HowTo: Upgrade Debian 6 Squeeze zu Debian 7 Wheezy

Step-by-Step Anleitung wie man sein bestehendes Debian 6 Squeeze auf Debian 7 Wheezy updatet.

Debian 7 Wheezy ist der offizielle Nachfolger von Debian 6 Squeeze und wurde am 04.05.2013 Mai offiziell als stabile Version freigegeben. Hier gibt es alle Neuerungen zu Debian Wheezy. Ein Update wird natürlich sehr empfohlen. Auf euren Root Servern seid ihr dafür selber verantwortlich.

Vorbereitung:

Wichtig: Das System auf jeden Fall vor dem Upgradevorgang sichern

Wenn es eine Virtuelle Maschine ist, am Besten die gesamte VM kopieren oder Snapshot erstellen. Bei dedizierten Systemen zumindest folgende Verzeichnisse: “/etc”, “/var/lib/dpkg”, “/var/lib/apt/extended_states” und die Liste vom Befehl “dpkg –get-selections” sichern

Zur Durchführung wird ein Terminal mit root Rechten benötigt.

Derzeit installierte Debian Squeeze Version anzeigen (aktuelle Version sollte 6.0.7 sein):

cat /etc/debian_version
6.0.7

Bevor wir die neuen Wheezy Pakete in Empfang nehmen, werden alle derzeitig installierten Squeeze Pakete auf den neuesten Stand gebracht:

apt-get update
apt-get upgrade
apt-get dist-upgrade

Falls beim Upgrade die Fehlermeldung “The following packages have been kept back” auftaucht findet ihr hier die Lösung.

1. Die neuen Debian Wheezy Paket-Mirrors eintragen:

Dazu ändern wir die Datei sources.list, die Ihr bei der Standardinstallation unter /etc/apt/ findet.
Diese Datei könnt ihr mit eurem Lieblingseditor bearbeiten. Ich persönlich verwende hier den “vi”.

vi /etc/apt/sources.list

Nun wird einfach überall das Wort “squeeze” auf “wheezy” umgeschrieben.
Das Ergebniss sollte dann wie folgt aussehen, je nachdem welche Mirrors und Backports ihr verwendet:

deb http://ftp.at.debian.org/debian/ wheezy main
deb-src http://ftp.at.debian.org/debian/ wheezy main

deb http://security.debian.org/ wheezy/updates main
deb-src http://security.debian.org/ wheezy/updates main

deb http://ftp.at.debian.org/debian/ wheezy-updates main
deb-src http://ftp.at.debian.org/debian/ wheezy-updates main

2. Debian Wheezy Minimal Upgrade

Die neuen Wheezy Paketlisten downloaden:

apt-get update

Im ersten Schritt wird nur ein minimales Systemupgrade durchgeführt, um Probleme zu vermeiden:

apt-get upgrade

3. Debian Wheezy Kernel Upgrade

Zur Zeit installierte Kernel Version herausfinden:

dpkg -l | grep linux-image

Beispielausgabe:

ii  linux-image-2.6-amd64        2.6.32+29   Linux 2.6 for 64-bit PCs (meta-package)
ii  linux-image-2.6.32-5-amd64   2.6.32-41   Linux 2.6.32 for 64-bit PCs

Das Paket welches im nächsten Schritt verwendet wird ist in dem Fall das Kernel meta-package “linux-image-2.6-amd64″. Bei einer 32 bit Installation kann das Paket auch als “linux-image-2.6.686″, oder ähnlich benennt sein.

Die neue Kernel Version kann nun installiert werden. Wichtig hierbei ist die meta-package linux-image Version zu verwenden, die im vorhergehenden Schritt ausgegeben wurde:

apt-get install linux-image-2.6-amd64

Grub (2) sollte nach dem Kernelupdate eigentlich aktualisiert worden sein. Ich gehe hierbei lieber auf Nummer sicher und führe daher den Update-Grub Befehl manuell aus. Damit sollte die grub.cfg auf jeden Fall am aktuellsten Stand sein:

update-grub

4. Debian Wheezy udev Upgrade

Um Probleme zu vermeiden sollte unmittelbar nach dem Kernel Upgrade die neue udev Version installiert werden.

apt-get install udev

5. Vollständiges Debian Wheezy (dist) Upgrade durchführen

Mit folgendem Befehl wird das eigentliche Upgrade durchgeführt und die restlichen Pakete werden aktualisiert:

apt-get dist-upgrade

Hinweis: Der Updatevogang kann je nach installierten Komponenten einige Zeit in Anspruch nehmen und einige Eingabefelder (Grbu2 Parameter, Dienste restarten, etc) öffnen sich, welche eigentlich immer standardmäßig bestätigt werden können.

