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HowTo: Node.js Installation unter Debian Squeeze / wheezy + Ubuntu
Step-by-Step Anleitung wie Node.js unter Debian Squeeze / Wheezy oder Ubuntu / Linux Mint installiert wird.
Da die Node.js in den Debian Repositories nur in der unstable (Sid) Version vorhanden sind, und unter Ubuntu bzw. Linux Mint nicht immer in der aktuellsten Version zur Verfügung stehen, ist es auf Linux Webservern der beste und sicherste Weg Node.js selbst zu kompilieren. Es sind nur sehr wenige Schritte dafür notwendig:
Abhängigkeiten installieren:
Folgende Pakete sind für die Installation notwendig und können bequem via apt-get installiert werden:
apt-get update apt-get install g++ curl libssl-dev
Option1: Download der Node.js Sourcen via git:
Es gibt die Möglichkeit, die node.js Sourcen direkt via git auszuchecken, oder direkt die tar.gz Datei von der Webseite downzuloaden. Bei git hat man den Vorteil auch aktuelle pre Releases zu testen, und die meisten Anwender und Admins haben ohnehin Git in Verwendung. Wer kein git verwenden möchte kann bei der nächsten Überschrift weiterlesen (Download via tar Package).
apt-get install git-core cd /usr/src git clone https://github.com/joyent/node.git cd node
Damit wir mit der stable Version und nicht mit einer Pre Entwickler Version arbeiten können, sollte zuvor die Version auf Stable umgestellt werden. (Aktuellste Stable Version kann auf http://nodejs.org/ nachgelesen werden)
git checkout v0.10.4
Option2: Download von Node.js via tar Package
Wer kein git verwenden möchte, kann auch das stable tar Package downloaden:
wget http://nodejs.org/dist/node-latest.tar.gz tar -xzvf node-latest.tar.gz cd node-v0.10.4
Installation von Node.js unter Debian und Ubuntu / Linux Mint
Der Kompilierungsvorgang kann unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen, also geduldig bleiben
./configure make make install
Installierte Node.js Version ausgeben:
node -v
Ausgabe Stand 23.04.2013:
v0.10.4
Launchd Cronjob (Automatischen Task) unter Mac OS X (Mountain) Lion erstellen mit Lingon 3 als GUI
Launchd ist Apples Programm zur Erstellung von automatisierten Aufgaben und ersetzt damit Cronjobs (Linuxwelt) bzw. Scheduled Tasks (Windowswelt).
Launchd vereint die Power von cron mit einigen erweiterten Features mit dem Unterschied dass Launchd nicht verlangt dass der Mac eingeschaltet sein muss. Wenn ein automatischer Taks zB. in der Nacht läuft, der Mac aber ausgeschaltet oder im sleep Mode ist, wir der Task beim nächsten Wakeup durchgeführt. Leider gibt es von Apple keine GUI. Die Syntax von Launchd ist für die meisten Anfänger sehr kompliziert, da die .plist Dateien im xml Format abgespeichert sind. Abhilfe schafft hier ein kleines aber sehr feines Programm mit dem Namen “Lingon”, welches ich kurz vorstellen werde.
So erstellt man einen Automatischen Tasks mit Lingon 3:
Nach dem Download und der Installation von Lingon 3, kann das sehr einfache Programm für alle automatisierten Aufgaben verwendet werden. Ich erstelle in diesem Beispiel einen automatischen Task, welcher täglich um 18:15 das sh Skript “~/scripts/rsync_backup.sh” ausführt. Hier die Screenshots dazu:
Die benötigten Launchd .plist Dateien werden dann automatisch von Lingon erstellt und in der Library des Benutzers (~/Library/LaunchAgents) gespeichert. (Library sichtbar machen)
Das Beste ist, dass Lingon nur zum Erstellen eines Cronjobs gestartet wird und danach wieder geschlossen werden kann. Die automatische Ausführung der Tasks übernimmt dann Mac OS X.
So sieht die .plist Datei für das rsync_backup.sh script aus:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <!DOCTYPE plist PUBLIC "-//Apple//DTD PLIST 1.0//EN" "http://www.apple.com/DTDs/PropertyList-1.0.dtd"> <plist version="1.0"> <dict> <key>Label</key> <string>rsync_backup</string> <key>ProgramArguments</key> <array> <string>~/scripts/rsync_backup.sh</string> </array> <key>StartCalendarInterval</key> <dict> <key>Hour</key> <integer>18</integer> <key>Minute</key> <integer>15</integer> </dict> </dict> </plist> <!-- @@@@LingonWhatStart:~/scripts/rsync_backup.sh@@@@LingonWhatEnd -->
Launchd Task manuell erstellen
Wer sich die wenigen Euros, die Lingon 3* kostet sparen möchte, der kann die .plist Dateien natürlich auch selber erzeugen. Da wir in obigen Beispiel die Ausgabe im xml Format sehen, kann diese beliebig für andere Anwendungen angepasst werden.
