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Mobile Überwachung von Servern via Apps

Mobile Überwachung von Servern via Monitoring-Apps wird immer wichtiger

Geschäftskritische Businessanwendungen und E-Commerce-Plattformen bedürfen eines reibungslosen IT-Betriebes. Denn beispielsweise schon ein Serverausfall von nur einer Stunde führt zu erheblichen finanziellen Einbußen: der E-Mail-Verkehr im Büro ist unterbrochen, ein Online-Shop ist nicht mehr erreichbar, wichtige Informationen stehen Kunden nicht zur Verfügung. Ein großes Problem im Online-Business, denn die Konkurrenz ist bekanntlich nur einen Klick entfernt und die Kunden bzw. Nutzer machen in Foren und in den sozialen Netzwerken ihrem Unmut Luft.

Zur Lösung des Problems sollte ein Anruf beim Administrator oder dem entsprechenden Mitarbeiter in der unternehmenseigenen IT-Abteilung reichen, um über den kritischen Zustand zu informieren. Dieser kann sofort dank des Einsatzes verschiedener Server-Management-Tools reagieren und das Problem schnellst möglich beheben.

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Montag, März 31st, 2014 Webhoster 2 Kommentare

HowTo: Icinga / Nagios – NSCA Server für passive checks unter Debian installieren

Icinga Logo

NSCA (Nagios Service Check Acceptor) ist ein Icinga / Nagios Addon, mit dem es möglich ist passive Service- und Hostchecks von entfernten Servern an den Monitoring Daemon zu senden.

Es ist so möglich Systeme zu überwachen welche durch den Icinga / Nagios Server nicht direkt erreicht werden können. NSCA besteht aus einem Sender (send_nsca) und einem Empfänger  (NSCA) welche verschlüsselt miteinander sprechen. Folgende Grafik veranschaulicht das Prinzip von NSCA:

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Freitag, Juni 28th, 2013 Monitoring Keine Kommentare

Serverüberwachung / Monitoring mit ServerCheck24

Servermonitoring ist ein sehr wichtiger Bestandteil in modernen IT Infrastrukturen. Ist mein Webserver nicht erreichbar, verliere ich Kunden und somit Geld! Deshalb empfehle ich immer, überwacht eure Webserver. Ich habe mir das Produkt ServerCheck24 einmal genauer angesehen, mit dem es spielend möglich ist seine Server und ganzen Prozessabläufe zu überwachen, ohne lokaler Installation.

Kostenlosen 14 Tage Testaccount erstellen

ServerCheck24 ist kostenpflichtig und stellt verschiedene Lizenzierungspakete zur Verfügung, welche aber alle samt kostenlos getestet werden können. Die Registrierung ist sehr einfach gestaltet. Man wählt sein Paket aus und meldet sich kostenlos und unverbindlich für eine 14 Tage Testversion an, die man jederzeit in dieser Frist kündigen kann.

Name, Anschrift, Email Adresse eingeben und die IP oder den Hostnamen des zu überwachenden Servers (www.sysadminslife.com) eingeben. Anschließend wird eine Bestätigungsmail an die angegebene Mail Adresse gesendet, welche einen Code zur Verifizierung beinhaltet. Sobald der Verifizierungscode bestätigt wird, ist der Account auch schon aktiv.

Neue Dienste zur Überwachung definieren

Die Weboberfläche ist sehr übersichtlich gestaltet, sodass man nach dem Login sofort Dienste für die Serverüberwachung definieren kann. Dazu wählt man einfach einen der möglichen Dienste aus und klickt auf “Neuer Dienst”.

Im nächsten Schritt kann man die Parameter für den Dienst konfigurieren. Bevor man speichert sollte immer ein Test durchgeführt werden, damit man auch sicher gehen kann dass der Check funktioniert.

Im ersten Schritt definiere ich einen einfachen Dienst in Form eines Serverpings, da ich so immer sicherstellen kann dass der Server grundsätzlich Up ist – der Ping sollte bei den meisten Servern eine Antwort liefern..

Im nächsten Schritt können die Einstellungen zur Benachrichtigung und Intervalle des Dienstes konfiguriert werden:

*) Benachrichtigung – Bei welchem Status (Warnung oder Kritisch bzw. OK) wird ein Email und/oder eine SMS verschickt?

*) Kontakte – Wer soll im Falle eines Fehlers benachrichtigt werden? Hier können weitere Kontakte mit Mail Adresse bzw. Handynummer angelegt werden.

*) Überwachung – Wie oft soll der Dienst gecheckt werden und wann wird benachrichtigt?

*) Wartungsintervalle – Gibt es Wartungsarbeiten in denen der Check pausiert werden soll oder gibt es wiederholende Wartungszeiträume zu bestimmten Zeiten (Sicherung in der Nacht, Täglicher Shutdown, etc…)? Vorgenommen Einstellungen können später natürlich jederzeit geändert bzw. modifiziert werden.

Hier sind einige Dienste die ich auf meinem Server zum Testen hinzugefügt habe:

Wie sieht ein Mail bzw. eine SMS aus, wenn ein Check fehl schlägt?

