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HowTo: Jenkins Installation unter Debian (Ubuntu, Mint) – Continous Integration + Apache Einbindung

jenkins-logo

Jenkins ist eines der führenden Open-Source Projekte zum Thema Continuous Integration. Diese Anleitung zeigt die Installation auf einem Debian basierten Linux System (Debian, Ubuntu, Mint, …)

Mit Jenkins ist es möglich Software Buildprozesse zu automatisieren. Jeder Entwickler checkt seine Code Änderungen in ein zentrales  Versionsverwaltungssystem (GIT, SVN,…) ein und Jenkins triggert automatisiert zu bestimmten Zeiten, oder bei jeder Änderung im Repository einen Build Prozess. Dieser Prozess baut die Software und führt ggf. automatisierte Unit-Tests aus um die Funktionalität zu gewährleisten. Anschließend wird die Software in beliebiger Form zur Verfügung gestellt bzw. publiziert.

Fehler in der Softwareentwicklung werden somit verringert und Ergebnisse der Builds archiviert und per Mail versendet. Jenkins unterstützt dabei Build-Tools wie Ant, Maven oder Gradle und automatische Testtools wie JUnit oder Emma. Für weitere Integrationen werden unzählige Plugins frei zur Verfügung gestellt.

Ursprünglich wurde Jenkins als Projekt Hudson entwickelt. Der Hauptenwickler Kohsuke Kawaguchi war damals beim Unternehmen Sun beschäftigt, welches 2010 durch Oracle übernommen wurde. Nunja wie viele damalige Sun Open-Source Projekte wurde auch Hudson geforkt und unter dem Namen Jenkins von Oracle, wegen falscher  falsche Open-Source Politik ausgegliedert.

Jenkins Debian Repository hinzufügen:

Das Jenkins Projekt betreibt eigene Repositories für Debian, wodurch es ziemlich einfach ist Jenkins zu installieren und vor allem  upzudaten. Das Projekt ist wirklich sehr aktiv sodass monatlich mehrere Jenkins Updates zur Verfügung gestellt werden. (Bei Ubuntu oder Linux Mint wird ein sudo vor den Befehlen benötigt)

wget -q -O - http://pkg.jenkins-ci.org/debian/jenkins-ci.org.key | apt-key add -
sh -c 'echo deb http://pkg.jenkins-ci.org/debian binary/ > /etc/apt/sources.list.d/jenkins.list'

Debian Paketlisten updaten:

apt-get update

Jenkins installieren:

apt-get install jenkins

Jenkins installiert auomatisch die openjdk 6 Version von Java. Wer Java allerdings da Oracle 7 Java verwenden möchte kann dies folgendermaßen installieren: Java7 Installation unter Debian

Jenkins startet nach der Installation automatisch auf dem Port 8080. Die Weboberfläche ist somit im Browser via Hostname oder IP und Port 8080 erreichbar:

http://hostname.domain.local:8080

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Montag, Dezember 17th, 2012 Linux Keine Kommentare

HowTo: Oracle (sun) Java 7 – Installation unter Debian 6 Squeeze + Wheezy

java

Da Oracle mal wieder glaubt einen auf “Wichtig” machen zu müssen und die Lizenzbestimmungen ständig ändert gibt es für Java 7 auch keine non-free Pakete in den Standard Debian Mirrors mehr. Eine Installation von Oracle (Sun) Java 7 unter Debian Squeeze und Wheezy wird daher manuell durchgeführt:

Letztes Update: 22.01.2014 (Java 7 Upgrade 51)

1. Download des richtigen Java 7 Packages (JRE / Server JRE / JDK)

Im ersten Schritt müssen wir das passende Java 7 Package (JRE / Server JRE / JDK) von der Oracle Webseite downloaden. Dazu ist es wichtig ob wir ein 64bit oder ein 32bit basiertes Debian benutzen. Mit dem Befehl “uname -m” könnt ihr herausfinden welche Version installiert ist. Ich gehe in meiner Anleitung von einer 64bit Version aus, da es mittlerweile doch die gängigste Variante sein sollte.

Downloadlink: Download der JRE / Server JRE / JDK Version für Linux (tar.gz) 64bit:

Leider will Oracle direkt vor dem Download die Lizenz bestätigt haben wodurch wir leider nicht direkt über wget downloaden können. Somit bleibt es uns nicht erspart den Download über einen Browser zu starten.

Die downgeloadete Datei (jre-7u51-linux-x64.tar.gz) wird anschließend auf den zu installierenden Server ins Verzeichnis /usr/src kopiert. › Continue reading

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Montag, August 6th, 2012 Linux 41 Kommentare

Debian 8.0 steht unter dem Codenamen Jessie

Das Debian Team hat nach dem Freeze von Debian 7.0 Wheezy den Namen des neuen Release bekanntgegeben. Debian 8.0 wird den Namen Jessie erhalten.

