Ubuntu

QuickTipp: klassischen GNOME Desktop (classic GNOME) unter Ubuntu installieren

Ubuntu-Logo

Classic GNOME Desktop unter Ubuntu 13.04 raring ringtail installieren und den Ubuntu Unity Desktop ersetzen.

Standardmäßig installiert Ubuntu den Unity Desktop. Um auf deinem Ubuntu den standard (classic) GNOME Desktop zu verwenden, wird das gnome session fallback paket benötigt. Dieses kann ganz einfach via “Terminal” und dem apt-get Befehl, oder via dem Ubuntu Software-Center installiert werden.

Classic GNOME via Terminal installieren:

sudo apt-get install gnome-session-fallback

Classic GNOME via Ubuntu Software Center installieren:

Das Ubuntu Software Center von der Sidebar starten oder aus dem Dash heraus ausführen. Nun wählen wir die “Quick search” (rechts oben) an. Das Paket nach dem wir suchen heißt “gnome-session-fallback”. Wenn es gefunden wird, einfach auf Installieren klicken und das Passwort eingeben.

Ubuntu classic gnome-session-fallback installieren

Der Installationsfortschritt wird oben eingeblendet (Fortschritt) bis die Installation abgeschlossen ist.

Ubuntu Software Center Gnome Classic installieren

Ich empfehle euch hiernach einen reboot oder einen Logout von eurem Ubuntu. ;)
Sobald ihr den Loginscreen seht, könnt ihr auf das kleiene Ubuntu Symbol klicken und die Desktop Oberfläche (GNOME Fallback) auswählen. Die Session kann jederzeit wieder auf die Unity “Ubuntu (Standard)” Oberfläche gestellt werden.

Ubuntu Oberfläche auswählen Ubuntu login Gnome Fallback

Viel Spaß mit der klassischen GNOME Oberfläche:

Ubuntu classic GNOME Desktop

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Dienstag, Mai 14th, 2013 Linux, Ubuntu 1 Kommentar

Debian-Ubuntu apt-get: The Following Packages Were Automatically Installed And Are No Longer Required

terminal-icon

Als Administrator von Debian bzw. Ubuntu Systemen passiert es immer wieder, dass man bei einem System-/Softwareupdate auf folgende Meldung trifft: “The Following Packages Were Automatically Installed And Are No Longer Required: …” Doch was bedeutet diese Meldung und wie bekommt man sie weg?

Das Problem:

Wir wissen alle wie wichtig es ist, unsere Systeme auf dem aktuellen Stand zu halten, und immer wieder aktuelle Softwareupdates einzuspielen. Unter Debian, Ubuntu und Linux Mint funktioniert das mit der Paketverwaltung apt-get ziemlich einfach und sehr bequem. Bei einem apt-get install bzw. apt-get remove oder manchmal auch bei einem apt-get upgrade taucht folgende Meldung auf:

The following packages were automatically installed and are no longer required:
linux-headers-3.2.0-29 linux-headers-3.2.0-29-generic

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Mittwoch, Mai 8th, 2013 Debian, Linux, Linux Mint, Ubuntu Keine Kommentare

Apache Webserver Directory Listing (Verzeichnisauflistung) deaktivieren / aktivieren

apache logo

Wenn das Directory Listing im Apache Webserver aktiviert ist, stellt das ein hohes Sicherheitsrisiko dar und sollte deswegen deaktiviert werden.

Apache directory listing deaktivierenDirectory Listing ist eine Webserver Funktion, um im Browser bequem den Inhalt eines Ordners auflisten zu lassen ohne dafür ein entsprechendes Skript zu verwenden. Bei lokal installierten Webservern mag diese Funktion ganz praktisch erscheinen. (siehe Screenshot).

Aber man sollte sich doch Gedanken über die Verwendung der Funktion im Live Betrieb machen. Potentiellen Angreifern wird durch die Auflistung und Ausgabe der Dateien ihre Arbeit erleichtert. In der Standard Apache Konfiguration ist die Verzeichnisauflistung aktiviert und kann folgendermaßen deaktiviert werden:

Apache directory Listing in der VirtualHost Konfiguration deaktivieren:

Unter Debian und Ubuntu sieht die Directory Direktive der VirtualHost Konfiguration, nach der Apache Installation folgendermaßen aus:

<Directory /var/www/>
  Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
  AllowOverride None
  Order allow,deny
  allow from all
</Directory>

Der Options Parameter “Indexes” ist hierfür für das Directory Listing verantwortlich. Wenn vor Indexes ein Minus gesetzt wird, ist die Verzeichnisauflistung deaktiviert.

