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Warum hat Apple mit iOS 13 so große Probleme?

Das iPhone 11 erblickte in all seinen Versionen (iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max) am 20. September 2019 das Licht der Welt. Als Betriebssystem ist das hauseigene und neue iOS 13 vorinstalliert, welches per Update auch ältere iPhone-Modelle erreicht(e). Besonders interessant ist der Dark Mode, der dem System einen dunkel Anstrich verpasst. Das schont den Akku und die Augen. Viele Apple-Nutzer freuten sich auf das Update, wurden aber spätestens nach der Installation enttäuscht. Das OS war nämlich alles andere als ausgereift und beinhaltete noch viele Fehler. Zum Beispiel sind gelöschte Apps wieder aufgetaucht. Die Vorgehensweise von Apple zeigt außerdem, dass man von der instabilen Software gewusst hat. Doch warum gab Apple iOS 13 frei und wie kommt das Unternehmen aus der Situation wieder raus?

Die Liste an nachkommenden Updates ist lange

Bei iOS 13 könnte man denken, dass Apple Liebeskummer überwinden musste und mit den Gedanken nicht bei der Sache war. Innerhalb von nur zwei Wochen nach dem Release schob der Konzern gleich drei Updates nach, die Teil einer bislang noch nie dagewesenen Situation sind. Damit ist gemeint, dass es bislang noch nie ein so instabiles iOS zum Start gab. Angefangen hat alles mit iOS 13, innerhalb von nur wenigen Tagen folgten iOS 13.1, iOS 13.1.1 und iOS 13.1.2. Der Fokus der Aktualisierungen lag auf Fehlerbehebungen, mit den Updates ist das Problem aber noch nicht gelöst. Nutzer meldeten weitere Bugs und deshalb verwundert es auch nicht, dass es bereits ein Upgrade auf iOS 13.2 gibt. Apple kann die Situation nur mehr durch rasche Behebungen von Fehlern retten, die negativen Schlagzeilen werden jedoch bleiben.

iOS 13.2 – bügelt Bugs aus und bringt neue Funktionen

Auch dieses Update reduziert die Anzahl an Problemen in iOS 13. Beispielsweise werden E-Mails im Posteingang jetzt sofort angezeigt, zuvor musste man den Posteingang-Ordner ein zweites Mal öffnen. Wer ein Modell der iPhone-11-Reihe besitzt, der darf sich mit der Aktualisierung auf Deep Fusion freuen. Das nachgereichte Feature sorgt für noch bessere Ergebnisse mit der Kamera, möglich wird das durch eine Zusammenstellung mehrere Aufnahmen. Bemängelt wird dagegen, dass mit iOS 13.2 das RAM-Management zu harsch ist. Das heißt, Apps beziehungsweise Aktivitäten werden zu schnell beendet und müssen öfters neu geladen werden. Unklar ist allerdings, ob es sich um einen Bug oder um eine absichtlich eingeführte Funktion handelt.

Der Release vom iPhone 11 spielte eine entscheidende Rolle

Eine neue iPhone-Generation wird mit der neuesten iOS-Version ausgeliefert, ein logischer und bislang gut funktionierender Schritt. Im Falle von iOS 13 war es jedoch so, dass Apple den Marktstart zu früh gesetzt hat. Die iPhone-11-Modelle waren zwar fertig, aber das Betriebssystem nicht. Da die Geräte aber bereits damit ausgestattet wurden, konnte man den Release nicht mehr verschieben. Stattdessen setzte man auf die Karte, dass Bugs im Zuge von Updates behoben werden. Riskant, denn User sind von einem fehlerhaften System nicht unbedingt begeistert. Apple dürfte von so einem Szenario bereits geahnt haben, denn so viele Updates in so kurzer Zeit sind vor allem für den US-amerikanischen Konzern sehr ungewöhnlich.

Bleibt nur zu hoffen, dass Apple die Probleme in den Griff bekommt und nicht zu viele Nutzer vergrault hat.

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