Archive for Oktober, 2012

QuickTipp: Hostname unter (Debian, Redhat, …) Linux ändern

terminal-icon

Viele Menschen installieren ein Linux System ohne sich dabei Gedanken zu machen, wie der Hostname des Systems eigentlich lauten soll. Oder es wird ein Server von einem Webhosting Anbieter gemietet, welcher diese bei der Installation völlig unpassend benennt. Somit sollte der Hostname nachträglich geändert werden. Das funktioniert natürlich unter Linux genauso easy wie unter Windows.

Aktuellen Hostnamen anzeigen lassen:

Wer hätte es gedacht 🙂

hostname

Linux Hostname im laufenden Betrieb ändern:

Ungefähr genauso schwierig wie den Hostnamen anzuzeigen ist das Ändern im laufenden Betrieb:
NEUER_NAME durch den neuen Hostnamen ersetzen. Aber Achtung: Diese Änderung überdauert keinen Reboot

hostname NEUER_NAME

Linux Hostname unter Debian oder Ubuntu dauerhaft ändern:

Unter Debian basierten Linux Distributionen befindet sich der Hostname in der /etc/hostname Datei. Diese kann einfach mit dem Lieblingseditor editiert werden: (in der Datei steht nur der Hostname ohne jeglichen Zusatz oder weiteren Einstellungen)

/etc/hostname

Damit die Änderung des Hostnamen sofort durchgeführt wird kann hier das Script verwendet werden, welches auch beim Systemstart ausgeführt wird:

/etc/init.d/hostname.sh

Linux Hostname unter RedHat oder CentOS dauerhaft ändern:

Unter RedHat basierten Linux Distributionen befindet sich der Hostname in der /etc/sysconfig/network Datei. Diese kann ebenfalls mit dem Lieblingseditor editiert werden. In der Datei wird die Zeile HOSTNAME=xxxxxxxxx gändert (das xxxxxxxxx entsprechend durch den neuen Hostnamen ersetzen.

vi /etc/sysconfig/network

Damit die Änderung des Hostnamen sofort durchgeführt wird kann hier das Script verwendet werden, welches auch beim Systemstart ausgeführt wird:

/etc/rc.d/rc.sysinit

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Mittwoch, Oktober 31st, 2012 Linux 3 Comments

Ohne Worte: Linux hat einen viel höheren Stellenwert als ihr vielleicht denkt!

Linux more popular than windows

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Donnerstag, Oktober 25th, 2012 Linux 13 Comments

Tiefer Einblick in Googles Rechenzentrum (Data Center) – Da schlägt das Admin Herz höher!

Wer in den vollen Genuss des Google Data Centers kommen möchte, der kann mit Streetview selbst durch laufen 😉

http://www.google.com/about/datacenters/inside/streetview/

Besonders witzig ist auch der Stormtrooper und der kleine R2D2 welche die Server „bewachen“ 😉


View Larger Map

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Mittwoch, Oktober 17th, 2012 Videos 4 Comments

Icinga – Wiederkehrende Ausfallzeiten (recurring downtimes) via sched_down.pl definieren

icon_icinga_biggerWiederkehrende oder tägliche Ausfallzeiten von bestimmten Services oder Server sind im Monitoring Bereich immer wieder ein Thema, welches häufig auftaucht. Mit Icinga wird dankenderweise direkt ein Tool (sched_down.pl) mitgeliefert, welches wiederkehrende Ausfallzeiten flexibel einplanen kann. Dazu werden die Ausfallzeiten bestimmter Services oder Hosts in einer Konfigurationsdatei definiert, die dann via cronjob von sched_down.pl abgearbeitet wird.

sched_down.pl Perl Script in den Icinga Ordner kopieren

Das Tool sched_down.pl wird direkt von Icinga mitgeliefert, aber nicht standardmäßig installiert, und kann von den Sourcen kopiert werden. Wer die Sourcen nicht mehr auf seinem System hat, kann sich die aktuellste Version von Icinga downloaden.

cp /usr/src/icinga-1.7.2/contrib/downtimes/sched_down.pl /usr/local/icinga/bin/
chmod +x /usr/local/icinga/bin/sched_down.pl

Damit sched_down.pl funktioniert muss ein zusätzliches Perl Modul installiert werden:

apt-get install libdate-calc-perl

Wiederkehrende Ausfallzeiten in downtime.cfg definieren

Dazu wird eine neue Datei (downtime.cfg) im …/icinga/etc/ Ordner angelegt und mit Inhalten befüllt.

vi /usr/local/icinga/etc/downtime.cfg

Eine genaue Auflistung, welche Optionen verwendet werden können gibt es in der offiziellen Icinga Dokumentation.

