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Icinga – Open Source Monitoring – Installation unter Debian 5 (Lenny) mit IDOUtils und MySQL Datenbank
Wie vergangenes Jahr berichtet, wurde der bekannte Open-Source Monitoring Dienst Nagios geforkt und unter dem Projekt ICINGA in neuem Glanz veröffentlicht. Ich werde hier in den nächsten Wochen meine Erfahrungen schildern und einige HowTo’s dazu veröffentlichen. Der Start erfolgt mit der Installation von ICINGA unter Debian Lenny.
Abhängigkeiten und erforderliche Programme installieren
Folgende Voraussetzungen müssen für den Betrieb von ICINGA installiert sein:
*) Apache Webserver
*) MySQL Datenbank + libdbi Treiber
*) GCC Compiler, C/C++ dev libraries
*) GD Library
Installation des Apache Webserver + Mysql Datenbank
Die benötigten libdbi Treiber werden über folgenden Befehl installiert:
apt-get install -y libdbi0-dev libdbd-mysql
Der GCC Compiler und die erforderlichen C/C++ development Libraries werden zusammengefasst als build-essential installiert:
apt-get install -y build-essential
Installation der GD Libraries:
apt-get install -y libgd2-xpm-dev libjpeg62-dev libpng12-0
Benutzer und Gruppe für ICINGA anlegen
Damit ICINGA funktioniert, benötigt es einen eigenen Benutzer mit dem Namen icinga. Diesen legen wir wie folgt an und vergeben ein Passwort:
useradd -m icinga
passwd icinga
Um das Webinterface mit vollem Funktionsumfang nutzen zu können (Kommandos zu senden) wird noch eine spezielle Gruppe benötigt in welche die beiden User icinga und www-data hinzugefügt werden:
groupadd icinga-cmd
usermod -a -G icinga-cmd icinga
usermod -a -G icinga-cmd www-data
ICINGA downloaden und entpacken
Nach dem die Vorbereitungen soweit getroffen sind, kann ICINGA von Sourceforge downgeloaded, validiert und entpackt werden. Ich benutze dazu immer das Verzeichnis /usr/src. Bitte achtet darauf, dass ihr die aktuelle stable Version runterladet, um keine ältere Version zu installieren. In meinem Fall ist die Version 1.0 die momentane stable Version.
cd /usr/src
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga/1.0/icinga-1.0.tar.gz/download
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga/1.0/icinga-1.0.tar.gz.md5/download
md5sum -c icinga-1.0.tar.gz.md5
Folgendes Ergebniss muss beim MD5 Check herauskommen:
icinga-1.0.tar.gz: OK
Das Paket wird anschließend mit folgendem Befehl in das /usr/src Verzeichnis entpackt:
tar xvzf icinga-1.0.tar.gz
Installation von ICINGA
VMware Server 2 installation unter Debian 5 (Lenny)