Nach dem Upgrade:

DebianVersion anzeigen lassen (Ergebnis sollte 7.0 sein):

cat /etc/debian_version
7.0

Server rebooten:

reboot

Nachdem der Server neu gestartet ist, sollte unbedingt das Syslog auf Fehler überprüft werden:

cat /var/log/syslog

Zudem wird empfohlen die geöffneten Ports zu checken:

netstat -tulpn

Weiterführende Infos:
Offizieller Debian Wheezy upgrade Guide 

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Patrick Schoyswohl

Patrick Schoyswohl

Systemadministrator
Hallo, mein Name ist Patrick Schoyswohl und ich bin Systemadministrator in einer Agentur für neue Medien und seit 2009 Betreiber und leidenschaftlicher Blogger von SysADMINsLife.com. Meine Leidenschaft gehört den Webservern und der Serverüberwachung auf Open-Source Basis. Falls du gefallen an meinen Artikel hast, kannst du mir gerne auf Google+, Facebook oder Twitter folgen.
Patrick Schoyswohl
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Patrick Schoyswohl

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Dienstag, 08. Januar 2013 Debian, Linux Author: Patrick Schoyswohl

63 Kommentare zum Thema HowTo: Upgrade Debian 6 Squeeze zu Debian 7 Wheezy

  • Carsten sagt:

    Und das funktioniert? Ich meine sollte ich meinen vServer wirklich aktualisieren? Oder “never change a running system”.

    • Patrick sagt:

      Funktioniert natürlich wunderbar… Hab mittlerweile schon 6 Kisten auf Wheezy laufen. Upgrade Schwierigkeiten gabs soweit keine. Bei einem Desktop System hatten wir ein wenig Probleme mit dem neuen Gnome. Aber ein gutes Backup und ein bisschen Zeit sollten sich die Probleme beheben lassen ;)

      Gruß
      Patrick

    • DasEi sagt:

      Ja Carsten,

      das funktioniert wirklich. Oben beschriebene Vorsicht immer gut, und bei komplexen System auch schneller als Neuansatz < Packete.txt (oben kein Ausgabefile und “–” zusammengeschrumpft) und eventuelle Fremdquellen (auch ppa’S!!) aus den repos hashen, ansonsten anhaltsvolles Tut (querlesen.. sourgeforge, etc) ..oder mden. mit Erfahrung dabeihaben , viek Spass

  • Jan sagt:

    Supergeil, dass du bei jeder neuen Debian-Version einen Upgrade-Guide online stellst. Mit deiner Anleitung upgrade ich meinen vServer eigentlich immer problemlos :-)

  • Steamy24 sagt:

    Hallo,
    super Anleitung. Da ich jedoch Meldungen a la “W: Possible missing firmware /lib/firmware/tigon/tg3.bin for module tg3″ bekam, habe ich noch ein “apt-get install firmware-linux-free firmware-linux-nonfree” ausgeführt.

  • Jochen sagt:

    Tolle Anleitung! Upgrade lief einwandfrei, Syslog ist sauber. Allerdings startet jetzt der Server nicht mehr…

  • Thomas sagt:

    funktioniert wunderbar und ohne probleme. vielen Dank.

  • shyd sagt:

    Hi,
    um das Wichtigste auf einen Blick parat zu haben, kam ich über Google immer wieder zu deinem Artikel. Prinzipiell hat man ja alles im Kopf, aber eine Liste zum Abarbeiten ist nie verkehrt!

    Top Artikel, danke!
    Dennis

  • PC-Opa sagt:

    Habe den ersten V-Server eben von Squeez zu Wheezy verholfen.
    Lediglich apache2.conf angepasst. Anleitung hat super funktioniert.

    Danke!!!

