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Sicheres Surfen über ein VPN

VPN steht für ein Virtual Private Network, welches die Daten eines Internetnutzers, insbesondere bei der Nutzung von öffentlichen Netzwerken schützt. Es wird bisweilen meistens von jüngeren und mit dem Internet versierteren Nutzern regelmäßig beim Surfen verwendet. Am Markt tummeln sich dazu haufenweise Anbieter. Dabei gibt es einiges zu beachten.

 Was genau versteht man unter einem VPN?

VPN steht für Virtual Private Network. Ein VPN schützt die übertragenen Daten eines Nutzers,  während einer Internetverbindung vor Fremdzugriff, in dem es die empfangenen und gesendeten Daten verschlüsselt. Damit ist beim Surfen auf Webseiten aller Art für deutlich mehr Sicherheit gesorgt. Mit einem VPN ist es darüber hinaus möglich Zensursperren zu umgehen und Webseiten zu besuchen, welche die Nutzung eines VPNs voraussetzen.

Wie genau funktioniert ein VPN?

Zu aller erst wird man über die VPN Software mit einem Server des Anbieters verbunden. Der Server vergibt einem eine IP Adresse über die der Rechner eindeutig identifiziert werden kann. Statt der eigenen IP Adresse erhält man eine des Anbieters, womit ein anonymes Surfen sichergestellt ist. Der Nutzer ist dadurch weder nachverfolgbar noch protokollierbar. Die Internetverbindung die von dem lokalen Rechner zu einem Onlineserver hergestellt wird ist bei der Nutzung eines VPNs immer durchgehend verschlüsselt. Ein möglicher Hacker der die Daten einer solchen Verbindung abfängt, kann diese also nicht verwenden.

Wie funktioniert das mit der Verschlüsselung?

 Eine Verschlüsselung ist, um es ein wenig verständlicher zu machen, so etwas wie ein Geheimcode auf den sich zwei miteinander kommunizierende Enden einer Internetverbindung verständigen. An einem Ende befindet sich der Rechner des Nutzers und am anderen Ende der Webserver, beispielsweise eines Onlineshops. Bei einer bestehenden VPN Verbindung werden also alle Datenpakete mit dem ausgehandelten Geheimcode der beiden Enden verschlüsselt, so dass ein dritter potentieller Cyberkrimineller darauf keinen Zugriff mehr erhält, bzw.  nur einen nicht zu entziffernden Zeichensalat erhält.

Den empfohlenen und auch gleichzeitig höchsten Sicherheitsstandard bezeichnet man als AES 256 Bit. Die 256 Bit definieren die Länge der verwendeten Chiffre bei der Verschlüsselung. Je länger die Chiffre dabei ist, desto schlechter lassen sich die Daten entschlüsseln. Zum Entschlüsseln einer 256 Bit Verschlüsselung kommen mehr Kombinationen in Frage als es auf der Erde an Sandkörnern gibt. Der Verschlüsselungsstandard wird weltweit von allen Organisationen und Firmen verwendet, die als kritische Infrastruktur eingestuft sind. Dazu gehören Banken, Energieversorger und Regierungsorganisationen.

Was ist ein VPN Protokoll?

Das VPN Protokoll bezeichnet die Technologie, die verwendet wird um Daten zu verschlüsseln und gibt gleichzeitig Aufschluss über die verwendeten Protokolle, welche unterschiedliche Stufen der Sicherheit gewährleisten. Open VPN ist hierbei der Standard für ein sicheres VPN. Der Begriff Open bezieht sich hierbei auf die Offenheit des Quellcodes und schafft damit Transparenz für Programmierer bei der Überprüfung des Codes, hinsichtlich etwaiger Sicherheitslücken, die sollten sie erkannt werden, dann schnell von der Entwicklergemeinschaft wieder geschlossen werden können. Da der Code von jedem einzusehen ist, sind auch Manipulationen ausgeschlossen.

Ein anderes sehr bekanntes und weit verbreitetes Sicherheitsprotokoll nennt sich PPTP (Point-To-Point Tunneling Protocol) und ist als deutlich unsicherer einzustufen. Es wird häufig von kostenlosen VPN Anbietern verwendet. Von einer Nutzung kann aber nur abgeraten werden, auch wenn es sich deutlich einfacher einrichten lässt.

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