Da der Freeze der kommenden Version Debian 7.0 Wheezy bereits am 30.06.2012 durchgeführt wurde hat das Debian Dev Team nun den Codenamen der nächsten Version 8.0 enthüllt. Debian 8.0 wird nach dem Cowgirl Jessie benannt.

Wann genau Jessie erscheinen wird liegt noch in den Sternen da wir erstmal auf das Release der nächsten Version Wheezy warten. Da hier der Freeze gerade erst statt gefunden hat und noch eine sehr große Anzahl an Bugs gefixt werden muss, rechne ich frühestens mit Anfang 2013 mit einer Veröffentlichung.

Wer die Tradition zur Namensgebung der Debian Versionen kennt, der weiß dass hier die Namen der Toy Story Charaktere verwendet werden.

Bisherige Codenamen:

  • 7.0 Wheezy (testing Version – freeze)
  • 6.0 Squeeze (aktuelle Stable Version)
  • 5.0 Lenny
  • 4.0 Etch
  • 3.1 Sarge
  • 3.0 Woody
  • 2.2 Potato
  • 2.1 Slink
  • 2.0 Hamm
  • 1.3 Bo
  • 1.2 Rex
  • 1.2 Buzz

(Quelle: Debian Mailing List)

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Montag, Juli 30th, 2012 Linux 2 Kommentare

Debian 5 Lenny Mirrors sources.list apt-get

apt-get update liefert unter Debian Lenny Fehlermeldungen

Am 06. Februar 2012 wurde der Support für Debian 5 Lenny offiziell eingestellt. Die Lenny Software Pakete wurden nun von Debian und den Mirror Sites entfernt und jeder apt-get update oder apt-get install Befehl liefert Fehlermeldungen wie diese:

W: Failed to fetch http://ftp.de.debian.org/debian/dists/lenny/main/binary-i386/Packages  404 Not Found
W: Failed to fetch http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/binary-amd64/Packages  404 Not Found
W: Failed to fetch http://ftp.de.debian.org/debian/dists/lenny/main/source/Sources  404 Not Found
E: Some index files failed to download, they have been ignored, or old ones used instead.

Lösung:

Die alten Pakete wurden natürlich nicht von Debian und den Mirror Sites gelöscht sondern lediglich ins Archiv verschoben. Daher müssen wir nur die Pfade in der Datei /etc/apt/sources.list wie folgt anpassen.

deb http://ftp.de.debian.org/debian-archive/debian/ lenny main
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian-archive/debian/ lenny main

Nach einem apt-get update können wieder bequem die Lenny Pakete installiert werden.
Es wird trotzdem dringend empfohlen ein Update von Debian Lenny auf Debian Squeeze durchzuführen.

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Mittwoch, März 28th, 2012 Linux 9 Kommentare

HowTo: VMware vSphere SDK for Perl API unter Debian installieren

Step-by-Step: Installation des VMware vSphere Perl SDK

Wer das VMware vSPhere SDK for Perl für Monitoring oder andere Zwecke wie Backup, etc. benötigt kann dieses sehr einfach installieren. Da es unter Debian einige Hürden und Schwierigkeiten gibt erkläre ich die Installation sehr ausführlich und gehe entsprechend auf die Probleme ein.

Voraussetzungen installieren

Folgende Abhängigkeiten werden über den Paketmanager installiert

apt-get update
apt-get install libssl-dev perl-doc libxml-libxml-perl libxml2-dev uuid-dev

UUID Perl Modul manuell installieren

Die UUID Version welche durch die Debian squeeze Repositories bereitgestellt wird (0.02) ist zu alt. Die Minimalanforderung der vsphere Perl SDK liegt bei UUID 0.03. Daher wird das Modul UUID 0.04 (aktuellste Version) manuell geladen und installiert:

cd /usr/src
wget http://search.cpan.org/CPAN/authors/id/J/JN/JNH/UUID-0.04.tar.gz
tar -xzvf UUID-0.04.tar.gz
cd UUID-0.04
perl Makefile.PL

Installationsskript überlisten

Da Debian von VMware SDK offiziell nicht unterstützt wird bedarf es einen kleinen Trick diese zu installieren. Das Script sucht nach einen /etc/*-release File in der das Betriebssystem geschrieben steht. Wir faken diese einfach als Ubuntu damit nicht standardmässig rpm Packages benutzt werden:

echo ubuntu > /etc/tmp-release

Dazu existiert noch eine kleine Unstimmigkeit wo durch VMware zwei Umgebungsvariablen voraussetzt. Diese erstellen wir einfach leer:

export http_proxy=
export ftp_proxy=

Download der VMware vSphere Perl SDK

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Donnerstag, Februar 2nd, 2012 Linux, Monitoring, Virtualization 2 Kommentare

HowTo: Mantis – BugTracker Installation unter Debian

Mantis Logo

MantisBT (BT = Bug Tracker) ist eine Open-Source Bug Tracking und Management Platform welche benutzerfreundlich über den Browser bedient und verwaltet wird. In diesem HowTo wird beschrieben wie Mantis unter Debian installiert wird.