Ich möchte heute in einem kurzen Tutorial beschreiben wie in wenigen Minuten und Schritten VMware Server 2.x unter Debian Lenny installiert werden kann.
Richtiges Paket downloaden
Da VMware Server grundsätzlich ein freies Produkt ist, kann es jederzeit gedownloaded werden. VMware will hierbei “nur” eure Daten wissen, und einige zusätzliche Informationen. Wer bereits einen Account hat, kann sich auch mit seiner Mailadresse und Passwort einloggen. http://www.vmware.com/download/server/ Letze Version in meinem Fall “2.0.1 Stand: 2009/03/31″
Nach dem Login sieht man dann die verschiedenen VMware Server Produkte. Hier müssen wir die richtige Version auswählen. Da wir Debian verwenden benötigen wir eine Linux Version, genauer gesagt das TAR Image. (im Screenshot Rot markiert)
Wenn ihr das Image direkt über euer Debian (Deskop: GNOME/KDE/xfce) ladet, könnt ihr es nach /usr/src/ speichern. Falls ihr das Image aber über einen anderen PC downloaded, dann könnt ihr es über SSH (openssh) rüberkopieren, auf CD Brennen oder per USB-Stick rübertransferieren und auf /usr/src/ ablegen.
Abhängigkeiten installieren
Vor der Installation müssen noch einige Pakete (falls noch nicht vorhanden) nachinstalliert werden:
Ich gehe hier von root Rechten aus, falls ihr noch nicht root-priviligiert seid, könnt ihr das mit dem Befehl “su” werden.
apt-get -y install gcc cpp make automake autoconf binutils psmisc
apt-get install linux-headers-$(uname -r)
VMware Server 2.x entpacken und installieren
Bevor die eigentliche Installation gestartet wird, müssen wir unser tar Archiv erst entpacken: (Die X stehen für die jeweilige Version und müssen dementsprechend angepasst werden)
cd /usr/src
tar xfvz VMware-server-2.x.x.x-xxxxxxx.i386.tar.gz
Nun starten wir die installation:
/usr/src/vmware-server-distrib/vmware-install.pl
Nach dem Start kommen vom Installationsskript einige Fragen bezüglich Installationspfade und Sources, die in der Regel als Standard belassen werden können, oder ihr ändert die Pfade nach euren Wünschen. Zusätzlich wird der Lizenzvertrag angezeigt den ihr mit “yes” akzeptieren müsst. Nachdem die Installation soweit durchgelaufen ist, werdet ihr nach der Seriennummer für euer System gefragt. Ihr habt in eurem Posteingang eine Email in der sich ein Link für die Aktivierung befindet. Hinter diesem Link findet ihr dann eure spezifische Seriennummer.
Folgenden Screen solltet ihr nach der erfolgreichen Installation vor euch haben:
the configuration of VMware Server 2.x.x build-xxxxxx for Linux for this running kernel completed successfully.
Zugriff auf die WebOberfläche
Da nun die Installation abgeschlossen ist, kann VMware Server 2.x verwendet werden.
Ihr könnt euch nun per Browser auf euren VMware Server verbinden und weitere Einstellungen vornehmen und Virtuelle Maschinen erstellen. Das Webinterface erreicht ihr über die folgende URL und die Logindaten sind vom root User zu verwenden:
https://ip-des-servers:8333
Hinweis: Das Zertifikat muss zuerst vom Browser akzeptiert werden, damit die Seite angezeigt wird.
Deinstallation des VMware Servers 2.x
Wer VMware Server von seinem Debian System wieder entfernen möchte, der kann folgenden Befehl verwenden:
/usr/bin/vmware-uninstall.pl
VLC 1.0.0 installation unter Ubuntu Jaunty
Da letzte Woche der VLC Player in der Version 1.0.0 released wurde, aber in den offiziellen Repositories von Ubuntu nur die Version 0.9.9 Verfügbar ist, möcht ich in dem Guide beschreiben, wie Ihr trotzdem den VLC 1.0.0 in eurem Ubuntu bzw. Kubuntu installieren könnt
Alle Abhängigkeiten von VLC installieren
Wenn ihr in die Desktop Umgebung (GNOME/KDE) von K/X/Ubuntu bootet, dann könnt ihr unter “Applications” -> “Accessories” -> “Terminal” eine neue Commandline-Session starten. Mit folgenden Befehlen werde alle fehlenden Pakete installiert, von denen der VLC Player abhängig ist:
sudo apt-get install build-essential checkinstall
sudo apt-get build-dep vlc
Die Installation kann einige Zeit in Anspruch nehmen, da auch die Komponenten zum Kompilieren mitinstalliert werden.
Download und Entpacken der Original Dateien von VLC
Ihr könnt nun den aktuellen Source Code bequem über euren Browser herunterladen und am Desktop abspeichern.
Oder ihr ladet das Archiv über die Kommandozeile mit folgendem Befehl auf euren Desktop:
wget http://download.videolan.org/pub/videolan/vlc/1.0.0/vlc-1.0.0.tar.bz2 -P ./Desktop
Nun seht ihr am Desktop das heruntergeladene Archiv: “vlc-1.0.0.tar.bz2″. Per “rechtsklick” und “Extract Here” könnt ihr das Archiv entpacken.

Wem die Kommandozeile lieber ist, kann das wiederrum mit folgendem Befehl realisieren:
tar -xjf ./Desktop/vlc-1.0.0.tar.bz2 -C ./Deksktop/
Auf eurem Desktop befindet sich nun ein Ordner mit dem Namen “vlc-1.0.0″ in dem das gedownloadete Archiv entpackt wurde.
VLC Kompilieren und Installieren
Mit folgenden Befehlen starten wir die eigentliche Installation von VLC 1.0.0 und schließen diese ab. Dazu ist wieder die Kommandline notwendig. Der Pfad der Installation kann jedoch frei gewählt werden (–prefix= /usr/lib )
cd ./Desktop/vlc-1.0.0
./configure --prefix=/usr/lib --enable-faad --enable-mozilla
make
sudo checkinstall
Durch den Befehl checkinstall wird ein .deb Paket erstellt, welches man (nach der Installation) zu einem späteren Zeitpunkt wieder bequem entfernen kann. Zuerst kann man den Paketnamen beliebig wählen (vlc-1.0.0) und anschließend die Standard-Abfragen mit “Enter” bestätigen. Thx an Axt für den Tipp mit checkinstall.
Diese Vorgänge werden einiges an Zeit beanspruchen.
Doch unsere Installation ist nun abgeschlossen und wir können nun den VLC Player in der Version 1.0.0 starten.

Film in meinen Screenshot: Big Buck Bunny – Der Open Source Movie
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