Ich habe zum Testen einen HTTP Check absichtlich fehlschlagen lassen, indem ich nach einem String suchen lies, den es gar nicht auf der Webseite zu finden gibt – so sieht die Meldung per Email bzw. SMS aus. Die Geschwindigkeit der Benachrichtigung hängt von den gewählten Einstellungen ab:

 

Auswertungen

ServerCheck24 bietet zu den Checks natürlich auch ausführliche Berichte bzw. Auswertungen über definierte Zeiträume an. So sieht die Auswertung für den Ping Check aus:

Fazit:

Die Einrichtung von ServerCheck24 ist kinderleicht und einfache Dienste sind schnell konfiguriert ohne dass ein Fachwissen von Nöten ist. Das Webinterface bietet alles, was das Herz begehrt. So kann innerhalb von weniger Minuten und mit wenigen Mausklicks ein neuer Check hinzugefügt werden.

Der Preis ist absolut überschaubar wenn man bedenkt, dass bereits für 4,90 EUR monatlich ein Server mit fünf Checks überwacht werden kann. Die Pakete sind in drei unterschiedlichen Ausführungen zu haben (small/medium/large). Für Monitoring Einsteiger und einfache Webmaster ist ServerCheck24 ein tolles Produkt, für erfahrenere Systemadministratoren, welche 100te Server betreiben, ist wohl eine Inhouse Lösung wie Nagios oder Icinga besser geeignet.

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Mittwoch, März 20th, 2013 Monitoring 8 Kommentare

Icinga – Wiederkehrende Ausfallzeiten (recurring downtimes) via sched_down.pl definieren

icon_icinga_biggerWiederkehrende oder tägliche Ausfallzeiten von bestimmten Services oder Server sind im Monitoring Bereich immer wieder ein Thema, welches häufig auftaucht. Mit Icinga wird dankenderweise direkt ein Tool (sched_down.pl) mitgeliefert, welches wiederkehrende Ausfallzeiten flexibel einplanen kann. Dazu werden die Ausfallzeiten bestimmter Services oder Hosts in einer Konfigurationsdatei definiert, die dann via cronjob von sched_down.pl abgearbeitet wird.

sched_down.pl Perl Script in den Icinga Ordner kopieren

Das Tool sched_down.pl wird direkt von Icinga mitgeliefert, aber nicht standardmäßig installiert, und kann von den Sourcen kopiert werden. Wer die Sourcen nicht mehr auf seinem System hat, kann sich die aktuellste Version von Icinga downloaden.

cp /usr/src/icinga-1.7.2/contrib/downtimes/sched_down.pl /usr/local/icinga/bin/
chmod +x /usr/local/icinga/bin/sched_down.pl

Damit sched_down.pl funktioniert muss ein zusätzliches Perl Modul installiert werden:

apt-get install libdate-calc-perl

Wiederkehrende Ausfallzeiten in downtime.cfg definieren

Dazu wird eine neue Datei (downtime.cfg) im …/icinga/etc/ Ordner angelegt und mit Inhalten befüllt.

vi /usr/local/icinga/etc/downtime.cfg

Eine genaue Auflistung, welche Optionen verwendet werden können gibt es in der offiziellen Icinga Dokumentation.

Ein Beispiel für eine fixe Ausfallzeit:

define downtime {
    host_name           server1
    service_description PING
    author              Mein Name
    comment             tägliches Backup
    downtime_period     monday - friday 01:00-03:00
    register            1
    fixed               1
}

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Mittwoch, Oktober 17th, 2012 Monitoring Keine Kommentare

Nagios Plugins: check_snmp für Nagios und Icinga unter Debian installieren

Icinga Logo

Wer bei den installierten Nagios Plugins das Plugin check_snmp vermisst, kann dieses einfach nach installieren. Der Grund ist wahrscheinlich ein fehlendes Paket bei der Kompilierung der Nagios Plugins

Damit bei der Kompilierung das check_snmp Plugins generiert wird ist folgendes Paket bei Debian notwendig: libsnmp-dev

Das Paket kann ganz einfach installiert werden:

apt-get install libsnmp-dev

Nun müssen die Nagios Plugins erneut kompiliert werden. Dazu wechselt ihr in den Ordner wo ihr die Nagios Plugins bereits downgeloaded und entpackt habt (/usr/src/nagios-plugins-1.4.xx) oder ihr ladet im Zuge dessen gleich die aktuellste Version von Sourceforge herunter und kompiliert diese. Achtung: Wenn ihr die zuvor installierte Version verwendet muss vorher ein “make clean” durchgeführt werden.

