squeeze

Apache Webserver Directory Listing (Verzeichnisauflistung) deaktivieren / aktivieren

apache logo

Wenn das Directory Listing im Apache Webserver aktiviert ist, stellt das ein hohes Sicherheitsrisiko dar und sollte deswegen deaktiviert werden.

Apache directory listing deaktivierenDirectory Listing ist eine Webserver Funktion, um im Browser bequem den Inhalt eines Ordners auflisten zu lassen ohne dafür ein entsprechendes Skript zu verwenden. Bei lokal installierten Webservern mag diese Funktion ganz praktisch erscheinen. (siehe Screenshot).

Aber man sollte sich doch Gedanken über die Verwendung der Funktion im Live Betrieb machen. Potentiellen Angreifern wird durch die Auflistung und Ausgabe der Dateien ihre Arbeit erleichtert. In der Standard Apache Konfiguration ist die Verzeichnisauflistung aktiviert und kann folgendermaßen deaktiviert werden:

Apache directory Listing in der VirtualHost Konfiguration deaktivieren:

Unter Debian und Ubuntu sieht die Directory Direktive der VirtualHost Konfiguration, nach der Apache Installation folgendermaßen aus:

<Directory /var/www/>
  Options Indexes FollowSymLinks MultiViews
  AllowOverride None
  Order allow,deny
  allow from all
</Directory>

Der Options Parameter “Indexes” ist hierfür für das Directory Listing verantwortlich. Wenn vor Indexes ein Minus gesetzt wird, ist die Verzeichnisauflistung deaktiviert.

<Directory /var/www/>
  Options -Indexes FollowSymLinks MultiViews
  AllowOverride None
  Order allow,deny
  allow from all
</Directory>

Apache Verzeichnisauflistung in der apache2.conf global deaktivieren

Am Ende der /etc/apache2/apache2.conf folgenden Teil einfügen:

Options -Indexes

Hierbei sollte aber beachtet werden dass in der VirtualHost Konfiguration der Wert Indexes komplett entfernt wird, da er ansonsten wieder überschrieben wird. Wenn das Listing für bestimmte Webseiten verwendet werden soll, kann es so einfach über die vHosts aktiviert werden.

Apache Directory Listing für bestimmte Ordner deaktivieren oder aktivieren

Wenn die Verzeichnisauflistung nur für bestimmte Ordner deaktiviert oder aktiviert werden soll, kann einfach eine .htaccess Datei im jeweiligen Webserver Verzeichnis erstellt werden, die folgende Zeile beinhaltet:

Options -Indexes

Damit die .htaccess Datei aber auch erkannt wird muss die “AllowOverride All” in der vHost Konfiguration aktiviert sein.

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Dienstag, April 30th, 2013 Apache, Linux, WebServer 5 Kommentare

Zend OPcache – PHP Beschleuniger + OpCode Cache – Installation unter Debian, Ubuntu, Linux Mint

PHP Logo

Der PHP Zend Optimizer Plus war lange Zeit nur als kostenpflichtige Version erhältlich und ist seit Februar 2013 Open Source und umbenannt auf Zend OPcache. Der Grund für diesen Schritt ist wohl die fixe Integration in die nächste PHP Version

Update März 2013: Zend Optimizer Plus wurde in Zend OPcache umbenannt. Die Anleitung wurde entsprechend angepasst.

Der Zend OPcache steigert die Performance und optimiert PHP indem er den Code vorkompiliert und im RAM (Hauptspeicher) hält und somit Verzögerungen durch Lesezugriffe auf die langsamerer Festplatte  reduziert.

Zend Optimizer+ wurde im Februar 2013 auf github umgezogen und ist so quelloffen und frei verfügbar. Mitte März wurde das Projekt in Zend OPcache umbenannt. Ich habe das Tool ausgiebig getestet und muss sagen dass die Performance wirklich beeindruckt. So funktioniert die Installation auf eurer Debian basierten Linux Distribution.