<Directory /var/www/>
  Options -Indexes FollowSymLinks MultiViews
  AllowOverride None
  Order allow,deny
  allow from all
</Directory>

Apache Verzeichnisauflistung in der apache2.conf global deaktivieren

Am Ende der /etc/apache2/apache2.conf folgenden Teil einfügen:

Options -Indexes

Hierbei sollte aber beachtet werden dass in der VirtualHost Konfiguration der Wert Indexes komplett entfernt wird, da er ansonsten wieder überschrieben wird. Wenn das Listing für bestimmte Webseiten verwendet werden soll, kann es so einfach über die vHosts aktiviert werden.

Apache Directory Listing für bestimmte Ordner deaktivieren oder aktivieren

Wenn die Verzeichnisauflistung nur für bestimmte Ordner deaktiviert oder aktiviert werden soll, kann einfach eine .htaccess Datei im jeweiligen Webserver Verzeichnis erstellt werden, die folgende Zeile beinhaltet:

Options -Indexes

Damit die .htaccess Datei aber auch erkannt wird muss die “AllowOverride All” in der vHost Konfiguration aktiviert sein.

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Dienstag, April 30th, 2013 Apache, Linux, WebServer 5 Kommentare

HowTo: Ubuntu 13.04 (Raring Ringtail) Installation und Upgrade von 12.10 – Desktop + Screenshots

Ubuntu-Logo

Step-By-Step Installationsanleitung mit Screenshots für Ubuntu 13.04 Raring Ringtail in der Desktop Version.

Am 25. April 2013 wurde die neue Version von Ubuntu 13.04 Raring Ringtail veröffentlich. Ich zeige in diesem Tutorial Schritt für Schritt wie das neue Ubuntu Desktop Betriebsystem auf einem Computer installiert werden kann.

Ubuntu 13.04 downloaden und auf ein Medium schreiben

Hier direkte Ubuntu 13.04 Raring Ringtail Downloadlinks:
Download Direktlink 32bit Version
Download Direktlink 64bit Version
Download Direktlink für Mac Version

Hier findet Ihr die aktuellen Ubuntu Versionen + Downloads und eine hier Anleitung um euer Ubuntu in ein Kubtuntu, Xubuntu, Lubuntu oder Edubuntu zu verwandeln.

Das heruntergeladene iso Image anschließend mounten, auf CD/DVD brennen oder einen bootbaren USB Stick erstellen.

Installationsanleitung von Ubuntu 13.04 auf einem neuen System

Ubuntu 13.04 booten

Ubuntu Boot Loading Screen

Ubuntu 13.04 installieren

Bevorzugte Sprache auswählen und auf “Ubuntu installieren” klicken

Wenn Ubuntu zuerst ausprobiert werden soll kann hier “Ubuntu ausprobieren” ausgewählt werden. Ubuntu wird dann von der CD oder dem USB Stick gestartet ohne Änderungen auf die Festplatte zu schreiben.

ubuntu-installation-installieren

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Freitag, April 26th, 2013 Linux, Ubuntu 3 Kommentare

HowTo: Node.js Installation unter Debian Squeeze / wheezy + Ubuntu

Node.js Logo

Step-by-Step Anleitung wie Node.js unter Debian Squeeze / Wheezy oder Ubuntu / Linux Mint installiert wird.

Da die Node.js in den Debian Repositories nur in der unstable (Sid) Version vorhanden sind, und unter Ubuntu bzw. Linux Mint nicht immer in der aktuellsten Version zur Verfügung stehen, ist es auf Linux Webservern der beste und sicherste Weg Node.js selbst zu kompilieren. Es sind nur sehr wenige Schritte dafür notwendig:

Abhängigkeiten installieren:

Folgende Pakete sind für die Installation notwendig und können bequem via apt-get installiert werden:

apt-get update
apt-get install g++ curl libssl-dev
Der Download der Node.js Sourcen kann über git (Option1) oder direkt über die Webseite (Option2) realisiert werden

Option1: Download der Node.js Sourcen via git:

Es gibt die Möglichkeit, die node.js Sourcen direkt via git auszuchecken, oder direkt die tar.gz Datei von der Webseite downzuloaden. Bei git hat man den Vorteil auch aktuelle pre Releases zu testen, und die meisten Anwender und Admins haben ohnehin Git in Verwendung. Wer kein git verwenden möchte kann bei der nächsten Überschrift weiterlesen (Download via tar Package).

apt-get install git-core
 cd /usr/src
 git clone https://github.com/joyent/node.git
 cd node