Letzte Aktualisierung: 04.10.2013

Abhängigkeiten und erforderliche Programme installieren

Folgende Voraussetzungen müssen für den Betrieb von Mantis installiert sein:

*) Apache Webserver
*) MySQL Datenbank
*) PHP

Wie in folgendem Tutorial beschrieben: Installation des Apache Webserver + PHP + Mysql Datenbank

Mantis benötigt für die Installation eine eigene MySQL Datenbank. Diese kann laut Beschreibung des oberen Links entsprechend angelegt werden.

Mantis Downloaden und entpacken

Die aktuellste Version von Mantis Bugtracker über Sourceforge downloaden (bei mir derzeit 1.2.15)…

cd /usr/src
wget http://sourceforge.net/projects/mantisbt/files/mantis-stable/1.2.15/mantisbt-1.2.15.tar.gz

… und in das Webserververzeichnis /var/www entpacken:

tar -C /var/www -xzvf mantisbt-1.2.15.tar.gz

Mantis konfigurieren

Berechtigungen setzen:

chown www-data.www-data /var/www/mantisbt-1.2.15/ -R

Mantis kann nun über den Browser aufgerufen werden (IP ist entsprechend zu ersetzen):

http://192.168.100.1/mantisbt-1.2.15

Der Installationsmodus wird nun gestartet

Hier müssen die Datenbankparameter der zuvor angelegten MySQL Datenbank eingegeben werden. Mit “Install/Upgrade Database” wird MantisBT in die angegebene Datenbank installiert. Die Ausgabe sollte auf Fehler überprüft werden.

Nun kann Mantis erneut im Browser aufgerufen werden und ihr werdet zum Login Fenster gelangen:

http://192.168.100.1/mantisbt-1.2.15

Es wurde dabei ein Standard Administrator User angelegt. User: administrator Passwort: root

Ich empfehle hier dringend das Passwort des administrator Users zu ändern (“My Account”) oder einen anderen User anzulegen und den Administrator zu löschen. (“Manage” -> “Manage Users”)

Zum Schluss sollte noch der admin Folder entfernt werden:

rm -r /var/www/mantisbt-1.2.15/admin

Mantis Emails via Gmail versenden:

Damit Mantis Email über Gmail Adressen bzw. Google Apps for Business Adressen versendet werden können, muss die Konfiguration von Mantis angepasst werden. Dazu wird die Konfigurationsdatei (config_inc.php) bearbeitet.

vi /var/www/mantisbt-1.2.15/config_inc.php

Der Teil bei # — Email Configuration — muss nun an die Gmail Werte angepasst werden:

$g_phpMailer_method = PHPMAILER_METHOD_SMTP;
$g_smtp_host = 'smtp.gmail.com';
$g_smtp_port = 587;
$g_smtp_username = 'username@gmail.com';
$g_smtp_password = 'password';
$g_administrator_email = 'admin@example.com';
$g_webmaster_email = 'webmaster@example.com';
$g_from_name = 'Bug Tracker';
$g_from_email = 'donotreply@example.com';
$g_return_path_email = 'admin@example.com';
$g_smtp_connection_mod = 'tls';

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Dienstag, Juni 7th, 2011 Linux Keine Kommentare

QuickTipp: Zeitzone unter Debian Squeeze / Wheezy ändern

debian-logo

Debian falsche Zeitzone eingestellt – Wie kann ich unter Debian Squeeze / Wheezy die Zeitzone verändern?

Oftmals kommt es vor, dass nach der Installation von Debian die Zeitzone falsch eingestellt ist. Gerade bei Webhosting Anbietern ist das oft der Fall, wenn sie die Root Server mit Images bespielen. Dieser Fehler lässt sich aber ganz einfach beheben.

Zeitzone unter Debian richtig einstellen:

Debian hat hierzu ein einfaches Paket eingebaut, wodurch man bequem seine entsprechende Zeitzone anhand der Ortsbestimmung auswählen kann.

dpkg-reconfigure tzdata

Current default timezone: 'Europe/Vienna'
Local time is now:      Fri May 27 09:51:39 CEST 2011.
Universal Time is now:  Fri May 27 07:51:39 UTC 2011.

Wer es nicht ganz so schön bunt möchte, der kann alternativ auch folgenden Befehl verwenden:

/usr/bin/tzselect

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Freitag, Mai 27th, 2011 Debian, Linux 1 Kommentar
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