Eine genaue Anleitung dazu gibt es bei Apple.
HowTo: VMware Server 2.0.2 unter Debian 6 Squeeze installieren
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Ich möchte in diesem kurzen Tutorial beschreiben wie VMware Server 2.0.2 unter Debian Squeeze installiert werden kann. Hierbei gibt es einige Hürden die zu überwinden sind, da das Produkt mittlerweile nicht mehr von VMware weiterentwickelt wird.
Richtiges Paket downloaden
VMware entwickelt den VMware Server seit 2009 nicht mehr weiter, soll aber nicht bedeuten, dass wir den Server nicht auch noch ab und zu benötigen und für eventuell ältere, bestehende Virtuelle Maschinen weiterverwenden müssen. Bei wem dies nicht der Fall ist, wäre besser beraten den freien ESXi Server oder den VMware Player zu verwenden.
Da VMware Server grundsätzlich ein freies Produkt ist, kann es jederzeit gedownloaded werden. VMware will hierbei “nur” eure Daten wissen, und einige zusätzliche Informationen. Wer bereits einen Account hat, kann sich auch mit seiner Mailadresse und Passwort einloggen. http://www.vmware.com/download/server/ Letze Version: “2.0.2″
Nach dem Login sieht man dann die verschiedenen VMware Server Produkte. Hier müssen wir die richtige Version auswählen. Da wir Debian verwenden benötigen wir eine Linux Version, genauer gesagt das .gz Image. (im Screenshot dem roten Pfeil folgen)
Wenn ihr das Image direkt über euer Debian (Deskop: GNOME/KDE/xfce) ladet, könnt ihr es nach /usr/src/ speichern. Falls ihr das Image aber über einen anderen PC downloaded, dann könnt ihr es über SSH (openssh) rüberkopieren, auf CD Brennen oder per USB-Stick rübertransferieren und auf /usr/src/ ablegen.
Abhängigkeiten installieren
Vor der Installation müssen noch einige Pakete (falls noch nicht vorhanden) nachinstalliert werden:
Ich gehe hier von root Rechten aus, falls ihr noch nicht root-priviligiert seid, könnt ihr das mit dem Befehl “su” werden.
apt-get -y install build-essential bzip2 gcc-4.3
apt-get install linux-headers-$(uname -r) › Continue reading
HowTo: NRPE Plugin unter Debian installieren und Monitoring mit Icinga oder Nagios
Step-by-Step: Installationsanleitung des NRPE Plugins (Server) + Nagios Plugins unter Debian Linux, Ubuntu oder Linux Mint von den Repositories, oder manuelle Installation durch selbst kompilieren der benötigten Komponenten.
Mit dem Nagios NRPE Daemon lassen sich bekannte Plugins und Commandos auf entfernten Servern ausführen. So werden sämtliche Check Anfragen vom lokalen Icinga oder Nagios Server auf den NRPE Daemon des zu überwachenden Server gesendet. Dieser überprüft dann anhand der Konfigurationsdatei welcher Check ausgeführt werden soll und übermittelt das Ergebnis zurück an den Monitoringserver. Anhand dieser Anleitung lässt sich der NRPE Daemon + Nagios Plugins ziemlich schnell auf eurem Debian System installieren.
Variante1: NRPE Plugin und Server Installation über Debian Repositories
Wer keine aktuellen NRPE und Nagios Plugins benötigt, (die Debian Paket Maintainer sind nicht immer die schnellsten, dafür sind die Pakete aber meistens sehr sicher) kann die Installation ganz einfach über die Debian Repositories durchführen.
apt-get update apt-get install nagios-plugins nagios-nrpe-server
Die Installation läuft voll automatisch und installiert den NRPE Server mit den Nagios Plugins. Die Konfiguration muss anschließend bearbeitet werden und zumindest die Sicherheits-Einstellungen “server_port”= und “allowed_hosts=” sollten für euer Icinga/Nagios System angepasst werden.