Ein Beispiel für eine fixe Ausfallzeit:

define downtime {
    host_name           server1
    service_description PING
    author              Mein Name
    comment             tägliches Backup
    downtime_period     monday - friday 01:00-03:00
    register            1
    fixed               1
}

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Mittwoch, Oktober 17th, 2012 Monitoring Keine Kommentare

Debian 6 Squeeze Step-by-Step Installation mit LVM Partitionierung im Grafik Modus + Screenshots

Debian Banner

Debian Squeeze geführte Installationsanleitung mit Screenshots

Jeder kann die Partitionierung der Festplatten so handhaben wie er möchte. Das hängt natürlich auch stark von den Anforderungen der jeweiligen Systeme ab. Ich zeige hier nur einen einfachen Weg wie Debian Squeeze in wenigen Schritten installiert wird.

Als Grundlage für die Installation wird ein Debian Netzinstallation Image verwendet (i368 für 32bit- oder amd64 für 64bit Installationen) welches frei im Netz verfügbar – Download. Das Image kann dann bequem auf CD gebrannt oder auf USB-Stick geschrieben werden. Oder es wird direkt als Image, wie in meinem Fall, bei virtuellen Installationen verwendet (VMware, Xen, KVM,…).

Ich verwende dazu eine 50GB Festplatte und teile die Partitionen wie folgt auf:

Die /boot Partition wird dabei außerhalb des LVMs angelegt da die Bootloader damit Probleme haben und man sich bei dem Einsatz von Rescue Systemen im Fehlerfall um einiges leichter tut. GRUB2 unterstützt zwar die /boot Partition im LVM, ich rate aber nach wie vor im produktiven Einsatz davon ab.

Die anderen Partitionen ( /, /home, /swap) werden dabei im LVM vg00 angelegt.

Partition LVM Größe Filesystem
/boot außerhalb 500 MB Ext3 Journaling
/ lv_root 20 GB Ext4 Journaling
/home lv_home 10 GB Ext4 Journaling
/swap lv_swap 2 GB Swap

Vorteile von LVM:

*) Vergrößerung, Verkleinerung und Anlegen von Volumes im laufenden Betrieb
*) Mehrere Festplatten können zu einem Volume verbunden werden
*) Verschiedene Versionen durch Snapshots möglich – somit vereinfachte Backupfähigkeit und Datensicherheit
*) Hohe Flexibilität
*) Hoher Datendurchsatz und somit nur geringe Beeinträchtigung am  System

Inhaltsverzeichnis:

1. Debian Squeeze Installationsvorbereitung

1.1 Installationsmodul auswählen (Graphical install)

Debian Squeeze Installation Screen Main

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Donnerstag, Oktober 11th, 2012 Linux 4 Comments

Ohne Worte: Und wir schimpfen über zu hohe Benzinpreise? :) Seht euch die Preise von Druckerfarben an

ink costs

Quelle: (ninemsn)

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Donnerstag, Oktober 4th, 2012 Allgemein 2 Comments

QuickTipp: Windows 2008 R2 mehrere gleichzeitige RDP Sessions erlauben

windows-logo-2008-server

Bei Windows Server 2008 R2 ist standardmäßig nur eine Remote Desktop Verbindung gleichzeitig erlaubt. Das kann ziemlich nervend sein wenn mehrere User gleichzeitig am Server arbeiten sollen. Diese Einschränkung lässt sich aber ganz einfach aufheben:

Variante 1: Mehrere RDP Zugriffe über die tsconfig.msc erlauben

tsconfig.msc starten:
„Start“ -> „Administrative Tools“ -> „Remote Desktop Services“ -> „Remote Desktop Session Host Configuration“

Nun gibt es unter den General Settings die Einstellung: „Restrict each user to a single session“. Diese Einstellung kann nun mit einem Rechtsklick und Properties geändert werden.

Nun wird einfach das Häkchen vor „Restrict each user to a single session“ entfernt und mit „OK“ bestätigt.

Remote Desktop Einschränkung

Variante 2: Mehrere RDP Zugriffe über die Registry erlauben:

Registry öffnen:
„Start“ -> „run“ -> regedit

Folgender Key muss nun editiert werden:
Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Terminal Server\fSingleSessionPerUser

Der Wert wird auf „0“ (mehrere Verbindungen zugelassen) geändert werden. Mit „1“ wird der Wert wieder zurückgesetzt.

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Dienstag, Oktober 2nd, 2012 Windows 6 Comments
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