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Ubuntu 10.10 wird Maverick Meerkat – Rebellisches Erdmännchen

Mark Shuttlerworth hat in seinem Blogpost bekannt gegeben, dass Ubuntu 10.10 unter dem Codenamen “Maverick Meerkat” erscheinen wird. Übersetzt bedeutet “Maverick Meerkat” soviel wie “Rebellisches Erdmännchen”. Erscheinen soll Ubuntu 10.10 im Oktober 2010.
Ich bin gespannt ob Maverick Meerkat bereits den GNOME Desktop 3.0 beinhalten wird. (vorausgesetzt er wird bis dahin fertiggestellt)
Bis Ende Oktober wird aber noch einige Zeit vergehen und somit blicken wird auf das kommende Release von Ubuntu: Lucid Lynx wird voraussichtlich am 29.04.2010 erscheinen. Alles Infos darüber gibt es hier.
Kurzer Überblick der Ubuntu Versionen:
- Warty Warthog (4.10) freigegeben am 10/20/2004.
- Hoary Hedgehog (5.04) freigegeben am 04/08/2005.
- Breezy Badger (5.10) freigegeben am 10/13/2005.
- Dapper Drake (6.06 LTS) freigegeben am 06/01/2006.
- Edgy Eft (6.10) freigegeben am 10/26/2006
- Feisty Fawn (7.04) freigegeben am 04/19/2007.
- Gutsy Gibbon (7.10) freigegeben am 10/18/2007.
- Hardy Heron (8.04 LTS) freigegeben am 04/24/2008.
- Intrepid Ibex (8.10) freigegeben am 10/30/2008.
- Jaunty Jackalope (9.04) freigegeben am 04/23/2009.
- Karmic Koala (9.10) freigegeben am 10/29/2009.
- Lucid Lynx (10.04 LTS) wird freigegeben am 04/29/2010
- Maverick Meerkat (10.10) geplant für ende Oktober 2010
- N… N… (11.04)
Video der Ubuntu Release Pläne:
Ubuntu 10.4 Lucid Lynx Alpha 3 Release
Heute am 25. Februar 2010 ist es soweit. Die dritte Alpha Version von Ubuntu 10.4 Lucid Lynx (leuchtender Luchs) wurde soeben von Canonical zum Download freigegeben. Das ist der dritte und somit letzte Alpha Release der kommenden LTS (Long Term Support) Version von Ubuntu.
Es sind wieder eine Vielzahl von Neuerungen und Verbesserungen in das letzte Alpha Release eingeflossen:
- Neueste GNOME Version
- Standardsuchmaschine von FIREFOX auf Yahoo umgestellt
- Linux Kernel 2.6.32-14.20 basierend auf 2.6.32.8
- Support zum Entfernen des “hal” Packages – extreme Bootperformance Steigerung
- Neue Version 5.4 von likewise-open zur Active Directory
- Nouveau – Neuer Open Source Treiber für nVidia Grafikkarten
- Das Software Center wurde um einige Funktionen erweitert. Neue PPA Views und eine Featured Kategorie
- Social Web Integration – im MeMenu ist eine neue Textbox integriert welche es ermöglicht den Twitter oder Identi.ca Status ohne das öffnen eines Programms upzudaten.
Ich rate weiterhin noch dringlichst von einer Installation des dritten und somit letzten Alpha Releases in einer Live Umgebung ab. Wer Ubuntu 10.4 aber dennoch auf einer Testumgebung ausprobieren möchte, der findet hier den Download von Lucid Lynx, sowie weitere Informationen.
Um direkt aus Karmic Koala 9.10 auf die neue Alpha Version upzugraden könnt ihr auch Alt + F2 drücken und den Befehl “update-manager -d” in die Kommandozeile eingeben. Der Update Manager meldet nun “New distribution release ’10.04′ is available”. Jetzt auf Upgrade klicken und weiteren Instruktionen folgen.