vi /etc/nagios/nrpe.cfg
Nach jeder Konfigurationsänderung ist ein Neustart des NRPE Servers erforderlich:
/etc/init.d/nagios-nrpe-server restart
Variante2: NRPE Plugin und Server selbst kompilieren
Abhängigkeiten installieren
apt-get install build-essential libssl-dev openssl
Benutzer und Gruppe für die Plugins anlegen
Damit NRPE und die Nagios Plugins funktionieren, benötigen sie einen eigenen Benutzer. Ich wähle hier den Namen nagios. Diesen legen wir wie folgt an und vergeben ein Passwort:
useradd -m nagios passwd nagios
Anschliessend wird der Benutzer noch der Gruppe nagios hinzugefügt
usermod -a -G nagios nagios
Download und Installation der Nagios Plugins
NRPE verwendet die Nagios Plugins um die eigentlichen Checks durchzuführen. Die Plugins sind kleine eigenständige Programme, die auch unabhängig von Icinga bzw. Nagios verwendet werden können. Der Download ist bei Sourceforge verfügbar und ich empfehle die Verwendung der aktuellsten stable Version. In meinem Fall die Version 1.4.16.
cd /usr/src wget http://sourceforge.net/projects/nagiosplug/files/nagiosplug/1.4.16/nagios-plugins-1.4.16.tar.gz tar -xzvf nagios-plugins-1.4.16.tar.gz
Nach dem Entpacken können die Plugins installiert werden (wenn ihr einen anderen User gewählt habt so muss die Option –with-nagios-user=” ” entsprechend geändert werden:
cd /usr/src/nagios-plugins-1.4.16 ./configure --prefix=/usr/local/nagios --with-nagios-user=nagios make make install
Download und Installation des NRPE Plugin
Nun kommen wir zur eigentlichen Installation des NRPE Plugin/Daemon. Auch hier verwenden wir die aktuellste stable Version von Sourceforge. In meinem Fall Version 2.14. Diese wird wieder herunter geladen und entpackt: › Continue reading
HowTo: Virtuelle Maschine von VMWare Server 2.x 1.x auf ESXi migrieren
Step-by-Step: Wie migriere ich virtuelle Maschinen von VMWare Server 1.x und 2.x auf ESXi
ESX und ESXi von VMWare ist derzeit in aller Munde und natürlich besser und ressourcensparender als der alt bekannte VMWare Server welcher langsam ausdient. Viele stehen noch vor der Schwierigkeit alte VMs, welche auf VMWare Server unter einen Windows oder Linux Server laufen auf die ESX(i) Umgebung umzuziehen. Allerdings ist der Vorgang weniger kompliziert als erwartet.
Ist Situation:
Wir haben einige Virtuelle Maschinen (VMs) auf einem alten VMWare Server 1.x oder 2.x unter einenm Windows oder Linux Betriebssystem laufen, welcher nun durch einen ESX(i) Server ersetzt werden soll. Der ESX(i) Server ist in meinem Fall parallel installiert. Wer das Szenario am selben Server durchführen möchte, muss sich sämtliche Virtuelle Maschinen sichern und auf einen Netzwerkstorage oder USB Festplatte, etc. kopieren. Es gibt nun 3 Möglichkeiten um an das gleiche Ziel zu gelangen.
- Möglichkeit 1: Transfer via VMWare Converter am VMWare Server (cold)
- Möglichkeit 2: Transfer via VMWare Converter direkt in der Virtuellen Maschine (hot)
- Möglichkeit 3: Transfer der vmdk (Virtuellen Festplatten) Dateien und Konvertierung in das neue Format (cold)
Ich möchte hier auf die 3. Möglichkeit eingehen und die Virtuellen Maschinen manuell transferieren, da mir der VMWare Converter zu viel Zeit in Anspruch nimmt und der Transfer via vmdk Files schnell und unkompliziert durchführbar ist. Voraussetzung für den Transfer von VMWare Server auf ESX(i) ist allerdings dass die Virtuelle Festplatte als SCSI Device und nicht als IDE Device eingebunden ist. Herausfinden lässt sich das Ganze in den Einstellungen der entsprechenden VM. (wie im Screenshot ersichtlich) Wenn die Platten als IDE Device gekennzeichnet sind solltet ihr folgenden Guide befolgen um sie umzuwandeln: Converting a Virtual IDE Disk to a Virtual SCSI Disk
HowTo: Mac OS X Lion Server Upgrade und Preview
Step-by-Step: Upgrade Snow Leopard Server zu Lion Server
Derzeit ist die neue Mac OS X (Lion) Version welche wohl mitte Juli 2011 erscheinen soll in aller Munde. Da ich selber einen Mac OS X Snow Leopard Server mit Open Directory und zentraler Verwaltung betreue habe ich mir die Golden Master von Mac OS X Lion Server genauer angesehen und auf einem Testserver ein Upgrade durchgeführt. Hier sind meine ersten Erfahrungen zum Upgrade.