Wichtig ist hierbei immer, dass ihr auch eine entsprechende Webseiten Performance Analyse durchführt, damit man auch die Auswirkung von Zend OPcache sieht. Bei meinem Blog war mit aktivierten WP Super Cache Plugin eine Performancesteigerung von 20% möglich.

Zend OPcache unter Debian, Ubuntu und Linux Mint installieren

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Montag, März 18th, 2013 Apache, Linux, WebServer 11 Kommentare

PHP 5.4 Installation unter Debian Squeeze und Upgrade von PHP 5.3

PHP Logo

Da PHP 5.4 mittlerweile seit fast einem Jahr auf dem Markt ist und erhebliche Performance und Security bringt, sollte man sich mit einem Update von älteren PHP Versionen auseinandersetzen. So funktioniert die Installation bzw. ein Upgrade unter Debian Squeeze.

Warum sollte ich PHP 5.4 installieren?

PHP 5.3.0 erschien am 30 Juni 2009, was schon ziemlich lange her ist. Allerdings wird 5.3 nach wie vor supported und es werden weiterhin Bugfixes und Securityupdates zur Verfügung gestellt.

PHP 5.4.0 erschien am 1. März 2012, und ist mittlerweile bei Version 5.4.12 angekommen. Die Technik wurde allerdings sehr stark weiterentwickelt wodurch die Geschwindigkeit und die Sicherheit verbessert wurde. Ein Upgrade von Version 5.3 auf 5.4, soll unoptimiert einen Gschwindigkeitsboost von 5-10% bringen. Ein Benchmark bei einer WordPress Installation ohne Caching Plugin und ohne Optcache ergab einen Boost von 40%, was ich doch sehr beeindruckend finde. Es spricht also so einiges dafür, auf die neueste PHP Version upzudaten, was ich mittlerweile auch nur wärmstens empfehlen kann, da wir bereits gute Erfahrungen mit der 5.4er Version gemacht haben. Also worauf wartest du? So gehts…

Installation von PHP 5.4 unter Debian Squeeze

Da ich normalerweise kein Fan von Drittrepositories bin und somit mein System immer recht sauber halte, muss ich hier aber über meinen Schatten springen. Ich habe zuerst überlegt die Wheezy Repositories anzuzapfen, aber selbst dort ist die PHP Version von 5.4 schon wieder sehr veraltet (5.4.4).

Die Jungs von Dotdeb sind da sehr viel aktiver und bieten bereits PHP 5.4.11 an und sind im Bereich Webhosting um Jahre schneller als die Debian Maintainer. Dotdeb ist auch der einzige Mirror, welchen ich ausser den Debian Mirrors verwende. Natürlich gäbe es noch den alten Weg, sodass man PHP selbst kompiliert. Aber das ist für Anfänger absolut ungeeignet, deshalb zeige ich hier den Weg über die dotdeb mirrors.
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Dienstag, März 5th, 2013 Apache, Debian, Linux, WebServer 16 Kommentare

HowTo: Upgrade Debian 6 Squeeze zu Debian 7 Wheezy

Step-by-Step Anleitung wie man sein bestehendes Debian 6 Squeeze auf Debian 7 Wheezy updatet.

Debian 7 Wheezy ist der offizielle Nachfolger von Debian 6 Squeeze und wurde am 04.05.2013 Mai offiziell als stabile Version freigegeben. Hier gibt es alle Neuerungen zu Debian Wheezy.

Vorbereitung:

Wichtig: Das System auf jeden Fall vor dem Upgradevorgang sichern

Wenn es eine Virtuelle Maschine ist, am Besten die gesamte VM kopieren oder Snapshot erstellen. Bei dedizierten Systemen zumindest folgende Verzeichnisse: “/etc”, “/var/lib/dpkg”, “/var/lib/apt/extended_states” und die Liste vom Befehl “dpkg –get-selections” sichern

Zur Durchführung wird ein Terminal mit root Rechten benötigt.

