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HowTo: Tomcat 7 StandAlone unter Debian Squeeze und Wheezy installieren
Da der Apache Tomcat 7 noch nicht in den Standardrepositories und auch nicht in den Backports von Debian enthalten ist, zeige ich in diesem Tutorial wie man den Tomcat 7 als Standalone Variante ganz einfach unter Debian Squeeze und Wheezy installiert. Ergänzend dazu folgt noch ein Tutorial zur Einbindung in den Apache Webserver via mod_jk
Vorbereitung
Damit der Tomcat unter Debian läuft benötigen wir Java. Wie die Installation funktioniert ist hier beschrieben:
*) Java 6 Installation
*) Java 7 Installation
Tomcat 7 downloaden und entpacken
Die aktuellste Apache Tomcat Version (bei meinem Stand: 7.0.37) von der Herstellerwebseite downloaden und entpacken. Ich verwende wie immer das Verzeichnis /usr/src
cd /usr/src wget http://www.eu.apache.org/dist/tomcat/tomcat-7/v7.0.37/bin/apache-tomcat-7.0.37.tar.gz tar -xzvf apache-tomcat-7.0.37.tar.gz
Linux User und Gruppe für Tomcat anlegen
In folgenden Schritten legen wir einen eigenen Linux User (tomcat) + zugehöriger Gruppe (tomcat) für unseren Tomcat Server an. Das Home Verzeichnis des Users wird dabei auf das Installationsverzeichnis unseres Tomcat gesetzt. Ich verwende /usr/local/tomcat, kann aber auch auf ein anderes Verzeichnis geändert werden. Zusätzlich geben wir den User in die Gruppe www-data welche vom Apache verwendet wird.
groupadd tomcat useradd -g tomcat -d /usr/local/tomcat tomcat usermod -G www-data tomcat
Icinga 1.7 released und HowTo: Upgrade ICINGA auf 1.7.0
ICINGA – Das Open-Source Monitoring Projekt hat in den letzten Wochen einige Meilensteine erreicht. ICINGA wurde 3 Jahre alt. Die Anzahl von 100.000 Downloads wurde erreicht. Und zu guter Letzt wurde gestern die neue Version 1.7 released. Gratulation und DANKE an das gesamte ICINGA Team! Ihr leistet tolle Arbeit und zeigt der Welt dass Open-Source Software Großes leisten kann! In folgendem kurzen HowTo zeige ich den Updatevorgang von einer bestehenden ICINGA 1.x Installation auf 1.7
Downloaden und entpacken von ICINGA 1.7
Die aktuellste Version 1.7 kann von Sourceforge downgeloaded werden. Ich benutze als Downloadverzeichnis immer /usr/src. Da eine md5 validation file zur Verfügung gestellt wird, werden wir diese natürlich überprüfen:
cd /usr/src
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga/1.7.0/icinga-1.7.0.tar.gz
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga/1.7.0/icinga-1.7.0.tar.gz.md5
md5sum -c icinga-1.7.0.tar.gz.md5
Folgendes Ergebniss muss beim MD5 Check herauskommen:
icinga-1.7.0.tar.gz: OK
Das Paket wird anschließend mit folgendem Befehl in das /usr/src Verzeichnis entpackt:
tar -xvzf icinga-1.7.0.tar.gz
Upgrade der ICINGA Installation
Zuerst stoppen wir den laufenden icinga und ido2db Dienst
/etc/init.d/icinga stop
/etc/init.d/ido2db stop › Continue reading
XFS Filesystem Error – mount: Structure needs cleaning – Fehlerbehebung im Dateisystem
Problembehebung mit dem XFS Filesystem Error “mount: Structure needs cleaning”
Ich habe nach einem kleinen RAID Problem meinen Debian Squeeze Backupserver rebootet und stellte fest dass auf einmal meine /backup Disk fehlte bzw. der Ordner leer war. Ich ging dem Problem sofort auf den Grund und beschreibe hier ausführlich und Step-by-Step meine durchgeführten Schritte
Gemountete Linux Partitionen anzeigen lassen
df -h
Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
/dev/sda1 324M 129M 179M 42% /
tmpfs 5.9G 0 5.9G 0% /lib/init/rw
udev 10M 816K 9.3M 8% /dev
tmpfs 5.9G 0 5.9G 0% /dev/shm
/dev/sda6 4.6G 138M 4.3G 4% /home
/dev/sda5 3.7G 72M 3.5G 3% /tmp
/dev/sda2 4.6G 1.8G 2.6G 42% /usr
/dev/sda3 2.8G 2.4G 276M 90% /var