Nagios Plugins für Nagios kompilieren:

 ./configure --prefix=/usr/local/nagios --with-nagios-user=nagios
make
make install

Nagios Plugins für Icinga kompilieren:

 ./configure --prefix=/usr/local/icinga --with-cgiurl=/icinga/cgi-bin --with-htmurl=/icinga --with-nagios-user=icinga --with-nagios-group=icinga
make
make install

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Dienstag, September 4th, 2012 Monitoring Keine Kommentare

Icinga 1.7 released und HowTo: Upgrade ICINGA auf 1.7.0

icon_icinga_biggerICINGA – Das Open-Source Monitoring Projekt hat in den letzten Wochen einige Meilensteine erreicht. ICINGA wurde 3 Jahre alt. Die Anzahl von 100.000 Downloads wurde erreicht. Und zu guter Letzt wurde gestern die neue Version 1.7 released. Gratulation und DANKE an das gesamte ICINGA Team! Ihr leistet tolle Arbeit und zeigt der Welt dass Open-Source Software Großes leisten kann! In folgendem kurzen HowTo zeige ich den Updatevorgang von einer bestehenden ICINGA 1.x Installation auf 1.7

Achtung: diese Installationsanleitung ist für die sehr veraltete Version 1.0.2. Hier geht es zur Installationsanleitung für ICINGA 1.9.x unter Debian Wheezy

Downloaden und entpacken von ICINGA 1.7

Die aktuellste Version 1.7 kann von Sourceforge downgeloaded werden. Ich benutze als Downloadverzeichnis immer /usr/src. Da eine md5 validation file zur Verfügung gestellt wird, werden wir diese natürlich überprüfen:

cd /usr/src
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga/1.7.0/icinga-1.7.0.tar.gz
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga/1.7.0/icinga-1.7.0.tar.gz.md5
md5sum -c icinga-1.7.0.tar.gz.md5

Folgendes Ergebniss muss beim MD5 Check herauskommen:

icinga-1.7.0.tar.gz: OK

Das Paket wird anschließend mit folgendem Befehl in das /usr/src Verzeichnis entpackt:

tar -xvzf icinga-1.7.0.tar.gz

Upgrade der ICINGA Installation

Zuerst stoppen wir den laufenden icinga und ido2db Dienst

/etc/init.d/icinga stop
/etc/init.d/ido2db stop › Continue reading

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Mittwoch, Mai 16th, 2012 Monitoring 5 Kommentare

HowTo: ICINGA 1.6.1 – Installation unter Debian 6 (Squeeze) mit IDOUtils, Classic Webinterface und MySQL

Icinga Logo

Da sich in der letzten Zeit im ICINGA Projekt viel getan hat und die Jungs recht fleissig sind, ist mein Artikel zur Installation von Icinga 1.0.2 unter Debian Lenny schon ziemlich veraltet. Ich werde daher in diesem HowTo die Installation von ICINGA auf die Version 1.6.1 anpassen und auch gleich zu Debian 6 (Squeeze) wechseln:

Achtung: diese Installationsanleitung ist für die sehr veraltete Version 1.0.2. Hier geht es zur Installationsanleitung für ICINGA 1.9.x unter Debian Wheezy

Abhängigkeiten und erforderliche Programme installieren

Folgende Voraussetzungen müssen für den Betrieb von ICINGA installiert sein:

*) Apache Webserver
*) MySQL Datenbank + libdbi Treiber
*) GCC Compiler, C/C++ dev libraries
*) GD Library

Installation des Apache Webserver + Mysql Datenbank

Die benötigten libdbi Treiber werden über folgenden Befehl installiert:

apt-get install -y libdbi0-dev libdbd-mysql

Der GCC Compiler und die erforderlichen C/C++ development Libraries werden zusammengefasst als build-essential installiert:

apt-get install -y build-essential

Installation der GD Libraries:

apt-get install -y libgd2-xpm-dev libjpeg62-dev libpng12-dev

Benutzer und Gruppe für ICINGA anlegen

Damit ICINGA funktioniert, benötigt es einen eigenen Benutzer mit dem Namen icinga. Diesen legen wir wie folgt an und vergeben ein Passwort:

useradd -m icinga
passwd icinga

Um das Webinterface mit vollem Funktionsumfang nutzen zu können (Kommandos zu senden) wird noch eine spezielle Gruppe benötigt in welche die beiden User icinga und www-data hinzugefügt werden:

groupadd icinga-cmd
usermod -a -G icinga-cmd icinga
usermod -a -G icinga-cmd www-data

ICINGA downloaden und entpacken

Nach dem die Vorbereitungen soweit getroffen sind, kann ICINGA von Sourceforge downgeloaded, validiert und entpackt werden. Ich benutze dazu immer das Verzeichnis /usr/src. Bitte achtet darauf, dass ihr die aktuelle stable Version runterladet, um keine ältere Version zu installieren. In meinem Fall ist die Version 1.6.1 die momentane stable Version.

cd /usr/src
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga/1.6.1/icinga-1.6.1.tar.gz
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga/1.6.1/icinga-1.6.1.tar.gz.md5
md5sum -c icinga-1.6.1.tar.gz.md5

Folgendes Ergebniss muss beim MD5 Check herauskommen:

icinga-1.6.1.tar.gz: OK

Das Paket wird anschließend mit folgendem Befehl in das /usr/src Verzeichnis entpackt:

tar -xvzf icinga-1.6.1.tar.gz

Installation von ICINGA

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Montag, März 12th, 2012 Monitoring 8 Kommentare
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