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Google Analytics Zugriffe von semalt.com und buttons-for-website.com

Wahrscheinlich kennt gerade jeder, der Google Analytics oder eine andere Webtracking Software wie Piwik einsetzt das Problem: Verweise von Domains wie semalt.semalt.com und buttons-for-website.com. Kurz freut man sich vielleicht und denkt da könnte doch einer verlinken, der wirklich Traffic bringt, aber in nährerer Betrachtung handelt es sich einfach um SPAM. Doch woher stammen diese Zugriffe und wie kann ich sie blockieren?

Semalt.com und buttons-for-website.com

Die Seiten linken wie oben schon erwähnt nicht auf eure Website, sondern erzeugen lediglich spamartige Zugriffe und simulieren einen Verweis. Diese Zugriffe können bei großen Websites aber sehr wohl wichtige Statistiken verfälschen und sind deshalb eher als „nicht erwünscht“ einzustufen.

Welches Ziel verfolgt semalt und buttons-for-websites?

Ganz klar das Ziel Traffic auf ihre Seite zu bringen und ein entsprechendes Produkt zu verkaufen. Ich nehme an, dass jeder auch von der Statistik aus die Websites aufgerufen hat um zu sehen ob diese verlinken oder nicht. Entsprechend habt ihr auch dazu beigetragen, dass es Traffic für die genannten Webprojekte gibt.

Wie kann ich semalt.com und buttons-for-website sperren?

1. via .htaccess

Durch folgende Rewrite Regeln in der .htaccess Datei eures Webservers werden die entsprechenden Seiten direkt von Apache gesperrt:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://.*buttons\-for\-website\.com/ [NC,OR]
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://.*semalt\.com/ [NC,OR]
RewriteRule ^(.*)$ – [F,L]

2. via WordPress Plugin

Wer so wie ich WordPress einsetzt und lieber nicht in die .htaccess Dateie eingereifen möchte oder kann, weil er zB. einen managed Server einsetzt, kann das WordPress Plugin wpBan verwenden. Das Plugin ist sehr komfortabel und bietet auch noch eine entsprechende Block Statistik an.

Liste der Seiten welche Google Analytics Zugriffe faken:

  • buttons-for-website.com
  • semalt.com
  • social-buttons.com
  • simple-share-buttons.com
  • makemoneyonline.com
  • hulfingtonpost.com
  • semalt.com
  • ilovevitaly.com
  • darodar.com

Falls ihr noch mehr dieser sehr lästigen Seiten wisst, bitte in den Kommentaren adden.

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Donnerstag, März 19th, 2015 WebServer 6 Comments

HowTo: Googles mod_pagespeed Installation unter Debian und Ubuntu

apache logo

Das mod_pagespeed Apache Modul von Google (wie vor 2 Jahren berichtet) hat den beta Status verlassen und ist nun in der ersten stable Version erschienen. Laut Google verwenden bereits mehr als 120.000 Webseiten das Performance optimierende Modul für den beliebtesten Linux Webserver Apache.

Das mod_pagespeed Modul integriert sich via Modul in den Apache und arbeitet mit sogenannten Filtern (quasi Erweiterungen) die bestimmte Regel auf die auszuliefernde Website anwenden und dann erst an den Benutzer ausgeben. Dabei gibt es die Core Filter welche standardmäßig ausgeführt werden (also keine Probleme auf Seiten jeder Art verursachen) und eine Reihe an erweiterten Filter, die auf Bedarf vom Admin aktiviert werden können um weitere spezifische Performance Optimierungen durchführen zu können. Zu den Core Filter zählen Optimierungen wie das Caching, das Minimieren von JavaScript + CSS, Auslagern großer Stylesheets und Codesegmenten in Dateien sowie das Einfügen von Breiten- und Höhenangaben bei Bild-Elementen, … Laut Google wird die Ladezeit von diversen getesteten Webseiten um über 50% verringert.

mod_pagespeed Apache Integration

So wird das mod_pagespeed Modul für Apache 2.x unter Debian und Ubuntu installiert:

Google stellt bereits fertige .deb (Debian/Ubuntu) Pakete für 32bit und 64bit zur Verfügung. Daher füget sich das Modul nahtlos in den Apache 2.x ein und wir müssen diese nicht selbst kompilieren. Wer nicht weiss ob er ein 32bit oder 64bit Linux verwendet kann hier nachsehen.