Mac OS X Lion und Lion Server wird über den Mac App Store gekauft. Voraussetzung zur Installation ist das letzte Update von Snow Leopard (Server) 10.6.8. Die Vorab Version (Golden Master) wird über einen Bonus Code vom Apple Developer Program über den App Store freigeschaltet. Die Finale Version kann dann direkt ab dem Release über den App Store erworben werden.
Damit jedoch der Server upgedated werden kann muss zusätzlich zur normalen Lion Lizenz auch die Server Lizenz erworben werden, welche als seperater Download verfügbar ist:
Wenn man die Installation ohne der Server Erweiterung starten möchte passiert folgendes “Warten, bis der App Store Mac OS X Server Add On lädt.”:
Die Installation kann also erst fortgesetzt werden wenn auch das Server Paket gekauft und vom App Store downgeloadet wurde. Der Installationsvorgang ist, wie man es von Apple gewohnt ist, recht simpel: weiter, weiter, Lizenz annehmen, fertig.
Die Installation wird nun einige Zeit in Anspruch nehmen und der Server wird nach Abschluss neu gestartet. Und nun beginnt der entscheidende Teil wo Lion Server mit der Aktualisierung der Open Directory und anderen Server Komponenten beginnt.
Je nach Directory Größe und verwendeten Komponenten kann die Konfiguration sehr lange dauern. Auf meinem Testserver ging es daher recht schnell.
Und schon erscheint der Login Screen auf dem man sich sogleich mit dem Admin User einloggen kann. (Und ja mein Admin User heißt tatsächlich “Chuck Norris”
)
Der “erste” Blick auf die Oberfläche und mein erster Gedanke nach dem Login:
“Ach du scheisse was hat Apple hier verbrochen. Das Dock – ziemlich spärlich und aufgeräumt. Neues Symbol für die Server App? Lunchpad und Mission Control geil – kenn ich ja vom Lion Client. Aber wo verdammt noch mal ist mein Arbeitsgruppen Manager und Server-Admin? Möglicherweise im neuen Programm (Server) integriert!?”
Tomcat 6 mit MOD_JK (Apache Tomcat Connector) unter Windows in IIS Integrieren
Um den Tomcat Webserver unter Windows in den IIS zu integrieren, bedarf es einiger manueller Konfigurationsarbeit, welche ich in diesem HowTo genauer beschreiben möchte
Damit Microsofts IIS (Internet Information Services) mit dem Tomcat spricht und den Inhalt der Tomcat Instanz ausliefern kann, gibt es das “Apache Tomcat Connector” Plugin (Beim Apache Webserver auch als mod_JK bezeichnet). Das Plugin implementiert dem IIS das notwendige AJP (Apache JServ Protocol).
Ich persönlich bin eigentlich eher abgeneigt gegen Windows bzw. Windows Web Servern, da ich in der Linux Welt zuhause bin. Wenn es dennoch sein muss und die Anforderung zur Integration des Tomcats in den IIS besteht, muss man über seinen Schatten springen und eine entsprechende Lösung implementieren. Der Guide beschränkt sich hierbei auf den IIS6 unter Windows Server 2003
Voraussetzungen:
- Eine installierte Tomcat Instanz: egal ob auf dem selben Server und ob Windows oder Linux
- Der AJP 1.3 Connector muss in der server.xml des Tomcats aktiviert sein (StandardPort ist 8009)
<Connector port="8009" protocol="AJP/1.3" redirectPort="8443" /> - Der AJP 1.3 Connector Port (8009) muss von dem entsprechenden Windows Server erreichbar sein
Download der IIS Erweiterung:
Der “Apache Tomcat Connector” kann direkt von der Homepage der Apache Software Foundation heruntergeladen werden. Ich verwende hier die aktuelle stable Version “jk-1.2.30″ für 32bit. Die benötigte Datei trägt den Namen isapi_redirect-1.2.30.dll. Direktlink. Bei einem 64bit System ist unbedingt die 64bit Version zu empfehlen, da sonst der ISAPI Filter nicht geladen wird.
Die Datei kann natürlich in ein beliebiges Verzeichnis gelegt werden. Ich habe aber gerne alle Komponenten beisammen und lege sie daher in mein tomcat/bin Verzeichnis: (D:\apache-tomcat-6.0.26\bin)
Registry Keys und Konfigurationsfiles erstellen
Unter Windows ist es leider notwendig bestimmte Registry Keys und Konfigurationsdateien manuell zu erstellen und anzupassen. Für Schreibfaule habe ich ein Paket mit den Registry Keys und den Configfiles zusammengestellt welches ihr hier downloaden könnt. Ihr müsst diese dann lediglich noch für eure Bedürfnisse anpassen. Wer die Keys manuell erstellen will, der kann hier weiterlesen:
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