Derzeit installierte Debian Squeeze Version anzeigen (aktuelle Version sollte 6.0.7 sein):

cat /etc/debian_version
6.0.7

Bevor wir die neuen Wheezy Pakete in Empfang nehmen, werden alle derzeitig installierten Squeeze Pakete auf den neuesten Stand gebracht:

apt-get update
apt-get upgrade
apt-get dist-upgrade

Falls beim Upgrade die Fehlermeldung “The following packages have been kept back” auftaucht findet ihr hier die Lösung.

1. Die neuen Debian Wheezy Paket-Mirrors eintragen: › Continue reading

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Dienstag, Januar 8th, 2013 Debian, Linux 9 Kommentare

HowTo: Jenkins Installation unter Debian (Ubuntu, Mint) – Continous Integration + Apache Einbindung

jenkins-logo

Jenkins ist eines der führenden Open-Source Projekte zum Thema Continuous Integration. Diese Anleitung zeigt die Installation auf einem Debian basierten Linux System (Debian, Ubuntu, Mint, …)

Mit Jenkins ist es möglich Software Buildprozesse zu automatisieren. Jeder Entwickler checkt seine Code Änderungen in ein zentrales  Versionsverwaltungssystem (GIT, SVN,…) ein und Jenkins triggert automatisiert zu bestimmten Zeiten, oder bei jeder Änderung im Repository einen Build Prozess. Dieser Prozess baut die Software und führt ggf. automatisierte Unit-Tests aus um die Funktionalität zu gewährleisten. Anschließend wird die Software in beliebiger Form zur Verfügung gestellt bzw. publiziert.

Fehler in der Softwareentwicklung werden somit verringert und Ergebnisse der Builds archiviert und per Mail versendet. Jenkins unterstützt dabei Build-Tools wie Ant, Maven oder Gradle und automatische Testtools wie JUnit oder Emma. Für weitere Integrationen werden unzählige Plugins frei zur Verfügung gestellt.

Ursprünglich wurde Jenkins als Projekt Hudson entwickelt. Der Hauptenwickler Kohsuke Kawaguchi war damals beim Unternehmen Sun beschäftigt, welches 2010 durch Oracle übernommen wurde. Nunja wie viele damalige Sun Open-Source Projekte wurde auch Hudson geforkt und unter dem Namen Jenkins von Oracle, wegen falscher  falsche Open-Source Politik ausgegliedert.

Jenkins Debian Repository hinzufügen:

Das Jenkins Projekt betreibt eigene Repositories für Debian, wodurch es ziemlich einfach ist Jenkins zu installieren und vor allem  upzudaten. Das Projekt ist wirklich sehr aktiv sodass monatlich mehrere Jenkins Updates zur Verfügung gestellt werden. (Bei Ubuntu oder Linux Mint wird ein sudo vor den Befehlen benötigt)

wget -q -O - http://pkg.jenkins-ci.org/debian/jenkins-ci.org.key | apt-key add -
sh -c 'echo deb http://pkg.jenkins-ci.org/debian binary/ > /etc/apt/sources.list.d/jenkins.list'

Debian Paketlisten updaten:

apt-get update

Jenkins installieren:

apt-get install jenkins

Jenkins installiert auomatisch die openjdk 6 Version von Java. Wer Java allerdings da Oracle 7 Java verwenden möchte kann dies folgendermaßen installieren: Java7 Installation unter Debian

Jenkins startet nach der Installation automatisch auf dem Port 8080. Die Weboberfläche ist somit im Browser via Hostname oder IP und Port 8080 erreichbar:

http://hostname.domain.local:8080

Jenkins Start Bildschirm

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Montag, Dezember 17th, 2012 Linux Keine Kommentare

HowTo: VMware Tools unter Debian 6 Squeeze und 7 Wheezy installieren

debian-logo-freigestellt

Vielleicht kennt ihr den Komfort wenn ihr die VMware Tools unter Windows installiert – Die Installation ist voll automatisiert und man muss lediglich zwei mal auf weiter klicken. Unter GNU/Linux ist das ein wenig anders, aber trotzdem kinderleicht. Ich beschreibe in diesem HowTo wie die VMware Tools unter Debian Squeeze und Wheezy (per Commandline) installiert werden.