Hier kann natürlich auch der Befehl mount verwendet werden aber df stellt die Übersicht schöner dar Erste Erkenntnis: Die Partition /backup ist nicht verfügbar bzw. wurde nicht korrekt gemountet.![]()
Verfügbare Linux Partitionen anzeigen lassen:
cat /proc/partitions
major minor #blocks name
8 0 4882759680 sda
8 1 341797 sda1
8 2 4882813 sda2
8 3 2929688 sda3
8 4 3906250 sda4
8 5 3906250 sda5
8 6 4882813 sda6
8 7 4861910034 sda7 › Continue reading
Debian 4 Etch Mirrors sources.list apt-get

Fehlermeldungen von apt-get update unter Debian Etch
Am 15. Februar 2010 wurde der Support für Debian 4 Etch offiziell eingestellt. Die Etch Software Pakete wurden dann von Debian und den Mirror Sites entfernt und jeder apt-get update oder apt-get install Befehl liefert Fehlermeldungen wie diese:
W: Failed to fetch http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/binary-i386/Packages 404 Not Found
W: Failed to fetch http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/source/Sources 404 Not Found
W: Failed to fetch http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/binary-amd64/Packages 404 Not Found
E: Some index files failed to download, they have been ignored, or old ones used instead.
Lösung:
Die alten Pakete wurden natürlich nicht von Debian und den Mirror Sites gelöscht sondern lediglich ins Archiv verschoben. Daher müssen wir nur die Pfade in der Datei /etc/apt/sources.list wie folgt anpassen.
deb http://ftp.de.debian.org/debian-archive/debian/ etch main
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian-archive/debian/ etch main
Nach einem apt-get update können wieder bequem die Etch Pakete installiert werden.
Es wird trotzdem dringend empfohlen ein Upgrade auf die aktuellste Debian Version durchzuführen.
Debian 5 Lenny Mirrors sources.list apt-get

apt-get update liefert unter Debian Lenny Fehlermeldungen
Am 06. Februar 2012 wurde der Support für Debian 5 Lenny offiziell eingestellt. Die Lenny Software Pakete wurden nun von Debian und den Mirror Sites entfernt und jeder apt-get update oder apt-get install Befehl liefert Fehlermeldungen wie diese:
W: Failed to fetch http://ftp.de.debian.org/debian/dists/lenny/main/binary-i386/Packages 404 Not Found
W: Failed to fetch http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/binary-amd64/Packages 404 Not Found
W: Failed to fetch http://ftp.de.debian.org/debian/dists/lenny/main/source/Sources 404 Not Found
E: Some index files failed to download, they have been ignored, or old ones used instead.
Lösung:
Die alten Pakete wurden natürlich nicht von Debian und den Mirror Sites gelöscht sondern lediglich ins Archiv verschoben. Daher müssen wir nur die Pfade in der Datei /etc/apt/sources.list wie folgt anpassen.
deb http://ftp.de.debian.org/debian-archive/debian/ lenny main deb-src http://ftp.de.debian.org/debian-archive/debian/ lenny main
Nach einem apt-get update können wieder bequem die Lenny Pakete installiert werden.
Es wird trotzdem dringend empfohlen ein Update von Debian Lenny auf Debian Squeeze durchzuführen.
HowTo: VMware Server 2.0.2 unter Debian 6 Squeeze installieren
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Ich möchte in diesem kurzen Tutorial beschreiben wie VMware Server 2.0.2 unter Debian Squeeze installiert werden kann. Hierbei gibt es einige Hürden die zu überwinden sind, da das Produkt mittlerweile nicht mehr von VMware weiterentwickelt wird.
Richtiges Paket downloaden
VMware entwickelt den VMware Server seit 2009 nicht mehr weiter, soll aber nicht bedeuten, dass wir den Server nicht auch noch ab und zu benötigen und für eventuell ältere, bestehende Virtuelle Maschinen weiterverwenden müssen. Bei wem dies nicht der Fall ist, wäre besser beraten den freien ESXi Server oder den VMware Player zu verwenden.