    PC-Opa

  • Matthias sagt:

    Also man muss schon staunen wie sich die Debian Kisten aktualisieren lassen, ich hab rund ein Dutzend davon (www,sql,mail,ftp,firewall u.s.w), teilweise sind welche dabei die ursprüglich mit Etch installiert worden sind…

    ABER: Es ist fast immer nacharbeit nötig, ich hatte noch nie das Glück das alles auf Anhieb funktioniert, Stichwort samba,mysql,perl und php module, dovecot (besonders schlimm…). Aber egal, mit etwas gefrikkel kriegt man fast alles wieder zum laufen.

    Tipp: Die INIT Skripte kontrollieren ob die auch alle die LSB Tags gesetzt haben (man insserv) ansonsten kann das update hängenbleiben (ärgerlich…)

    Und bitte nichts für den Abend vornehmen :)

  • Steve sagt:

    Ich habs jetzt 3mal probiert und jedesmal will die mysql nicht starten und bind9 streikt auch

    • Patrick sagt:

      Hi Steve,

      immer die Logs checken. Das ist im Normalfall eine Fehlermeldung zu sehen warum der jeweilige Dienst nicht starten konnte.

      Gruß
      Patrick

  • Stefan sagt:

    Hi Patrick,

    Danke für deine Anleitung. Ist auf jeden Fall kürzer als die Anleitung aus den Releasenotes:

    http://www.debian.org/releases/stable/i386/release-notes/ch-upgrading.en.html

    Ich nutze normalerweise seit längerem nur noch aptitude. Bei dist-upgrade von Squeeze auf Wheezy ist dies aber anscheinend fatal, also noch mal danke für den Hinweis!

    Mich verwundern aktuell ein paar Schritte deiner Anleitung:

    Kernel: Warum nicht linux-image 3.2, also z.B. in Form von linux-image-686-pae? Du installierst noch mal 2.6.

    apt-get install udev kann bei mir kein udev installieren, weiles schon installiert ist. Woher kam/kommt bei dir die Notwendigkeit für diesen Schritt?

    Gruß, Stefan

    • Patrick sagt:

      Hallo Stefan,

      erkläre ich dir ganz schnell ;) Ich versuche die Anleitung für die sicherere Variante zu beschreiben.
      Natürlich könnte man auch gleich apt-get dist-upgrade machen und fertig. Das führt aber oft zu vielen Problemen.

      Bezüglich Kernel: Mit dem “apt-get install linux-image-2.6-amd64″ wird nicht der 2.6er Kernel nochmal installiert, sondern der aktuelle 3.2er Kernel. Wenn die neuen Sourcen verwendet werden, dann schnallt Debian automatisch welches Paket er upgraden muss. Ist ziemlich praktisch, da so keine Fehler entstehen weil er falscher Kernel installiert wird. Hatten wir alles schon. ;)

      Bezüglich Udev: Bei Wheezy ist eine neue Version von udev verfügbar welche mit dem “apt-get install udev” upgegradet wird. Das Paket wird zur Sicherheit noch vor dem dist-upgrade in Empfang genommen. Auch hier hatten wir schon mehrere Probleme ohne dem Schritt.

      Ich weiß, manche Schritte können ein wenig verwirrend aussehen, aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass wir so die wenigsten Probleme mit Upgrades hatten.

      Gruß
      Patrick

  • Andreas sagt:

    Hallo

    Das Upgrade funktioniert tatsächlich gut auf diese Art.
    Was mich interessiert, weil ich es noch nicht versucht habe, ob man bedenkenlos ein bestehendes 32 bit squeeze auf ein 64 bit wheezy bringen kann.
    Hat da jemand Erfahrungen?

    Gruß,
    Andreas

    • Patrick sagt:

      Hallo Andreas,

      ich weis nicht ob der Wechsel von einer 32bit auf eine 64bit Version so einfach möglich ist.
      Zumindest habe ich hierzu keinerlei Erfahrungen.

      Es gibt allerdings ein Hilfestellung dazu, welche aber ziemlich kompliziert aussieht: http://wiki.debian.org/Migrate32To64Bit
      Mit der einfachen installation eines 64bit Kernels ist es auf jeden Fall nicht getan.

      Vielleicht könntest du deine gesammelten Erfahrungen schildern? ;)

      Gruß
      Patrick

  • Andreas sagt:

    Hallo Patrick

    danke für den Link. Ich schau mir das mal an.
    Wenn ich was Neues habe, melde ich mich.

