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QuickTipp: Schwarzer Bildschirm (Black Screen) nach Linux Mint / Ubuntu Installation und LiveCD boot

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Ein häufiges Problem beim Bootvorgang einer Live CD, oder nach der Installation von Ubuntu oder Linux Mint ist dass der Bildschirm (beim reboot) schwarz oder dunkel bleibt. Die Ursache hierfür liegt zu 99% an den Grafikkartentreibern. Hier ein Lösungsansatz für das Problem.

1. Rechner/Notebook neu starten und dabei die Shift Taste gedrückt halten, bis die GRUB Bootauswahl erscheint. Wenn mehrere Systeme parallel installiert sind, muss die entsprechende Version mit dem Cursor (Pfeiltasten auf/ab) ausgewählt werden und dann die Taste „e“ für Edit betätigt werden.

Linux Mint GRUB Menu

2. Nun mit der Cursor Taste etwas weiter nach unten scrollen. Hier gibt es einen Eintrag „quiet splash“. Dieser Eintrag wird durch „nomodeset“ ersetzt.

Linux Mint GRUB nomodeset

3. Tastenkombination „STRG + X“ drücken um zu booten

Das System fährt nun hoch und ihr solltet die korrekten Grafikkartentreiber installieren. Die gängigsten Hersteller bieten hierfür eigene Linux Grafikkartentreiber zum Download an.

Booten via Ubuntu und Linux Mint Live CD

Wenn Probleme bei einem Bootvorgang von einer Ubuntu oder Linux Mint Live CD auftreten, kann ebenfalls die Variante mit nomodeset verwendet werden. Dazu muss während dem Bootvorgang (boot screen) eine beliebige Taste gedrückt werden. Danach erscheint ein entsprechendes Bootmenü. Hierbei unterscheidet sich Ubuntu und Linux Mint ein wenig.

Ubuntu Live CD:

Bei Ubuntu kann mit der F6 Taste das kleine Menü aufgerufen werden und „nomodeset“ wird ausgewählt. Anschließend wird die LiveCD  gestartet.

Ubuntu Live CD nomodeset

Linux Mint Live CD:

Bei Linux Mint wird die BootOption manuell geschrieben. Hierzo wird bei „Start Linux Mint“ die Tabulator Taste gedrückt um die Bootoptionen zu editieren. Anschließend wird der Parameter „quiet splash“ durch „nomodeset“ ersetzt und mit Enter bestätigt.

Linux Mint nomodeset

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Freitag, Januar 25th, 2013 Linux, Linux Mint, Ubuntu 19 Comments

HowTo: VMware Tools unter Linux Mint und Ubuntu installieren

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Vielleicht kennt ihr den Komfort wenn ihr die VMware Tools unter Windows installiert – Die Installation ist voll automatisiert und man muss lediglich zwei mal auf weiter klicken. Unter GNU/Linux ist das ein wenig anders. Ich beschreibe in diesem HowTo wie die VMware Tools unter Linux Mint und Ubuntu kinderleicht installiert werden.

Da Mint grundsätzlich auf Ubuntu aufbaut, ist die Anleitung für Linux Mint sowie Ubuntu und allen Abwandlungen (Kubuntu, Lubuntu, Xubuntu,…) identisch

Warum ihr die VMware Tools in eurer Virtuellen Maschinen auf jeden Fall installieren solltet

  • SVGA Grafiktreiber werden installiert, wodurch die Grafik erheblich verbessert und beschleunigt wird
  • Shared Folders können genutzt werden.
  • drag and drop Funktionen werden unterstützt
  • Zeitsynchronisation vom Host Betriebssystem
  • Verbesserte Maus Funktionen und automatisches freisetzen des Cursors
  • Copy – Paste Funktion zwischen Host und Guest

Linux Mintu und Ubuntu VMware Tools unter VMware Fusion mounten

Die notwendigen Installationsdateien werden direkt von VMware mitgeliefert – egal ob VMware Server, GSX, ESX, Fusion,… Wir müssen die Dateien nur auf unser Guest OS Linux Mint bzw. Ubuntu bringen. Das ist recht einfach in der Grafischen Oberfläche über das Menü „Virtuelle Maschine“ -> „VMware Tools installieren“ lösbar. VMware mountet nun ein iso Image, mit den notwendigen Installationsdateien auf unser Ubuntu basiertes System.

Achtung: Zur Installation selbst ist es notwendig direkt auf der VMware Konsole zu arbeiten, da es per SSH einen Fehler gibt.

ubuntu-vmware-tools-installieren

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Freitag, Dezember 14th, 2012 Linux, Virtualization 5 Comments
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