Es werden einfach die Informationen verwendet, welche die Hausbank über den Kunden bereitstellt. Das Prinzip heißt KYC („K­now­-Yo­ur-­Cus­tom­er“), wie bei http://www.isa-guide.de nachzulesen ist.

Schnelle Einzahlung möglich, keine separate Identi­täts­ü­ber­prüfung nötig

Seriöse Online-Casinos überprüfen natürlich die Daten ihrer Spieler, schon um zu verhindern, dass Minderjährige sich an die virtuellen Spieltische setzen. Für einen Interessenten, der sich neu anmeldet, ist dieser Prozess mit einigem Aufwand verbunden. Damit macht Pay N Play Schluss und hat durchaus das Potenzial, in die Fussstapfen von Paypal zu treten. Die Registrierung und Legitimierung im Online Casino erfolgt ganz einfach durch den Transfer von Geld, also den Umtausch von Bargeld in Spielchips. Die Bank übermittelt die wichtigsten Daten wie Alter und Adresse, wodurch der Spieler automatisch legitimiert wird.

Bisher sind in Casinos die Bezahldienste PayPal, Sofortüberweisung, Paysafecard und Kreditkarte am beliebtesten. Eine separate Registrierung können diese jedoch nicht ersetzen, sodass Pay N Play ein echtes Alleinstellungsmerkmal besitzt. Der Dienst ist seit 2018 in Deutschland am Markt und gewinnt immer mehr an Bekanntheit. Trustly, das Mutterunternehmen, wurde bereits 2008 gegründet und gilt als etablierter Dienstleister.

Fazit: Die Schweden erobern den Fintech-Markt, die Deutschen können es ihnen jedoch nachmachen, wenn sie wollen. Bis es irgendwann digitale deutsche Bezahldienste gibt, kann jeder Nutzer die Dienste der amerikanischen oder schwedischen Anbieter nutzen. Sie sorgen für eine vereinfachte und sichere Nutzung verschiedener Online-Angebote und erleichtern so den Alltag.

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