Virtualization

Data Center Infrastructure Management mit dcTrack

dcTrack ist eine “Data Center Infrastructure Management” (DCIM) Lösung mit einer Reihe an Tools und Möglichkeiten ein Rechenzentrum und ganze Serverlandschaften zu automatisieren und überwachen.

Raritan hat mit der Software dcTrack wieder eine mächtige Software für die Visualisierung und Wartung von größeren Rechenzentren geschaffen. dcTrack bietet eine Zielgenaue Überwachung des gesamten Rechenzentrums. Von Server über Bladesysteme, Viruellen Maschinen und Applikationen bis hin zum gesamten Netzwerkfluss und der physischen Verkabelung der Systeme. Außerdem gibt es eine Echtzeitkontrolle über Stromverbrauch und Wärmeableitung. Per SNMP können Systeme sogar vollautomatisch in dcTrack integriert werden.

Hier einige Screenshots von dcTrack (zum Vergrößern klicken):

einzelner_server floor_map power_path rack_visualisierung

Die Jungs von datacenterknowledge haben mal wieder ein tolles Interview mit dem Sales Manager von Raritan veröffentlicht, welcher einen kurzen Überblick und eine Demo der mächtigen Software präsentiert.

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Donnerstag, November 12th, 2009 Hardware, Virtualization 1 Kommentar

VMWare Fusion – Virtuelle Maschine erweitern (vergrößern)

Ihr steht vor dem Problem das Eure Festplatte in der Virtuellen Maschine voll wird? Folgender Artikel beschreibt die Erweiterung mit VMware Fusion.

1. VM Sichern

Ich weise als erstes darauf hin, das die Virtuelle Maschine auf jeden Fall zuerst gesichert werden sollte. Am Besten direkt die Virtuelle Maschine in ein anderes Verzeichnis kopieren. Die Option bietet sich jedoch nur dann an, wenn auf dem Host genügend feier Speicherplatz zur Verfügung steht.

Nach der korrekten und verlässlichen Sicherung der VM kann das Gast Betriebssystem heruntergefahren werden, die Erweiterung kann nur durchgeführt werden wenn das Guest OS ausgeschaltet ist.

2. Disk File vergrößern

Um zunächst die Virtual Disk File zu vergrößern, verwenden wir das Tool vmware-vdiskmanager, das bei jeder VMWare Fusion Installation mitgeliefert wird. Standard Installations Pfad: /Library/Application Support/VMware Fusion/

Folgende Optionen und Parameter beinhaltet das Tool:

-c : create disk; need to specify other create options
-d : defragment the specified virtual disk
-k : shrink the specified virtual disk
-n : rename the specified virtual disk; need to specify destination disk-name
-p : prepare the mounted virtual disk specified by the drive-letter for shrinking
-q : do not log messages
-r : convert the specified disk; need to specify destination disk-type
-x : expand the disk to the specified capacity

Für uns ist somit die Option -x <new capacity> entscheidend. Die Größen können in Kb, Mb und Gb angegeben werden. Hier sollten wir aber aufgepasst werden das die Größenangabe case-sensitive ist (Die Groß- und Kleinschreibung wird beachtet). Also erster Buchstabe groß und zweiter Buchstabe klein.

Der Befehl wird somit wie folgt in der Kommandozeile verwendet (dies ist lediglich ein Beispiel in dem die Virtual Disk disc1.vmdk auf 25GB erhöht wird).

sudo /Library/Application Support/VMware Fusion/vmware-vdiskmanager -x 25Gb /Users/ <Username> /Documents/Virtual Machines/XP.vmwarevm/disc1.vmdk

Die Virtual Disk File ist nun auf die angegeben Größe erweitert und vergrößert worden.
Damit aber auch im Guest-Betriebssystem die volle Größe verwendet werden kann, muss noch die Partitionierung geändert bzw. erweitert werden.

3. Partition für unser Windows Guest OS erweitern

Ich verwende gerne die LiveCD: GParted (Anmerkung: es gibt mehrere Wege die Partitionsgröße zu ändern, ich finde diesen jedoch ziemlich komfortabel). Zuerst laden wir uns das iso Image file von GParted auf unseren Server. Nun wechseln wir in die VMware Console und binden das iso Image in unseren Virtuelle Maschine ein. Folgender Screenshot zeigt die Konfiguration:

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Mittwoch, November 11th, 2009 Linux, Virtualization, Windows Keine Kommentare

Ein Datacenter mit +700 Servern aufbauen, welches nur eine Woche genutzt wird

Der Aufbau eines Datacenters für die VMworld2009

Ein wirklich interessantes Interview mit Dan Anderson, welcher hinter dem Datacenter der VMworld 2009 in San Francisco steckt. Er hat das Datenzentrum Monate zuvor, bis ins kleinste Detail, geplant. Es umfasst 784 Server/Blades und beinhaltet die sogenannten hands-on-labs und die Demos der VMworld 2009. Dan hat damit ein Datenzentrum der superlative aufgebaut, von dem einige Firmen und vorallem Systemadministratoren träumen würden.