Da VMware Server grundsätzlich ein freies Produkt ist, kann es jederzeit gedownloaded werden. VMware will hierbei “nur” eure Daten wissen, und einige zusätzliche Informationen. Wer bereits einen Account hat, kann sich auch mit seiner Mailadresse und Passwort einloggen. http://www.vmware.com/download/server/ Letze Version: “2.0.2″
Nach dem Login sieht man dann die verschiedenen VMware Server Produkte. Hier müssen wir die richtige Version auswählen. Da wir Debian verwenden benötigen wir eine Linux Version, genauer gesagt das .gz Image. (im Screenshot dem roten Pfeil folgen)
Wenn ihr das Image direkt über euer Debian (Deskop: GNOME/KDE/xfce) ladet, könnt ihr es nach /usr/src/ speichern. Falls ihr das Image aber über einen anderen PC downloaded, dann könnt ihr es über SSH (openssh) rüberkopieren, auf CD Brennen oder per USB-Stick rübertransferieren und auf /usr/src/ ablegen.
Abhängigkeiten installieren
Vor der Installation müssen noch einige Pakete (falls noch nicht vorhanden) nachinstalliert werden:
Ich gehe hier von root Rechten aus, falls ihr noch nicht root-priviligiert seid, könnt ihr das mit dem Befehl “su” werden.
apt-get -y install build-essential bzip2 gcc-4.3
apt-get install linux-headers-$(uname -r) › Continue reading
HowTo: ICINGA 1.6.1 – Installation unter Debian 6 (Squeeze) mit IDOUtils, Classic Webinterface und MySQL
Da sich in der letzten Zeit im ICINGA Projekt viel getan hat und die Jungs recht fleissig sind, ist mein Artikel zur Installation von Icinga 1.0.2 unter Debian Lenny schon ziemlich veraltet. Ich werde daher in diesem HowTo die Installation von ICINGA auf die Version 1.6.1 anpassen und auch gleich zu Debian 6 (Squeeze) wechseln:
Abhängigkeiten und erforderliche Programme installieren
Folgende Voraussetzungen müssen für den Betrieb von ICINGA installiert sein:
*) Apache Webserver
*) MySQL Datenbank + libdbi Treiber
*) GCC Compiler, C/C++ dev libraries
*) GD Library
Installation des Apache Webserver + Mysql Datenbank
Die benötigten libdbi Treiber werden über folgenden Befehl installiert:
apt-get install -y libdbi0-dev libdbd-mysql
Der GCC Compiler und die erforderlichen C/C++ development Libraries werden zusammengefasst als build-essential installiert:
apt-get install -y build-essential
Installation der GD Libraries:
apt-get install -y libgd2-xpm-dev libjpeg62-dev libpng12-dev
Benutzer und Gruppe für ICINGA anlegen
Damit ICINGA funktioniert, benötigt es einen eigenen Benutzer mit dem Namen icinga. Diesen legen wir wie folgt an und vergeben ein Passwort:
useradd -m icinga
passwd icinga
Um das Webinterface mit vollem Funktionsumfang nutzen zu können (Kommandos zu senden) wird noch eine spezielle Gruppe benötigt in welche die beiden User icinga und www-data hinzugefügt werden:
groupadd icinga-cmd
usermod -a -G icinga-cmd icinga
usermod -a -G icinga-cmd www-data
ICINGA downloaden und entpacken
Nach dem die Vorbereitungen soweit getroffen sind, kann ICINGA von Sourceforge downgeloaded, validiert und entpackt werden. Ich benutze dazu immer das Verzeichnis /usr/src. Bitte achtet darauf, dass ihr die aktuelle stable Version runterladet, um keine ältere Version zu installieren. In meinem Fall ist die Version 1.6.1 die momentane stable Version.
cd /usr/src
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga/1.6.1/icinga-1.6.1.tar.gz
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga/1.6.1/icinga-1.6.1.tar.gz.md5
md5sum -c icinga-1.6.1.tar.gz.md5
Folgendes Ergebniss muss beim MD5 Check herauskommen:
icinga-1.6.1.tar.gz: OK
Das Paket wird anschließend mit folgendem Befehl in das /usr/src Verzeichnis entpackt:
tar -xvzf icinga-1.6.1.tar.gz
Installation von ICINGA
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