Download von mod_pagespeed

mod_pagespeed Download für Debian/Ubuntu im 64bit Modus:

cd /usr/src
wget https://dl-ssl.google.com/dl/linux/direct/mod-pagespeed-stable_current_amd64.deb 

mod_pagespeed Download für Debian/Ubuntu im 32bit Modus:

cd /usr/src
wget https://dl-ssl.google.com/dl/linux/direct/mod-pagespeed-stable_current_i386.deb

Installieren von mod_pagespeed

Das Debian Modul wir nun via Debian Pakage Manager installiert (bei Ubuntu ein sudo davor setzen)

dpkg -i mod-pagespeed-stable_current_*.deb

Das Modul wurde direkt als Apache Modul registriert und wird automatisch mit dem Apache geladen. Dazu ist ein Apache restart notwendig:

/etc/init.d/apache2 restart

Konfiguration von mod_pagespeed

Die Installation stellt natürlich eine entsprechende Konfigurationsdatei zur Verfügung:

vi /etc/apache2/mods-available/pagespeed.conf

Einstellungsmöglichkeiten gibt es hier sehr viele. Google hat ein entsprechendes Dokument zur Verfügung gestellt.

Deinstallieren von mod_pagespeed

Wer das Modul nicht mehr verwenden möchte oder Probleme damit hat kann es mit folgendem Befehl wieder vollständig entfernen:

dpkg -P mod-pagespeed-stable

Danach den Apache wieder neu starten:

/etc/init.d/apache2 restart

Weiterführende Links und Updates:

Offizielle mod_pagespeed Website: https://developers.google.com/speed/pagespeed/module

Es wird in den nächsten Wochen noch einige Konfigurations- und Optimierungs-Tipps zum Thema mod_pagespeed geben. Also bleibt dabei uns abonniert meinen RSS Feed oder folgt mir auf Facebook, Twitter, und Google+

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Freitag, November 9th, 2012 Linux, WebServer 4 Comments

Tiefer Einblick in Googles Rechenzentrum (Data Center) – Da schlägt das Admin Herz höher!

Wer in den vollen Genuss des Google Data Centers kommen möchte, der kann mit Streetview selbst durch laufen 😉

http://www.google.com/about/datacenters/inside/streetview/

Besonders witzig ist auch der Stormtrooper und der kleine R2D2 welche die Server „bewachen“ 😉


View Larger Map

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Mittwoch, Oktober 17th, 2012 Videos 4 Comments

Googles Chrome OS – Segen oder Fluch? Eure Meinung ist gefragt!

Da Google gestern erstmals Live die Vorab Entwickler Version von Chromium OS präsentiert hat, und den SourceCode öffentlich zugänglich gemacht hat, möchte ich euch kurz die ersten Eindrücke und meine Meinung schildern

Es dreht sich alles rund um Googles Browser – „Chrome“. Die Philosophie von Google sagt also: „Ihr braucht kein Betriebssystem mehr, denn alle Anwendungen werden von uns Online zur Verfügung gestellt. Alles was ihr benötigt ist ein Browser.“

Das Betriebssystem rund herum wird entfernt und das System bootet innerhalb von wenigen Sekunden, bis der Browser bereit ist. Nun stehen sämtliche Applikationen zur Verfügung, die in Google’s Cloud gehostet werden. Es werden keine Daten mehr auf dem eigenen Computer gespeichert oder benötigt.

Was ist Chrome OS?

Live Betrieb von Chrome OS

Das gesamte gestrige Event zum Ansehen

Download und Installation

Die Jungs von Techcrunch haben bereits eine Step-by-Step Anleitung geschrieben, wie Chrome OS in VirtualBox installiert werden kann. Es kann also bereits jeder den ersten Source ausprobieren.

Und Hier gibts gleich ein fertiges Image für VMware zum Download

Fazit

Ich weiß persönlich noch nicht wo ich Google’s zukunftsorieniertes Betriebssystem einordnen soll.  Ich finde es beängstigend wenn sich das Betriebssystem durchsetzt und Google alle unsere Daten verwaltet. Es weiß niemand wie lange es dauert bis Google über sämtliche Finanzdaten und jeden Schritt von uns bescheid weiß. Ich glaube nicht das dieser Weg der Schritt in die richtige Richtung ist und sehe mich erstmals als Kritiker des neuen „Google Chromium OS“, da die Abhängigkeit vom User einfach zu groß wird.