Der gesamte Release Plan bis zur Finalen LTS Version von lucid lynx sieht wie folgt aus:
10. Dezember 2009 – Alpha 1
14. Januar 2010 – Alpha 2
25. Februar 2010 – Alpha 3
18. März 2010 – Beta 1
08. April 2010 – Beta 2
23. April 2010 – Release Candidate
29. April 2010 – Finale Version
Video der Ubuntu Release Pläne:
Ubuntu 10.4 Lucid Lynx Alpha 1 Release am heutigen Tag
Heute am 10. Dezember 2009 ist es soweit. Die erste Alpha Version von Ubuntu 10.4 Lucid Lynx (leuchtender Luchs) wurde soeben von Canonical zum Download freigegeben. Das wird der Erste von insgesamt drei Alpha Releases der kommenden LTS (Long Term Support) Version von Ubuntu.
Ich rate derzeit noch dringlichst von einer Installation des ersten Alpha Releases in einer Live Umgebung ab. Wer Ubuntu 10.4 aber dennoch auf einer Testumgebung ausprobieren möchte, der findet hier den Download von Lucid Lynx, sowie weitere Informationen.
Um direkt aus Karmic Koala 9.10 auf die neue Alpha Version upzugraden könnt ihr auch Alt + F2 drücken und den Befehl “update-manager -d” in die Kommandozeile eingeben. Der Update Manager meldet nun “New distribution release ’10.04′ is available”. Jetzt auf Upgrade klicken und weiteren Instruktionen folgen.
Der gesamte Release Plan bis zur Finalen Version sieht wie folgt aus:
10. Dezember 2009 – Alpha 1
14. Januar 2010 – Alpha 2
25. Februar 2010 – Alpha 3
18. März 2010 – Beta 1
08. April 2010 – Beta 2
23. April 2010 – Release Candidate
29. April 2010 – Finale Version
Alle Infos zur Ankündigung von Lucid Lynx durch Mark Shuttleworth
Weiterhin wird es hier natürlich alle News und Guides über den leuchtenden Luchs geben. Bleibt immer auf dem Laufenden und abonniert meinen RSS Feed oder folgt mir doch auf Twitter und Facebook.
Upgrade Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope zu 09.10 Karmic Koala
Step-by-Step Anleitung: Euer bestehendes Ubuntu 9.04 auf 9.10 Karmic Koala updaten.
Drückt gleichzeitig die Tasten “ALT” + “F2″ um den Ausführungsmodus zu starten.
Schreibt nun den Befehl “update-manager -d” in euer Fenster und klickt auf “Run”

Im Nachfolgendem Screen seht ihr bereits das eine neue Version Verfügbar ist “New distribution release ’9.10′ is availiable”. Um das Update sauber durchzuführen empfehle ich, vorher alle verfügbaren Updates zu installieren, um das System vom letzten und aktuellsten Jaunty Paketstand upzudaten. Ein klick auf “Upgrade” und das Bestätigen der Lizenzvereinbarung reicht damit euer Upgrade durchgeführt wird.
Happy Birthday Ubuntu!!!
Heute vor 5 Jahren, und zwar genau am 20. Oktober 2004 wurde die erste Version von Ubuntu ausgeliefert. Die Version war damals 4.10 und trug den Codenamen “Warty Warthog” Warziges Warzenschwein. Unterstützt wurde die Version 4.10 damals bis zum 30.April 2006.
Die offizielle Ankündigung von Mark Shuttleworth für Ubuntu 4.10 findet ihr Hier
Eine kurze Liste der Ubuntu Versionen:
- Warty Warthog (4.10) freigegeben am 10/20/2004.
- Hoary Hedgehog (5.04) freigegeben am 04/08/2005.
- Breezy Badger (5.10) freigegeben am 10/13/2005.
- Dapper Drake (6.06 LTS) freigegeben am 06/01/2006.