(Quelle: run-virtual)

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Mittwoch, September 2nd, 2009 Hardware, Virtualization 1 Kommentar

VMware – Your kernel was built with “gcc” version “4.1.3″, while you are trying to use “/usr/bin/gcc” version “4.3.2″

Eine fiese Fehlermeldung die bei der Installation von VMware Server oder den VMware Tools unter Linux auftreten kann:

Das Problem

Während der Installation von VMware Server unter Debian bzw. Ubuntu oder nach dem Versionsupgrade der Distribution lässt sich VMware Server nicht mehr starten und wirft folgende Fehlermeldung:

Your kernel was built with "gcc" version "4.1.3", while you are trying to use "/usr/bin/gcc" version "4.3.2". This configuration is not recommended and VMware Server may crash if you'll continue. Please try to use exactly same compiler as one used for building your kernel. Do you want to go with compiler "/usr/bin/gcc" version "4.3.2" anyway? [no]

Wenn ihr hier einfach “yes” auswählt, dann wird das zu 99,9% Probleme bei eurer Installation verursachen. Also lieber das Problem erkennen und aus dem Weg schaffen

Mit folgendem Befehl könnt ihr euch die installierten Versionen im Detail anzeigen lassen:

ls -la /usr/bin/gcc*

Die Ausgabe sollte je nach Version ähnlich aussehen wie bei mir:

lrwxrwxrwx 1 root root      7 2009-08-04 13:22 /usr/bin/gcc -> /usr/bin/gcc-4.3
-rwxr-xr-x 1 root root 196996 2009-01-18 16:39 /usr/bin/gcc-4.1
-rwxr-xr-x 1 root root 207648 2008-12-31 13:52 /usr/bin/gcc-4.3
-rwxr-xr-x 1 root root  16288 2009-01-18 16:37 /usr/bin/gccbug-4.1

Wie ihr seht, sind auf meinem System 2 Versionen installiert: gcc-4.1 und gcc4.3 wobei die Standard Version von gcc auf gcc-4.3 zeigt.

Die Lösung

Die standard gcc Version sollte nun auf die Vesrion gcc-4.1 gestellt werden. Das ist über 2 Varianten realisiertbar:

Variante1 (Link ändern)

ln -s /usr/bin/gcc-4.1 /usr/bin/gcc

Variante2 (Umgebungsvariable ändern)

export CC=/usr/bin/gcc-4.1

Danach ist die Installation bzw. die Neukonfiguration kein Problem mehr

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Donnerstag, August 6th, 2009 Linux, Virtualization Keine Kommentare

VMware Server 2 installation unter Debian 5 (Lenny)

vmware_logo

Ich möchte heute in einem kurzen Tutorial beschreiben wie in wenigen Minuten und Schritten VMware Server 2.x unter Debian Lenny installiert werden kann.

Richtiges Paket downloaden

Da VMware Server grundsätzlich ein freies Produkt ist, kann es jederzeit gedownloaded werden. VMware will hierbei “nur” eure Daten wissen, und einige zusätzliche Informationen. Wer bereits einen Account hat, kann sich auch mit seiner Mailadresse und Passwort einloggen. http://www.vmware.com/download/server/ Letze Version in meinem Fall “2.0.1 Stand: 2009/03/31″

Nach dem Login sieht man dann die verschiedenen VMware Server Produkte. Hier müssen wir die richtige Version auswählen. Da wir Debian verwenden benötigen wir eine Linux Version, genauer gesagt das TAR Image. (im Screenshot Rot markiert)

vmware_server2_download

Wenn ihr das Image direkt über euer Debian (Deskop: GNOME/KDE/xfce) ladet, könnt ihr es nach /usr/src/ speichern. Falls ihr das Image aber über einen anderen PC downloaded, dann könnt ihr es über SSH (openssh) rüberkopieren, auf CD Brennen oder per USB-Stick rübertransferieren und auf /usr/src/ ablegen.

Abhängigkeiten installieren

Vor der Installation müssen noch einige Pakete (falls noch nicht vorhanden) nachinstalliert werden:
Ich gehe hier von root Rechten aus, falls ihr noch nicht root-priviligiert seid, könnt ihr das mit dem Befehl “su” werden.

apt-get -y install gcc cpp make automake autoconf binutils psmisc
apt-get install linux-headers-$(uname -r)

VMware Server 2.x entpacken und installieren

Bevor die eigentliche Installation gestartet wird, müssen wir unser tar Archiv erst entpacken: (Die X stehen für die jeweilige Version und müssen dementsprechend angepasst werden)

cd /usr/src
tar xfvz VMware-server-2.x.x.x-xxxxxxx.i386.tar.gz

Nun starten wir die installation:

/usr/src/vmware-server-distrib/vmware-install.pl

Nach dem Start kommen vom Installationsskript einige Fragen bezüglich Installationspfade und Sources, die in der Regel als Standard belassen werden können, oder ihr ändert die Pfade nach euren Wünschen. Zusätzlich wird der Lizenzvertrag angezeigt den ihr mit “yes” akzeptieren müsst. Nachdem die Installation soweit durchgelaufen ist, werdet ihr nach der Seriennummer für euer System gefragt. Ihr habt in eurem Posteingang eine Email in der sich ein Link für die Aktivierung befindet. Hinter diesem Link findet ihr dann eure spezifische Seriennummer.