    Gruß,
    Andreas

  • Andreas sagt:

    Hallo Patrick

    Die Beschreibung im Wiki scheint plausibel, aber aufwendig.
    Ich hab bei Debian auch noch etwas gefunden:
    http://lists.debian.org/debian-user-german/2011/07/msg00419.html
    Kurz gesagt muß man sich die Frage gefallen lassen, warum man sich das antun will. Die bestehende 32 Bit Software soll auf dem neuen System laufen, und dazu ist einiges zu ergänzen, wie dort beschrieben.

    Aus Zeitgründen werde ich wohl eher eine neue Maschine aufsetzen und die passende Software ebenfalls als 64 Bit Version installieren.

    Schade…

    LG,
    Andreas

  • max sagt:

    herzlichen dank!
    extrem tolle seite, hat mir sehr geholfen!

  • Sascha sagt:

    Habe soeben meinen V-Server von squeeze auf wheezy geupdated. Keine Probleme. Nur die sudoers Datei musste ich anpassen. Super Anleitung!

  • Philipp sagt:

    Hatte haufen Probleme….
    openLDAP, mySQL, SOGo und Sympa musste ich zum teil neu installieren, Backup sei dank hat es mir nur 2 Stunden Stress gekostet…

    nur leider habn ich seit dem ein rießen Performance Problem, einfache Seitenaufrufe sorgen für ein Load Average von über 2, CPU idled meistens, io scheint auch okay zu sein.

    Erfahrung?

  • Tina sagt:

    Vielen Dank für diese super Anleitung.
    Alles klappte super, nur mysql zickte herum.
    Es lies sich nicht updaten und meinte
    ERROR 2002 (HY000): Can’t connect to local MySQL server through socket ‘/var/run/mysqld/mysqld.sock’ (2) /mysqld/mysqld.sock’ (2)

    Ich musste /etc/mysql/my.cnf ändern und unter [mysqld]

    innodb=OFF
    default-storage-engine=MyISAM

    Eingeben, dann mysql neustarten und fertig :-)

  • odoll sagt:

    @ll,

    ich habe versucht meinen SheevaPlug mit ARM CPU mittels der Anleitung zu upgraden.

    Leider funktiniert danach meine Samba-Server nicht mehr, da sich der smbd nach einem Panic verabschiedet.

    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: [2013/05/09 17:06:45.289649, 0] lib/fault.c:47(fault_report)
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: ===============================================================
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: [2013/05/09 17:06:45.295058, 0] lib/fault.c:48(fault_report)
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: INTERNAL ERROR: Signal 7 in pid 2430 (3.6.6)
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: Please read the Trouble-Shooting section of the Samba3-HOWTO
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: [2013/05/09 17:06:45.296434, 0] lib/fault.c:50(fault_report)
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]:
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: From: http://www.samba.org/samba/docs/Samba3-HOWTO.pdf
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: [2013/05/09 17:06:45.297702, 0] lib/fault.c:51(fault_report)
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: ===============================================================
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: [2013/05/09 17:06:45.298565, 0] lib/util.c:1117(smb_panic)
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: PANIC (pid 2430): internal error
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: [2013/05/09 17:06:45.300102, 0] lib/util.c:1221(log_stack_trace)
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: BACKTRACE: 0 stack frames:
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: [2013/05/09 17:06:45.302107, 0] lib/util.c:1122(smb_panic)
    May 9 17:06:45 Share smbd[2430]: smb_panic(): calling panic action [/usr/share/samba/panic-action 2430]
    May 9 17:06:53 Share smbd[2430]: [2013/05/09 17:06:53.908783, 0] lib/util.c:1130(smb_panic)
    May 9 17:06:53 Share smbd[2430]: smb_panic(): action returned status 0
    May 9 17:06:53 Share smbd[2430]: [2013/05/09 17:06:53.909335, 0] lib/fault.c:372(dump_core)
    May 9 17:06:53 Share smbd[2430]: dumping core in /var/log/samba/cores/smbd

    Zur Zeit gucke ich leider wie ein Schwein ins Uhrwerk

    • odoll sagt:

      Letztendlich war wohl eine ‘korrupte’ registry.tdb der Auslöser. Nach einer Korrektur mittels tdbbackup funktioniert Samba auch wieder.

  • pdb sagt:

    Vsftpd: Refusing to Run With Writable Root Inside Chroot ()

    da nach dem Update vsftp streiken könnte (wie bei mir und scheinbar vielen anderen!), gibts hier ein gutes kleines Tutorial wie man das Problem beheben kann.

