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Gaming, Bild: Pixabay

Zeiten ändern sich: iGaming macht’s vor

Die Gaming-Branche ist hart umkämpft! Das Geschäft um Millionen lässt Innovationen blühen und setzt dabei auf die internationalen Spieler, die sich zwischen neuen Konsolen, Plattformen und Apps entscheiden müssen. Dabei hat sich iGaming im Laufe der letzten Jahre einen erheblichen Vorteil verschafft, der immer relevanter wird.

Mehr als 180 Milliarden US-Dollar Umsatz – diese Zahl wirkt wie Wunschdenken in Zeiten der anhaltenden Inflation. Der rekordverdächtige Milliardenumsatz beschreibt allein die geflossenen Gelder aus 2021 und unterstreicht die Tatsache, dass sich der Industriezweig im dauerhaft aufsteigenden Trend befindet.

Auf diesem Erfolg ruht sich jedoch kein digitales Unternehmen aus. Stetige Veränderung und Schnelllebigkeit gehören in diesen Bereichen zur Tagesordnung. Neue Impulse und Anreize müssen geschaffen werden, um die Nutzer bei Laune zu halten. Kaum eine andere Nische ist so großer Konkurrenz ausgesetzt, da diverse Anbieter ähnliche oder gleiche Produkte anbieten. Die primäre Strategie beruht daher vor allem auf Ansätzen, die es dem User erlauben, das Repertoire zu testen, beziehungsweise mit einem Mehrwert zu starten. Ein solcher Casino Bonus ist wichtig, doch es benötigt noch einiges mehr, um die User letztendlich zu halten. Oberste Priorität für beide Seiten hat hier die Sicherheit, die in unserer digitalen und vernetzen Zeit ohnehin maßgeblich an Bedeutung gewinnt. Auch Spieleauswahl und Zahlungsmodalitäten reihen sich in die wichtigsten Kriterien der Branche ein.

Täglich neuer Input an Content und Angeboten ist jedoch nur eine Möglichkeit, die User zur Nutzung zu bewegen. Verstärkt setzen Entwickler und Anbieter auf mobile Spielmöglichkeiten, die einen ortsungebundenen Zugang ermöglichen. Was virtuelle Spielbanken schon lange wissen, haben nun auch EA und Ubisoft erkannt.

Aus für EA Origin

Seit Anfang Oktober hat EA seine neue App auf dem Markt und damit ein neues Kapitel in ihrer Firmenhistorie geöffnet. Seit mehr als zehn Jahren nutzte EA seine Plattform Origin, um die hauseigenen Spiele über Cloudstreaming zur Verfügung zu stellen und PC-Besitzern einen einfacheren Zugang zu Klassikern wie „FIFA“ oder „F1“ oder „Battlefield“ zu geben. Jetzt wurde der Plattform allerdings der Stecker gezogen. Für einen flexibleren Spielgenuss entwickelte EA die neue EA App, die auf mobiles Gameplay setzt.

Was bei langjährigen Usern für eine kurze Schrecksekunde sorgte, fing EA mit der Beschreibung der neuen Funktionen wieder ein: Fremdenlisten, gespeicherte Spielstände oder Interaktionen mit anderen Usern sind weiterhin auf der neuen App vorhanden. Auch wenn der Umzug auf die App bei einigen Anwendern kleinere Probleme mit sich brachte, ist eine Alternative in diesem Fall nicht gegeben. Eine ähnliche Strategie verfolgte Mitbewerber Ubisoft, der mit seiner Anwendung Ubisoft Connect auf eine plattformübergreifende Schnittstelle setzte.

Ende bei Google Stadia

Dieser Entwicklung wollte sich Google nicht hingeben. Mit seiner cloudbasierten Spieleplattform Stadia, die Games per Videostream auf dem PC oder über Chromecast auf den TV schickte, startete der Konzern erst Ende 2019 auf dem Games-Markt. Am 18. Januar 2023 ist bereits Schluss! Mit der Ankündigung der Serviceeinstellung schlug Google seinen Usern gehörig vor den Kopf, was erwartungsgemäß zu einer heftigen Kritikwelle führte. Die Gründe für das plötzliche Ende sind rein wirtschaftlicher Natur. Das Experiment Stadia hat sich für Google nicht ausgezahlt. Zu wenig Abonnenten, zu hohe Unterhaltungskosten.

Das fehlende Interesse an der Plattform zeigt, wie umkämpft der Markt wirklich ist. Wenn selbst ein Konzern wie Google, der sich mit Suchmaschine und Betriebssystemen bestens auskennt, kapituliert, sind Budgets oder Reichweite keine Faktoren. Schlichtweg das Alleinstellungsmerkmal der Crossover-Nutzung zählt. EA schlägt mit seiner App den richtigen Weg, um das breite Angebot an Games überall verfügbar zu machen. Googles Voraussetzung einer Chromecast-Schnittstelle war eine Hürde, die niemand nehmen wollte. Zudem sind Platzhirsche wie Sonys Playstation oder Microsofts Xbox zu etabliert auf dem Konsolenmarkt. Wer sich gegen die Top-Player durchsetzen will, braucht einen langen Atem.

Flexibel statt gebunden: Die klassischen Spielanbieter können sich von der iGaming-Branche eine Scheibe Wissen abschneiden, wenn es um mobiles Gaming geht. Denn Milliarden Umsätze nützen keinem Unternehmen etwas, wenn man sich einzig und allein auf Erfolgsfaktoren ausruht und die Zukunft aus dem Blickfeld verliert.

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