Linux
Editor für Crontab – Cronjobs in Debian ändern
Wenn man mit verschiedenen Linux Distributionen arbeitet, merkt man sehr schnell das jedes System seine gewissen Eigenheiten hat. So werden auch unterschiedlichste Editoren zum Bearbeiten der Cronjobs (crontab -e) verwendet. Der Editor lässt sich aber ganz einfach ändern.
Hierzu muss lediglich die Umgebungsvariable “EDITOR” angepasst werden
export EDITOR=/usr/bin/vi
Damit diese Änderung dauerhaft und auch nach einem Reboot wirksam ist, kann die oben genannte Codezeile global in der Datei /etc/profile oder auf Userebene in der entsprechenden ~/.bashrc verwendet werden.
Es stehen natürlich neben dem vi auch noch viele andere Editoren zur Verfügung, alle zu nennen wäre jetzt ein bisschen viel, darum hier die wichtigsten (Die Pfade beziehen sich auf Debian und können je nach Distribution abweichen)
export EDITOR=/usr/bin/vim
export EDITOR=/usr/bin/nano
export EDITOR=/usr/bin/pico
export EDITOR=/usr/bin/editor
export EDITOR=/usr/bin/joe
Alternativ zur altbewährten Methode kann mit folgendem Befehl auch ein Editor aus einer Liste ausgewählt werden. (Danke an Toberkel für den Tipp)
update-alternatives --config editor
MySQL User Passwort ändern
Das Passwort eines MySQL Users in der Kommandozeile zu ändern ist eigentlich ein ziemlich simpler Vorgang. Da ich mir den Befehl aber selber nie merken kann schreibe ich ihn hier auf:
Mit folgenden Befehl auf der MySQL Serverkonsole anmelden
mysql -u root -p
Die Datenbank mysql auswählen
use mysql;
Passwort mit folgendem Befehl ändern (dein-neues-passwort und dein-user durch ein entsprechendes Passwort bzw. Usernamen ersetzten)
update user set password=PASSWORD("dein-neues-passwort") where User='dein-user';
Grub Bootloader unter Debian/Ubuntu mit Passwort absichern
Howto: Grub Bootloader unter Debian und Ubuntu mit einem Passwort absichern und so vor Angreifern schützen.
Um euer Debian und Ubuntu Linux vor Angreifern zu schützen, welche physisch auf euer System zugreifen wollen bedarf es schon mehr als einem guten root Passwort. Ich habe vor einigen Wochen die Boot CD KonBoot vorgestellt, mit welcher es mühelos möglich ist in ein System einzudringen ohne das eigentliche root Passwort zu kennen. Ein simples Passwort im Grub Bootloader unterbindet bereits dieses Tool. Ein Passwort im Grub Bootloader kann daher schon extrem zu eurer Sicherheit beitragen. Hier zeige ich in einem kurzen HowTo wie ihr ein Grub Passwort erstellen könnt.
Folgender Befehl wird zur Erstellung eines md5 Hash Passwortes verwendet:
grub-md5-crypt
Tippt nun, wie gefragt, zwei mal euer gewünschtes Passwort in die Kommandozeile und bestätigt mit “ENTER”.
Password: [Passwort eingeben]
Retype password: [Passwort wiederholen]
$1$c1xzF/$Fz0cZlf4qYXC3GgcxfpTC1
Als Ergebnis bekommt ihr den Hashwert eures Passworts, den ihr euch am Besten kopiert oder notiert.
Das eben erstellte Passwort weisen wir nun unserem Grub Loader zu. Dazu editieren wir die Datei /boot/grub/menu.lst mit dem Lieblingseditor ( Ihr müsst dafür Root Rechte besitzen, oder euch diese holen) und fügen eine neue Zeile mit folgenden Inhalt ein (verwendet dabei euren erstellten Hash-Wert):
password --md5 $1$c1xzF/$Fz0cZlf4qYXC3GgcxfpTC1
Am Ende dieser Datei findet ihr die Bootoptionen, welche ihr beim Start in eurem Grubloader auswählen könnt. Um nun eine, oder mehrere Bootoptionen davon mit dem Passwort zu schützen, müsst ihr unter dem title die Zeile lock einfügen. Siehe Screenshot:
Linux das umfassende Handbuch in der Dritten Auflage nun als OpenBook verfügbar
Wie bereits am Samstag berichtet, wurde letzte Woche eines der besten und erfolgreichsten Linux Bücher in der Dritten Auflage gedruckt. Nun ist selbiges als kostenloses OpenBook verfügbar
Früher als erwartet, wurde das Buch “Linux – das umfassende Handbuch” doch noch diese Woche kostenlos online gestellt.
Das distributionsunabhängige Buch befasst sich mit den wichtigsten Bereichen von Linux und erklärt auch die Geschichte und den Aufbau von Linux. Es ist sachlich geschrieben und auch für Computer Laien einfach zu verstehen. Vom Linux Kernel über die verschiedenen Paketsysteme, bis zur erweiterten Shell Programmierung ist alles enthalten was das Linux Herz begehrt.