Folgenden Screen solltet ihr nach der erfolgreichen Installation vor euch haben:

the configuration of VMware Server 2.x.x build-xxxxxx for Linux for this running kernel completed successfully.

Zugriff auf die WebOberfläche

Da nun die Installation abgeschlossen ist, kann VMware Server 2.x verwendet werden.
Ihr könnt euch nun per Browser auf euren VMware Server verbinden und weitere Einstellungen vornehmen und Virtuelle Maschinen erstellen. Das Webinterface erreicht ihr über die folgende URL und die Logindaten sind vom root User zu verwenden:

https://ip-des-servers:8333

Hinweis: Das Zertifikat muss zuerst vom Browser akzeptiert werden, damit die Seite angezeigt wird.

VMWare Login

Deinstallation des VMware Servers 2.x

Wer VMware Server von seinem Debian System wieder entfernen möchte, der kann folgenden Befehl verwenden:

/usr/bin/vmware-uninstall.pl

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Dienstag, August 4th, 2009 Linux, Virtualization 5 Kommentare

vManage – VMWare App für das iPhone/iPod Touch

vManage – Wer schon immer seine VMWare Umgebung von Unterwegs bedienen wollte, ist mit dieser iPhone App richtig aufgehoben. Ein kurzer Einblick in die wichtigsten Funktionen

Übersicht und Funktionen der App

vManage ist eine Applikation die für Systemadministratoren Entwickelt wurde. Mit ihrer Hilfe kann bequem, von überall auf der Welt, auf die eigene VMWare Infrastruktur zugegriffen werden. Es können sowohl einfache Performancedaten als auch genaue Details zur ausgewählen Virtuellen Maschine oder des Hostservers angezeigt werden.

Das besondere an dieser App ist jedoch, dass auch Aktionen/Befehle ausgeführt werden können. Die VM’s können ganz einfach ein- und ausgeschalten werden, und zusätzlich über VMotion (Live Migration von Virtuellen Maschinen ohne Downtime) auf andere Hostserver geswitcht werden.

Konfiguriert wird die App ganz einfach: Es werden lediglich die Server Adressen, Authentifizierungsdaten und wenn nötig die VPN Zugangsdaten benötigt.

Die App ist bereits in Apple’s Appstore integriert und kostet 2,39 EUR

vManage Website: www.ebapps.com

Screenshots

Die App in Aktion

(Quelle:  run-virtual.com thx for the great info, Pics by ebapps.com)

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Dienstag, Juni 16th, 2009 Apple, Virtualization, iPhone 4 Kommentare

VMware Virtual machine config file is invalid – vmx restore

Eine Fehlermeldung die jedem Admin das Herz kurz in die Hose rutschen lässt. Ihr wollt eine Virtuelle Maschine Starten und bekommt den Fehler “Virtual machine config file is invalid” – Keine Panik! Das Problem ist meist nicht so schlimm wie es sich anhört. Die .vmx File kann anhand der Logs ganz einfach restored werden, egal ob Windows oder Linux. Hier eine Anleitung dazu.

failure

1. Logfiles finden, die wir für den Restore verwenden können

Wechselt einfach im Explorer oder in der Commandline in das Verzeichnis, in dem eure Virtuelle Maschine abgelegt ist. Hier solltet ihr in folgender Struktur auch die Logfiles dazu sehen. Achtet hierbei auf das Datum der Files. Wenn ihr an der Konfiguration der VM nie etwas geändert habt, dann könnt ihr natürlich die älteste Datei verwenden. Wenn ihr euch aber nicht sicher seid, oder in letzter Zeit irgenwelche Änderungen an der Konfiguration durchgeführt habt, dann verwendet lieber die jüngste Logfile. Im Idealfall vom gestrigen Tag.

27.03.2009  00:32            19.811 vmware-0.log
26.03.2009  23:24           271.401 vmware-1.log
10.03.2009  21:42           216.698 vmware-2.log
01.04.2009  11:42            35.386 vmware.log
01.03.2007  23:55                 0 Windows Server 2003 Standard Edition.vmsd
01.04.2009  11:42               976 Windows Server 2003 Standard Edition.vmx

Anmerkung:
Sichert euch auf jeden Fall vor jeglichen Änderungen die vmx File, oder benennt diese am Besten einfach um.

2. Logfile kopieren und anpassen › Continue reading

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Donnerstag, April 2nd, 2009 Virtualization 3 Kommentare
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