- Edgy Eft (6.10) freigegeben am 10/26/2006
- Feisty Fawn (7.04) freigegeben am 04/19/2007.
- Gutsy Gibbon (7.10) freigegeben am 10/18/2007.
- Hardy Heron (8.04 LTS) freigegeben am 04/24/2008.
- Intrepid Ibex (8.10) freigegeben am 10/30/2008.
- Jaunty Jackalope (9.04) freigegeben am 04/23/2009.
- Karmic Koala (9.10) wird freigegeben am 10/29/2009.
- Lucid Lynx (10.04 LTS) geplant für April 2010.
- M…. M…. (10.10)
Ich hoffe, dass Canonical noch lange so weiterarbeiten wird, und Ubuntu ständig weiterentwickelt wird. Hierzu einmal ein großes Dankeschön!
(Quelle: blog.nizarus.org, Bild von doctormo)
Mark Shuttleworth kündigt Ubuntu 10.04 Codename Lucid Lynx an
Mark Shuttleworth, der Gründer von Canonical und Vater von Ubuntu hat in einem Video von dem Atlanta Linux Fest den Namen von Ubuntu 10.04 enthüllt. Lucid Lynx (leuchtender Luchs) ist als LTS (Long Term Support) Version vorgesehen und wird laut Plan im April 2010 freigegeben. Einige unbestätigte und rein spekulative Neuerungen:
- GNOME 3.0 bzw. KDE 4.4 bei Kubuntu
- GCC 4.5
- Kernel 2.6.34
- Neuer X-Server
- Bootzeiten Reduzierung auf 10 Sekunden
Genauere Infos und Details zum leuchtenden Luchs werden noch folgen.
Das warten auf die nächste Ubuntu Version 9.10 Codename “Karmic Koala” hat bald ein Ende, da diese noch im Oktober 2009 in der Finalen Version erscheinen wird.
Interview mit Mark Shuttleworth zum GNOME Desktop 3.0
DerStandard.at hat ein sehr informatives Interview mit Mark Shuttleworth (Gründer von Canonical und Vater von Ubuntu) über die Zukunft des Linux Desktops GNOME geführt. Hier eine kurze Zusammenfassung des Interviews

X.org – X-Window-System
derStandard.at: Betrachtet man die aktuellen Schwierigkeiten bei X.org und vor allem das Fehlen eines vernünftigen Release Managements: Wäre das nicht eine Investitionsmöglichkeit?
Shuttleworth: Es gibt diese Vorstellung, dass man mit Geld alle möglichen anstehenden Probleme lösen kann, meiner Erfahrung nach, ist das aber ein Trugschluss. Beim Release Management sind es schlussendlich die Entwickler selber, die den meisten Einfluss auf den Veröffentlichungszeitpunkt haben. Beim Kernel hat man diese Probleme mittlerweile hinter sich gebracht, dort gibt es nun ein sehr gutes Release Management, aber das resultiert aus einer starken Führungspersönlichkeit.
Wenn die Community ein Problem mit X hat, sollte sie dies den Entwicklern klar machen. Dabei wird man aber schnell herausfinden, dass es einfach so ist, dass die Entwickler so begeistert von den aktuellen Fortschritten sind, dass sie ein bisschen den Blick darauf verloren haben, wie ihr Code in einer Distribution landet, wie er auf den Desktops der User ankommt, schließlich benutzen sie selbst ja meist den aktuellsten Stand aus der Codeverwaltung.
derStandard.at: Im Nachhinein betrachtet: Hätte man etwas anders machen können, um die Probleme mit dem Grafikserver in Jaunty abzufedern?