Damit wir mit der stable Version und nicht mit einer Pre Entwickler Version arbeiten können, sollte zuvor die Version auf Stable umgestellt werden. (Aktuellste Stable Version kann auf http://nodejs.org/ nachgelesen werden)

git checkout v0.10.4

Option2: Download von Node.js via tar Package

Wer kein git verwenden möchte, kann auch das stable tar Package downloaden:

wget http://nodejs.org/dist/node-latest.tar.gz
 tar -xzvf node-latest.tar.gz
 cd node-v0.10.4

Installation von Node.js unter Debian und Ubuntu / Linux Mint

Der Kompilierungsvorgang kann unter Umständen einige Zeit in Anspruch nehmen, also geduldig bleiben ;)

./configure
 make
 make install

Installierte Node.js Version ausgeben:

node -v

Ausgabe Stand 23.04.2013:

v0.10.4

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Dienstag, April 23rd, 2013 Linux, WebServer 3 Kommentare

Zend OPcache – PHP Beschleuniger + OpCode Cache – Installation unter Debian, Ubuntu, Linux Mint

PHP Logo

Der PHP Zend Optimizer Plus war lange Zeit nur als kostenpflichtige Version erhältlich und ist seit Februar 2013 Open Source und umbenannt auf Zend OPcache. Der Grund für diesen Schritt ist wohl die fixe Integration in die nächste PHP Version

Update März 2013: Zend Optimizer Plus wurde in Zend OPcache umbenannt. Die Anleitung wurde entsprechend angepasst.

Der Zend OPcache steigert die Performance und optimiert PHP indem er den Code vorkompiliert und im RAM (Hauptspeicher) hält und somit Verzögerungen durch Lesezugriffe auf die langsamerer Festplatte  reduziert.

Zend Optimizer+ wurde im Februar 2013 auf github umgezogen und ist so quelloffen und frei verfügbar. Mitte März wurde das Projekt in Zend OPcache umbenannt. Ich habe das Tool ausgiebig getestet und muss sagen dass die Performance wirklich beeindruckt. So funktioniert die Installation auf eurer Debian basierten Linux Distribution.

Wichtig ist hierbei immer, dass ihr auch eine entsprechende Webseiten Performance Analyse durchführt, damit man auch die Auswirkung von Zend OPcache sieht. Bei meinem Blog war mit aktivierten WP Super Cache Plugin eine Performancesteigerung von 20% möglich.

Zend OPcache unter Debian, Ubuntu und Linux Mint installieren

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Montag, März 18th, 2013 Apache, Linux, WebServer 11 Kommentare

Dell XPS 13 Developer Edition – Ubuntu Notebook – in Europa verfügbar

Das sehsüchtig erwartete Dell XPS 13 Developer Edition mit Ubuntu 12.04 Linux wird jetzt auch endlich in Europa verkauft. Codename: Sputnik

Hardware des Dell XPS 13 Developer Edition Ubuntu Notebook

  • Dell Ubuntu DeveloperCPU: Intel® Core™ i7-3537U Prozessor
  • Betriebssystem: Ubuntu Edition version 12.04
  • RAM:  8 GB DDR3
  • Chipsatz Intel® QS67
  • Gewicht: 1,36 kg
  • Grafikkarte: Intel® HD-Grafik 4000
  • Bildschirm: 34 cm (13,3”)-Full-HD-WLED-Display mit 1.080p
  • Festplatte: bis zu 256-GB SSD Festplatte

Konzipiert für Entwickler.

Das Dell XPS 13 Developer Edition Notebook basiert auf Ubuntu 12.04LTS, der langfristigen Support-Version des Cloudentwickler-freundlichen Betriebssystems.

 Grundlegende Entwicklungstools und -dienstprogramme
 Cloud Launcher: Ermöglicht die Erstellung und Distribution von “Microclouds” direkt auf dem Notebook
 Profile tool: Bietet Zugang zu einer Profilbibliothek, wie Ruby und Android, damit  schnell Entwicklungsumgebungen und Toolketten eingerichtet werden können

Preis des Dell XPS 13 Developer Edition

Das Dell Ubuntu Notebook wird derzeit für 999 zzgl. MWST verkauft.
Hier kann das schöne Ding bestellt werden: Dell

Dell XPS 13 Developer Edition bestellen

Fazit

Ich finde den Preis jetzt nicht wirklich günstig, da ein vergleichbares Linux Notebook günstiger erworben werden kann. Und ob jemand wirklich die vorinstallierte Entwicklungsumgebung benötigt, sei mal so in den Raum gestellt, Zumal die Tools als Open Source frei zur Verfügung stehen.

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Montag, März 4th, 2013 Hardware, Linux 1 Kommentar
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