  • nino sagt:

    Unfortunatelly I get the following message by booting:

    dracut Warning: Could not boot.
    dracut Warning: /dev/disk/blabla does not exist

    Dropping to debug shell

    I have uncomment a line in /etc/default/grub about usb disk uuid and take update-grub from chroot but still the same situation. The kernel is 3.10 pae for new machines. Any workaround?

  • werner sagt:

    Hallo Patrick,

    habe gerade einen alten Mac Mini mit powerpc upgegraded
    hat fast super funktioniert

    musste einen anderen Mirror in die sources.list eintragen und den ssh-server wieder installieren (flog irgendwie raus)

    Ansonsten alles super

    Danke für die Anleitung

    Gruß
    Werner

  • Dan sagt:

    Bei mir gab es Fehler beim Update von 6.x auf 7.1, die Datei httpd.conf wurde entfernt => Apache Fehler; auch die MySQL/MariaDB Replikation hat einen Schaden erlitten. Mal sehen was noch kommt.

  • Dan sagt:

    Nachtrag: Ebenfalls entfernt wurden die Module suhosin und idn aus PHP. Um die resultierenden Fehler zu beseitigen, am besten ein ‘;’ vor die extension=idn.so und extension=suhosin.so Zeilen setzen, in /etc/php5/conf.d/idn.ini / suhosin.ini. Wer Systemressourcen durch sysstat/sar generiert: hier hat sich das Datenformat geändert. Man wird beim Upgrade allerdings darauf hingewießen. Man sollte beim Upgrade und der Frage ob Konfigurationsdateien ersetzt werden soll, wirklich nicht stumpf weiter drücken sondern sich mit ‘d’ die Unterschiede anzeigen lassen. MfG :-)

  • stack sagt:

    Sollte man ein etwas älteres System upgraden sollte man vorher kontrollieren welcher syslog eingesetzt wird.rnsysklogd gibt in wheezy nicht mehr und wird entfernt.rnDas führt beim upgrade und danach zu einigen Problemen.rnrnAm besten vor dem Upgrade apt-get install rsyslog durchführen (ist wohl ab squeeze der standard).

  • AAA sagt:

    Hallo,rnrndas Upgrade klappte anscheinend auf den vServer mit etwas “Hängen und Würgen”, SSH ist während des Haupt-Upgrade einmal “abgeraucht”, aber es fing sich wohl wieder, allerdings musste ich die ‘lock’-Datei aus “/var/lib/dpkg” löschen…rnrnDie Server wie Apache, MySQL usw. liefen nach dem Neustart, viele Konfigurationsdateien habe ich vorsichtshalber beibehaltet, da i-MSCP installiert ist und ich nicht sicher war, ob danach noch alles funktioniert.rnrnBin mal gespannt ob noch Fehler auftauchen werden, was ich nicht hoffe.rnrnAktuell ist die Version 7.1 verfügbar.rnrnFragen:rnKönnen die alten Quellen drin bleiben oder ggf. gelöscht werden?rnSollte nach dem Haupt-Upgrade nicht vielleicht noch mal ein “Update + Upgrade” getätigt werden?

  • Nils sagt:

    Tolle Anleitung. rnrnIm Schriit 1 würde folgendes Kommando das ganze vereinfachen:rnsed -i ‘s/squeeze/wheezy/g’ /etc/apt/sources.list

  • Mathis sagt:

    Danke für diese Anleitung, dadurch hat vieles ziemlich reibungslos geklappt – manches leider auch nicht, z.B. die Migration von Dovecot 1.2 auf 2.1… :-(rnrnAber insgesamt hielt sich der Aufwand noch im Rahmen. Thumbs Up!

  • Denis sagt:

    Vielen Dank für die Anleitung. Ist bei mir soeben komplett fehlerfrei durchgelauf

  • Daniel sagt:

    Besten Dank! War sehr hilfreich während meines Updates!