Was haltet ihr davon? Wird sich das neue Betriebssystem durchsetzen? Sollen wir uns wirklich so von Google Abhängig machen? Wie geht ihr mit euren Daten um?

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Freitag, November 20th, 2009 Allgemein 4 Comments

Ohne Worte: The Google Story

(Quelle: googlewatchblog)

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Dienstag, Oktober 27th, 2009 Allgemein Keine Kommentare

Links of the week #14

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Die wichtigsten Themen der letzten Woche im Überblick

Facebook 3.0 im Appstore

Am 16. August eingereicht und heute endlich im AppStore verfügbar ist das neue Facebook iPhone App in Version 3.0. Neben der komplett überarbeiteten GUI mit neuem “Homescreen” bietet Facebook 3.0 auch Video-Upload — natürlich exklusiv für das iPhone 3GS. Desweiteren kann man auf seinem “Facebook Homescreen” eigene Schnellwahl-Icons für Freunde oder Pages hinzufügen. Auch das angekündigte “Gefällt mir” Feature ist nun verfügbar. benm.at

Google öffnet AdSense für Drittanbieter

Google will sein Werbeprogramm AdSense künftig auch für externe Werbenetzwerke öffnen. Der Ankündigung im Google Adsense Blog folgte nun auch die entsprechende E-Mail-Benachrichtigung der AdSense-Kunden. Google möchte es demnach seinen Kunden ermöglichen, den maximalen Gewinn aus ihren Anzeigenblöcken herauszuholen und wird daher weitere Werbenetzwerke auf den Kunden-Webseiten erlauben. Google will dafür externe Werbenetzwerke für AdSense-Kunden zertifizieren, deren Inserenten dann mit den AdWords-Inserenten um die Werbeflächen konkurrieren. Welche zertifizierten Werbenetzwerke zusätzlich Anzeigen schalten dürfen, entscheiden dabei die Webseitenbetreiber selbst. t3nMagazin

NTFS-3G-Entwickler lizenziert exFAT von Microsoft

Die finnische Firma Tuxera, die Firma hinter dem freien NTFS-3G-Treiber für Linux, hat eine lizenzierte Implementierung des exFAT-Dateisystems von Microsoft angekündigt. Das Ziel von Tuxera ist nach eigenen Angaben Interoperabilität. Die Firma wurde gegründet, nachdem Szabolcs Szakacsits NTFS-3G entwickelt hatte und eine große Nachfrage aus Unternehmen nach der Implementierung von NTFS-3G einzusetzen begann. Der Entwickler konnte diese nicht allein befriedigen und gründete 2008 zusammen mit anderen Tuxera. Inzwischen sind auch andere NTFS-Entwickler wie Anton Altaparmakov, lange Zeit der leitende Entwickler der Linux-NTFS-Implementierung, mit an Bord. NTFS-3G war die erste freie Implementierung, die vollständige Unterstützung für Schreibzugriffe auf NTFS-Dateisysteme bot. Sie arbeitet mittlerweile sehr zuverlässig und ist Bestandteil der meisten Linux-Distributionen, BSD-Distributionen, Mac OS X, QNX und Haiku. Die Implementierung läuft, im Gegensatz zum alten NTFS-Treiber, nicht im Kernel, sondern als Prozess, und das wird voraussichtlich so bleiben, da es keine Indizien gibt, dass eine Implementierung im Kernel schneller oder besser wäre. pro-linux

Snow Leopard: Kompatibilitätsliste für Mac-Anwendungen

Zur Vorbereitung auf den nahenden Freitag unbedingt einen Blick wert: Eine Wikiseite stellt die jeweilige Kompatibilität unzähliger Mac-Anwendungen mit Snow Leopard zusammen. Viele der noch 10.6-inkompatiblen Programme dürften in Kürze ein entsprechendes Update erhalten, wie z.B. das unverzichtbare iStat Menus. fscklog

Steve Jobs kümmert sich um Tablet-PC

Steve Jobs ist nach seinem Genesungsaufenthalt nach einer Operation zu Apple zurückgegehrt und kümmert sich detailliert um die Entwicklung eines neuen Tablet-PCs. Die Gerüchte um ein neues Apple-Gerät verdichten sich somit. Das Wall Street Journal will laut den Angaben mehrerer gut unterrichteter Quellen aus dem Apple-Dunstkreis erfahren haben, dass Steve Jobs die Entwicklung eines Apple Tablets zur Chefsache gemacht hat. Ganz zum Leidwesen einiger Mitarbeiter, welche die größere Freiheit in Abwesenheit des detailversessenen Apple-Chefs angeblich sehr genossen haben. Steve Jobs hätte schon bei der Entwicklung des iPhones minutiös jedes kleine Detail festgelegt – sogar die Krümmung des Gehäuses. Für Apple-Experten beutet die Meldung, dass in naher Zukunft tatsächlich mit einem marktreifen Produkt zu rechnen ist. Vor allem soll Steve Jobs an Konzept und Marketing arbeiten. gulli