Warum ihr die VMware Tools in eurer Virtuellen Maschinen auf jeden Fall installieren solltet

  • SVGA Grafiktreiber werden installiert, wodurch die Grafik erheblich verbessert und beschleunigt wird
  • Shared Folders können genutzt werden.
  • drag and drop Funktionen werden unterstützt
  • Zeitsynchronisation vom Host Betriebssystem
  • Verbesserte Maus Funktionen und automatisches freisetzen des Cursors
  • Copy – Paste Funktion zwischen Host und Guest

Debian Squeeze/Wheezy VMware Tools unter VMware Fusion mounten

Die notwendigen Installationsdateien werden direkt von VMware mitgeliefert – egal ob VMware Server, GSX, ESX, Fusion,… Wir müssen die Dateien nur auf unser Guest OS Debian bringen. Das ist recht einfach in der Grafischen Oberfläche über das Menü “Virtuelle Maschine” -> “VMware Tools installieren” lösbar. VMware mountet nun ein iso Image, mit den notwendigen Installationsdateien auf unser Debian system.

Achtung: Zur Installation selbst ist es notwendig direkt auf der VMware Konsole zu arbeiten, da es per SSH einen Fehler gibt.

VMware Tools installieren

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Donnerstag, Dezember 6th, 2012 Linux, Virtualization Keine Kommentare

Debian 6 Squeeze Step-by-Step Installation mit LVM Partitionierung im Grafik Modus + Screenshots

Debian Banner

Debian Squeeze geführte Installationsanleitung mit Screenshots

Jeder kann die Partitionierung der Festplatten so handhaben wie er möchte. Das hängt natürlich auch stark von den Anforderungen der jeweiligen Systeme ab. Ich zeige hier nur einen einfachen Weg wie Debian Squeeze in wenigen Schritten installiert wird.

Als Grundlage für die Installation wird ein Debian Netzinstallation Image verwendet (i368 für 32bit- oder amd64 für 64bit Installationen) welches frei im Netz verfügbar - Download. Das Image kann dann bequem auf CD gebrannt oder auf USB-Stick geschrieben werden. Oder es wird direkt als Image, wie in meinem Fall, bei virtuellen Installationen verwendet (VMware, Xen, KVM,…).

Ich verwende dazu eine 50GB Festplatte und teile die Partitionen wie folgt auf:

Die /boot Partition wird dabei außerhalb des LVMs angelegt da die Bootloader damit Probleme haben und man sich bei dem Einsatz von Rescue Systemen im Fehlerfall um einiges leichter tut. GRUB2 unterstützt zwar die /boot Partition im LVM, ich rate aber nach wie vor im produktiven Einsatz davon ab.

Die anderen Partitionen ( /, /home, /swap) werden dabei im LVM vg00 angelegt.

Partition LVM Größe Filesystem
/boot außerhalb 500 MB Ext3 Journaling
/ lv_root 20 GB Ext4 Journaling
/home lv_home 10 GB Ext4 Journaling
/swap lv_swap 2 GB Swap

Vorteile von LVM:

*) Vergrößerung, Verkleinerung und Anlegen von Volumes im laufenden Betrieb
*) Mehrere Festplatten können zu einem Volume verbunden werden
*) Verschiedene Versionen durch Snapshots möglich – somit vereinfachte Backupfähigkeit und Datensicherheit
*) Hohe Flexibilität
*) Hoher Datendurchsatz und somit nur geringe Beeinträchtigung am  System

Inhaltsverzeichnis:

1. Debian Squeeze Installationsvorbereitung

1.1 Installationsmodul auswählen (Graphical install)

Debian Squeeze Installation Screen Main

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Donnerstag, Oktober 11th, 2012 Linux 3 Kommentare
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