  • nico sagt:

    Hallo Patrick,
    ich habe folgenden Kernel installiert:
    dpkg -l | grep linux-image
    ii linux-image-2.6-686 2.6.32+29 Linux 2.6 for modern PCs (meta-package)
    ii linux-image-2.6.26-2-686 2.6.26-29 Linux 2.6.26 image on PPro/Celeron/PII/PIII/P4
    ii linux-image-2.6.32-5-686 2.6.32-48squeeze4 Linux 2.6.32 for modern PCs

    Bleibt es hier unverändert beim nächsten Schritt:
    apt-get install linux-image-2.6-amd64

  • eurosat7 sagt:

    Hallo! Erst mal dickes Danke! ;)

    Bei mir lief soweit alles super – nur ist mein Dateisystem jetzt readonly. Da ich kein SysAdm bin wollte ich mal höflichst anfragen, wie ich an der virtuellen Festplatte des virtuellen Servers den Schreibschutzschalter finden kann.

    TIA!

  • Sven sagt:

    hallo zusammen,
    bei dem schritt wo ich die kernel version herrausfinden soll “dpkg -l | grep linux-image”.
    findet er auf meinen system nichts

    gibts da nen anderen befehl der bei meinem system vlt funktionieren könnte?

    danke im vorraus
    sven

    • Oliver sagt:

      Habe eben auch die Erfahrung gemacht :-(

      Es wird wohl daran liegen, dass wir versuchen eine vServer von 1&1 oder sonstwo upzugraden – das ist aber bei denen technisch wohl nicht machbar.

      Das hat nix mit den Virtuellen Maschinen zu tun, die hier angesprochen werden.

      Da ich eigentlich nicht mit Debian 6 starten wollte werde ich mal ein Paket bei Strato ausprobieren – dort ist Debian 7 im Boot.

      Oliver

  • […] SSL-Offloading geht im HAProxy erst ab der Version 1.5, diese ist aktuell noch eine dev-Version, heißt wir müssen uns diese selbst Kompilieren. Da wir dort ein aktuelles OpenSSL haben wollen, ist der erste Schritt, wenn nicht bereits getan, das Upgrade zu Wheezy. […]

  • deg0nz sagt:

    Hallo!
    Danke für die Anleitung!

    Ein kleines (aber lösbares) Problem hat sich bei mir aufgetan. Nach beim dist-upgrade hat er den neuen kernel gleich noch einmal mit installiert und dabei irgendwie das grub zerschossen. Ich habe natürlich direkt nach dem dist-upgrade einen reboot gemacht und bekam im grub folgenden fehler:
    symbol not found: ‘grub_divmod64_full’
    :( und somit bootete das System nicht mehr…
    Lösung:
    system booten mit Super Grub Disk
    und dann:
    apt-get install –reinstall grub-pc
    dpkg-reconfigure grub-pc

    Dann gings wieder :)

  • […] Grunde habe ich mich an die sehr gute Anleitung von Patrick Schoyswohl gehalten und kam sehr zügig und unproblematisch durch. Natürlich musste ich die sources.list um […]

  • bofh sagt:

    Guter Notizzettel :))

    Allerdings bitte ändere die Anleitung das Anfangs Screen verwendet wird.

    Ausserdem sollte man die FIrewall ausschalten und sicherstellen das man direkt mit ssh verbunden ist.

    Wies aussieht verwenden das hier viele auf ihren Vservern, da ist screen keine üble idee :))))

  • Christian sagt:

    Ich möchte mich für diese hervorragende Doku bedanken. Das Upgrade von Squeeze auf Wheezy hat damit ohne größere Zwischenfälle wunderbar funktioniert.
    Nur ein paar Programme, die nicht mehr für Wheezy verfügbar waren machten Probleme, aber die konnte ich lösen.
    Herzlichen Dank nochmal!

  • Morris sagt:

    Gute Anleitung, immer wieder nett, nach einer Liste vorgehen zu können… ;-)
    Sonderbares Problem hier: apt-get hat die Pakte apt-get und aptitude entfernt. Jetzt sitz ich hier und guck in die dpkg-Röhre :(
    Das System lässt sich aber booten und sonst läufts gut und ohne Fehler…

  • SQL sagt:

    Vielen Dank für Deine gute Anleitung,
    obwohl ich das öfter und auf mehreren Servern mache, ist sie mir immer wieder eine gute Gedächtnisstütze. :-)

  • morpheus sagt:

    Die Dokumentation passt zu 100%..nur xen 4.0 will sich nicht richtig upgraden lassen und ich musste nachinstallieren

    apt-get install xen-hypervisor-4.1-amd64 libxen-4.1 libxenstore3.0 xen-linux-system-3.2.0-4-amd64 xen-linux-system-amd64 xen-system-amd64 xen-tools xen-utils-4.1 xen-utils-common xenstore-utils xenwatch

    mv -i /etc/grub.d/10_linux /etc/grub.d/50_linux

    update-grub

  • linuxuser sagt:

    In dem Guide fehlt ein wichtiger Punkt!