Shuttleworth: Um das klarzustellen: Es gab nur ein wirklich schwerwiegendes Problem im Zusammenhang mit X, und das auch nur mit der Hardware eines einzelnen Herstellers. Und sobald klar war, dass es hier ein Problem gibt, hat sich der Hersteller diesem aktiv gestellt, er hat uns direkten Zugriff auf die Entwickler gegeben, es gab hier ein echtes Bedürfnis die Situation zu lösen. Man sollte vielleicht noch herausstreichen, dass der betreffende Hersteller – Intel – massiv in die Weiterentwicklung von X investiert. Insofern wäre es wohl verfehlt zu sagen, dass Intel all diese Probleme verursacht hat, wenn sie eigentlich gerade dabei sind entscheidende Verbesserungen an X vorzunehmen.
GNOME 3.0 – Der Ubuntu Desktop
derStandard.at: Für den April 2010 steht wieder eine Long-Term-Support-Release (LTS) an, GNOME 3.0 sollte knapp davor herauskommen. Ist das unter diesem Blickpunkt wirklich ein glücklich gewählter Zeitpunkt?
Shuttleworth: Nun – das ist eine sehr spannende Frage. Der Kern ist hier doch: Wie geht man mit einer Situation um, in der eine Distribution eine Langzeit-Release veröffentlicht, und die Upstream-Projekte einen anderen Zeitplan haben. Ich denke es lohnt sich hier zu fragen: “Ist es für die Projekte wertvoll, wenn es solche Langzeit-Releases gibt?” Ein Punkt, dem eigentlich jeder zustimmt, die Frage ist dann nur wann man solche Releases vornimmt. Bis jetzt gab es hier keine klaren Strukturen, ich denke in Zukunft wird sich das ändern.
derStandard.at: Wäre es für Ubuntu angenehmer, wenn GNOME 3.0 verschoben werden würde?
Shuttleworth: Nein, überhaupt nicht. Die GNOME 3.0-Arbeiten sollen nach dem vorgesehenen Zeitplan verlaufen, das wollen wir nicht beeinflussen. Viel wichtiger ist es eine informierte Entscheidung darüber zu treffen, was wir in der LTS ausliefern sollen. Es wäre ja auch nicht im Interesse der Entwickler, wenn wir etwas an 10 Millionen User ausliefern, was noch nicht wirklich fertig ist, es sind schließlich ihr Ruf und ihre Reputation, die darunter leiden.
derStandard.at: Was halten Sie von den für GNOME 3.0 vorgeschlagenen Änderungen, im speziellen von der GNOME Shell?
Shuttleworth: Zunächst mag ich mal festhalten, dass erfrischend ist, den Willen zum Bruch mit der Vergangenheit zu sehen, man muss offen für Neues sein, um wirklich Innovatives bieten zu können. Was GNOME gezeigt hat, ist, dass man innerhalb des Open Source Ökosystems kurze Release-Zyklen haben kann und doch Innovationen Stück für Stück in einer sehr gut wartbaren, stabilen Art abliefern kann. Was KDE4 demonstriert hat, ist, dass man sich auch einmal hinsetzen kann und wirklich interessante, grundlegende Umbauten durchführen kann. Meine Hoffnung ist, dass GNOME3 beide Erkenntnisse zusammenführt, so dass wir eine gelungene neue Release sehen sowie kontinuierliche Verbesserungen und Weiterentwicklungen.
Momentan wäre es aber auch noch zu früh, um über die GNOME Shell ein endgültiges Urteil abzugeben. Ich war damals ja dabei, als die GNOME Shell bei einem Hackfest in Boston entworfen wurde und bin davon überzeugt, dass das grundlegende Konzept und die Herangehensweise die richtige war und ist. Erst wenn die User das wirklich benutzen wird vieles von dem, was damals nur Striche auf einer Tafel waren, klarer werden.
Ich empfinde das jedenfalls als sehr wichtige Arbeit, und ich denke, dass wird wirklich super für GNOME, aber ich glaube auch, dass sich die GNOME Shell noch ein ganzes Stück verändern wird, bevor die Benutzer wirklich sagen “Das ist großartig”.
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