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Apple Pay jetzt auch bei Volks- und Raiffeisenbanken

Bereits im Dezember 2018 erreichte der US-amerikanische Technikgigant Apple europäisches Festland und begann, auch den deutschen Markt mit seinem mobilen Bezahldienst Apple Pay zu erobern. Die Finanztechnologie von Apple verhilft dem mobilen Payment selbst im Bargeld-liebenden Deutschland aktuell zu Aufwind. Während das Erscheinen der neuen Bezahltechnologie bei deutschen Hausbanken zunächst in große Kreisen für Unruhen und Proteste sorgte, erkennen sowohl Kunden als auch Finanzhäuser inzwischen die vielen Vorteile der mobilen Bezahlmethode und springen zunehmend auf den digitalen Zug auf. Mit etwas Verspätung unterstützen seit Ende April 2020 nun auch die Volks- und Raiffeisenbanken die Bezahlung über die Apple Pay-App.

Apple Pay etabliert sich auf dem deutschen Markt

Mit Apple Pay können Kunden über ihr iPhone und Apple Watch an der Ladenkasse im Supermarkt oder Geschäft, im öffentlichen Nahverkehr und im Restaurant kontaktlos bezahlen, wenn diese an der Kasse über ein entsprechendes Terminal verfügen, welches mit einem NFC-Chip ausgestattet ist und mobiles Bezahlen unterstützt. Seit Apple Pay in Deutschland Ende 2018 an den Start ging, hat sich eine ganze Reihe an Annahmestellen etabliert, darunter befinden sich Größen wie Aldi, Aral, Burger King, H&M und Starbucks sowie viele weitere. Auch online wird es an zunehmenden Stellen möglich, über die mobile App von Apple zu bezahlen. Die Authentifizierung erfolgt bei der Bezahlung in einer App oder im Online-Shop über die Face-ID oder Touch-ID und macht den Kaufabschluss so für Kunden besonders angenehm. In der Booking.com-App lassen sich bereits über Apple Pay Reisen buchen, bei asos kann man seinen Kleidungseinkauf mobil bezahlen und auch im Online Casino kann man Ein- und Auszahlungen über Apple Pay tätigen, wenn man im Internet die beliebtesten Casinospiele wie Roulette, Blackjack und Spielautomaten spielen möchte. Die Breite der Shops, die Apple Pay annehmen, steigt damit stetig. Zunächst standen dem Trend eine Vielzahl an Banken noch im Wege, die sich anfangs weigerten, den Service des US-Giganten zu unterstützen. Inzwischen erkennen die Finanzhäuser jedoch die vielen Vorteile von Apple Pay, sodass nach und nach mehr Banken den Service von Apple unterstützen.

Volks- und Raiffeisenbanken seit April dabei

Jüngstes Mitglied sind seit Ende April 2020 die Volks- und Raiffeisenbanken, die nun nach etwas Verspätung ebenfalls auf den Apple Pay-Zug aufgesprungen sind. Zunächst war der Start des neuen Bezahldienstes bereits für Ende 2019 geplant, nun kam es schließlich zur finalen Umsetzung. Alle Kunden der VR-Banken können ab jetzt ihre Mastercard- oder Visa-Karte bei Apple Pay hinterlegen, um kontaktlos mit ihrem Kreditkartenkonto über die App von Apple zu bezahlen. Auf dem amerikanischen Markt sind Kreditkarten absolut vorherrschend und im Alltag der Verbraucher gang und gäbe, sodass eine Unterstützung von Girokarten für den US-Konzern zunächst nicht notwendig war. Um den Anforderungen des deutschen Marktes gerecht zu werden, soll das Girokonto jedoch bereits mittelfristig ebenfalls in Apple Pay integriert werden. Es wurde sogar bereits von einer Umsetzung in diesem Jahr gesprochen. Sobald die Girokarte ebenfalls integriert wird, sollte sich die Anzahl der Nutzer des mobilen Bezahlens weiter erhöhen. Mit der Integration durch die Volks- und Raiffeisenbanken konnte die neue Finanztechnologie bereits ein Plus an weiteren 18,5 Millionen Bankkunden verzeichnen, was Apple Pay in Deutschland weiter an Markt gewinnen lässt.

Seit Dezember 2019 sind auch die Sparkassen dabei, weitere Banken folgen

Während die Sparkassen zunächst im Kampf gegen die Finanzdienstleister aus den USA eine eigene App für mobiles Bezahlen mit Android herausbrachten und zunächst Apple Pay nicht unterstützten, sprangen auch sie nun auf den Apple Pay-Zug auf. Seit Dezember 2019 können Kunden der Sparkassen mit allen Apple-Geräten sowohl im Geschäft als auch online weltweit über Apple Pay bezahlen. Ebenfalls wie bei den Volks- und Raiffeisenbanken werden auch hier bisher lediglich die Kreditkarten unterstützt. Als nächster Anbieter wird sich bald Barclaycard dem Trend anschließen. Diese ließen kürzlich verlauten, dass ihre Kunden schon bald den Bezahldienst von Apple benutzen können würden. Die Android-App Google Pay für mobile Bezahlungen wurden bereits kürzlich bei Barclaycard integriert. Während eine Vielzahl an großen deutschen Banken bereits Apple Pay unterstützen, darunter unter anderem Commerzbank, ING DiBa und Deutsche Bank sowie comdirect, DKB und N26, fehlen noch große Finanzhäuser wie die Postbank, Sparda und Targobank, die bisher keine geplante Apple-Pay-Unterstützung verlauten ließen.

Der Finanzmarkt ist dabei, sich weltweit und in Deutschland stark zu verändern. Was binnen den nächsten zehn Jahren im Bereich der Banken noch passieren wird, bleibt zweifelsohne spannend zu beobachten. Sicher ist, dass mobile Bezahldienste wie Apple Pay ein hohes Maß an Komfort bieten, sodass es nicht verwunderlich ist, dass der Service in Deutschland an Markt gewinnt.

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