    Nach dem apt-get upgrade in Punkt 2 erscheint ein sehr langer Text mit Hinweisen. (Changelog)

    Diesen Text sollte man mit CTRL-C verlassen! Auf keinen Fall mit CTRL-Z!!!

    Wenn man diesen Text mit Ctrl-Z verlässt, wird zwar die Textanzeige beendet aber leider auch der APT-Prozess gestört, was zur Folge hat, dass die nachfolgenden Installationsschritte (bspw. Kernel) nicht mehr ausgeführt werden, da APT dann “gelockt” ist!

    In dem Fall muss man erst das Locking wieder aufheben und das apt-get upgrade erneut ausführen!

    Wie das APT-Locking aufgelöst wird steht u. a. in
    => http://wiki.ubuntuusers.de/Paketverwaltung/Problembehebung

  • linuxuser sagt:

    CTRL-C ist auch nicht passend, denn dann werden die Installationsroutinen nicht ausgeführt. Wie beendet man die Changelogs, so dass anschl. APT sauber weiterläuft?!

    Ich habe bei meinem Update jetzt einfach die Anzeige der Changelogs pauschal abgeschaltet.

    # apt-get purge apt-listchanges

    Danach lief APT sauber bis zum Ende durch

  • Florian sagt:

    Perfekt danke, hat ohne weitere Probleme funktioniert

  • Robobo sagt:

    “…einige Eingabefelder (Grbu2 Parameter, Dienste restarten, etc) öffnen sich, welche eigentlich immer standardmäßig bestätigt werden können.”

    Oder auch so gut wie nie. Trotzdem sind deine Tuts immer echt hilfreich. Good work!

  • Daniela sagt:

    Super Anleitung! Hat alles prima geklappt.

    Ich bin nur über eine Fehlermeldung bzgl. der mdadm.conf gestolpert, die ich dann auch lösen konnte. Ansonsten führten die hier aufgeführten Schritte schnell zum Erfolg :-). Ich mußte nachträglich noch den mySQL Server installieren, einige Konfigurationen anpassen und Dienste starten.

  • Benno sagt:

    Hi,

    herzlichen Dank für die gute Anleitung. Leider hat bei mir irgendwie einiges überhaupt nicht geklappt (Ich muss allerdings auch zugeben, das ich kein Fachmann bin).

    Während des Updates hatte ich schon folgendes Problem:
    Bei “dpkg -l | grep linux-image” gab es bei mir keine Ausgabe. Ich habe dann nach der offiziellen Debian Anleitung “apt-cache search linux-image- | grep -v transition” ausgefürht und dananch “apt-get install linux-image-3.2.0-4-amd64″ (uname -r gab bei mir 2.6.32-028stab101.1)

    Als Ergebnis erhielt ich:

    Some packages could not be installed. This may mean that you have
    requested an impossible situation or if you are using the unstable
    distribution that some required packages have not yet been created
    or been moved out of Incoming.
    The following information may help to resolve the situation:

    The following packages have unmet dependencies:
    libc6-dev : Breaks: gcc-4.4 (< 4.4.6-4) but 4.4.5-8 is to be installed
    libgcc1 : Breaks: gcc-4.4 (< 4.4.6-4) but 4.4.5-8 is to be installed
    E: Broken packages
    "

    Ich habe dann "apt-get install libc6-dev" ausgeführt und danach wieder "apt-get install linux-image-3.2.0-4-amd64".

    Nun lief die Installation durch. (Mit Ausnahme von update-grub. Hier bekam ich:
    -bash: update-grub: command not found)

    Nach dem Reboot gibt es kein /var/log/syslog mehr (die alte Datei hatte ich vor der Installation gelöscht). Der syslog Daemon läuft nicht mehr. Sowohl mysql als auch apache laufen nicht mehr. Das aktuelle Kernel ist immer noch 2.6.32-028stab101.1. Das einziege was OK scheint ist "cat /etc/debian_version" was 7.6 ergibt.

    Was soll ich tun? Im Voraus Danke für alle hilfreichen Antworten)

    Benno

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