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Samstag, August 29th, 2009 Allgemein Keine Kommentare

Einblicke in Googles Rechenzentren

Google liefert erstmals interessante Einblicke in eines ihrer Rechenzentren. Vor kurzem ist bereits ein Video über den Serveraufbau aufgetaucht und nun wurde ein Video über den Aufbau eines Datenzentrums freigegeben. Hier die wichtigsten Details + Videos.

Serverarchitektur und Aufbau:

Nun was macht die Server von Google so zu etwas besonderen?
Jeder Server hat einen integrierten 12V Akku (USV) um Stromausfälle zu überdauern. Auf eine Zentrale USV wird daher seitens Google verzichtet. Dies bringt einen enormen Energiesparfaktor da eine Zentrale USV wesentlich teurer ist als eine mini 12V USV in jedem Server. Sollte es zu einem Stromausfall in einem Datenzentrum kommen, dann überdauern die Server die Zeit bis auf eine andere Stromquelle gewechselt wird.

Die Netzteile, die dabei verbaut werden, beliefern den Server ausschließlich mit einer 12V Spannung. Ein herkömmliches Netzteil das in „normalen“ Servern/Rechnern verbaut wird, liefert neben den 12V auch noch 5V Anschlüsse mit. Diese Umwandlung spart sich Google in ihren Netzteilen und verlagern diese auf die Mainboards.

In den Server kommen Prozessoren der x86 Architektur von Intel und AMD zum Einsatz, und verfügen über 8 Memory Slots. Auf Grafikchips wird ausserdem gänzlich verzichtet. Die Lüfter laufen am minimalsten Takt um die Kühlung der Peripherie zu gewährleisten. Die Server selber verbrauchen einen effektiven Rackplatz von 2HEs (3,5 Zoll = 8,9 cm)

Diese spezialangefertigten Mainboards sind von Google patentiert, und werden von der Firma Gigabyte hergestellt.

Folgendes Video liefert einen genaueren Einblick in Googles Server:

Aufbau und Einblick eines Datenzentrums:

Der Aufbau eines Datenzentrums ist bis ins gleinste Detail von Google geplant, und doch genauso simpel konzipiert.
Es ist Modular aufgebaut und besteht aus einzelnen Containerelementen, die im Rechenzentrum aneinandern und übereinander gestapelt werden.

Die Container sind 12 Meter lang und in In jedem sitzen 1.160 Server und ein Container hat eine Stromaufnahme von bis zu 250 kW.
Um die Container zu bewegen, ist ein eigener Brückenkran installiert. Im inneren der Container beträgt die Temperatur 27° C.
Doch durch das gesamte Datenzentrum hinweg ist eine ausgefeilte Technik der Luftstromverteilung und Ableitung im Einsatz.

Die eingentliche Kühlung funktioniert jedoch über Kühltürme, die sich außerhalb des Rechenzentrums befinden.
Diese kühlen Wasser herunter und leiten es in das Rechenzentrum an sehr effiziente Kühler weiter.
Auch die Generatoren, die das Rechenzentrum über Niederspannungskabel mit Strom versorgen, arbeiten mit einer hohen Effizienz.

Die Effektivität des ganzen Komplexes wird von Google in PUE (Power Usage Effectiveness) gemessen.
Gegenübergestellt wird damit der Stromverbrauch des Rechenzentrums und der Stromverbrauch der gesamten darin befindlichen IT Hardware und Endgeräte. Der Office Bereich wird dabei ausgeschlossen:

schematic

Das im Video gezeigte Datenzentrum beherbergt 45 dieser Container und unterstützt bis zu 10 MegaWatt an IT Hardware. Der PUE Wert beträgt 1,25. Das Datenzentrum braucht also 25% mehr Strom als die IT Hardware.

(Quelle:Datacenterknowledge, CNET, Google PUE)

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Freitag, April 10th, 2009 Hardware Keine Kommentare
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