Weitere Themen sind mitunter Netzwerk-Administration (TCP/IP Staistiken, netstat, Setup diverser Clients und Server (DNS (djbdns als Caching-Only sowie Bind), Mailserver (SMTP, Greylisting, IMAP, …), LDAP, NNTP (WendzelNNTPd), Apache2, MySQL, PHP, Samba, DHCP, FTP, SSH, Telnet, …), Konsolen-Editoren (vi und Emacs), X11 (Basis-System, Oberflächen (KDE, GNOME, WindowMaker, Fluxbox, …)), div. Anwendungen (OpenOffice, LaTeX, Gimp, yakuake…), Virtualisierung/Emulatoren, Multimedia und Spiele. Ich denke ausserdem, dass auch fortgeschrittene Linux User einiges in dem fast 1200 Seiten dicken Buch lernen können.
Nun gibt es das Buch kostenlos Online zum Lesen, oder direkt zum Download als Zip Datei.
Wer lieber das Buch in analoger Form lesen möchte, der kann das Buch bei Amazon für 39,90 EUR bestellen.
Linux – das umfassende Handbuch, nun in der 3. Auflage erschienen
Eines der besten und erfolgreichsten Linux Bücher wurde diese Woche in der Dritten Auflage gedruckt. Vom Einsteiger zum Profi!
Ich werde des öfteren gefragt: “Wie fange ich eigentlich mit Linux an, und wo bekomme ich die besten Einsteigertipps”. Ich verweise hierbei schon seit einiger Zeit auf das Buch “Linux – das umfassende Handbuch”
Das distributionsunabhängige Buch befasst sich mit den wichtigsten Bereichen von Linux und erklärt auch die Geschichte und den Aufbau von Linux. Es ist sachlich geschrieben und auch für Computer Laien einfach zu verstehen. Vom Linux Kernel über die verschiedenen Paketsysteme, bis zur erweiterten Shell Programmierung ist alles enthalten was das Linux Herz begehrt.
Weitere Themen sind mitunter Netzwerk-Administration (TCP/IP Staistiken, netstat, Setup diverser Clients und Server (DNS (djbdns als Caching-Only sowie Bind), Mailserver (SMTP, Greylisting, IMAP, …), LDAP, NNTP (WendzelNNTPd), Apache2, MySQL, PHP, Samba, DHCP, FTP, SSH, Telnet, …), Konsolen-Editoren (vi und Emacs), X11 (Basis-System, Oberflächen (KDE, GNOME, WindowMaker, Fluxbox, …)), div. Anwendungen (OpenOffice, LaTeX, Gimp, yakuake…), Virtualisierung/Emulatoren, Multimedia und Spiele. Ich denke ausserdem, dass auch fortgeschrittene Linux User einiges in dem fast 1200 Seiten dicken Buch lernen können.
Zusätzlich sind 2 Multiboot DVDs enthalten, die 6 der gängigsten Linuxdistributionen enthalten und auch weitere OpenBooks zur Verfügung stellen.
Das Inhaltsverzeichnis und eine kurze Leseprobe der dritten Auflage findet ihr Hier.
Zu bestellen gibts das Buch bei Amazon für 39,90 EUR.
Wer das nötige Kleingeld nicht ausgeben möchte, dem kann ich nur die Auflage 2 als Openbook empfehlen. Das Openbook gibts Hier. Ich denke das auch in ferner Zukunft auch die 3. Auflage als Openbook erscheinen wird. Ich halte euch auf jeden Fall über neue Informationen auf dem Laufenden. Am Besten ist, ihr abonniert meinen RSS Feed oder ihr followed mir auf Twitter.
Twittern per Commandline – Linux – Mac – Windows
Commandline Junkies aufgepasst – Wer einen Tweet absetzen möchte, und dabei auf grafische Hilfsmittel und Programme verzichten will, der sollte hier weiterlesen
Das kleine, schicke Programm cURL und die Twitter API machen es möglich. cURL ist OpenSource und auf den meisten Linux basierten Distributionen fixer Bestandteil. Auch unter MAC OS X ist das Programm bereits fix an Board. Jemand, der viel mit Linux zu tun hat ist wohl auch schon das ein oder andere mal über cURL gestolpert.
Installation von cURL
Debian / Ubuntu
sudo apt-get install curl
Windows
Download der cURL zip Datei von der offiziellen cURL Homepage
Nach dem Download müssen die .dll Dateien und die curl.exe in das C:/Windows/system32 Verzeichnis entpackt werden
MAC OS X
Keine Installation notwendigt, da das Programm bereits an Board ist
Tweets mit der Verwendung von cURL posten
folgende Syntax wird zum Senden von Tweets verwendet (benutzername und passwort ist durch eure Logindaten zu ersetzen)
curl -u benutzername:passwort -d status="Nachricht bis 140 Zeichen hier herein" http://twitter.com/statuses/update.xml
Screenshots (durch klicken vergrößern)
Twitter.com
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