etch
Debian 8.0 steht unter dem Codenamen Jessie
Das Debian Team hat nach dem Freeze von Debian 7.0 Wheezy den Namen des neuen Release bekanntgegeben. Debian 8.0 wird den Namen Jessie erhalten.
Da der Freeze der kommenden Version Debian 7.0 Wheezy bereits am 30.06.2012 durchgeführt wurde hat das Debian Dev Team nun den Codenamen der nächsten Version 8.0 enthüllt. Debian 8.0 wird nach dem Cowgirl Jessie benannt.
Wann genau Jessie erscheinen wird liegt noch in den Sternen da wir erstmal auf das Release der nächsten Version Wheezy warten. Da hier der Freeze gerade erst statt gefunden hat und noch eine sehr große Anzahl an Bugs gefixt werden muss, rechne ich frühestens mit Anfang 2013 mit einer Veröffentlichung.
Wer die Tradition zur Namensgebung der Debian Versionen kennt, der weiß dass hier die Namen der Toy Story Charaktere verwendet werden.
Bisherige Codenamen:
- 7.0 Wheezy (testing Version – freeze)
- 6.0 Squeeze (aktuelle Stable Version)
- 5.0 Lenny
- 4.0 Etch
- 3.1 Sarge
- 3.0 Woody
- 2.2 Potato
- 2.1 Slink
- 2.0 Hamm
- 1.3 Bo
- 1.2 Rex
- 1.2 Buzz
(Quelle: Debian Mailing List)
Debian 4 Etch Mirrors sources.list apt-get

Fehlermeldungen von apt-get update unter Debian Etch
Am 15. Februar 2010 wurde der Support für Debian 4 Etch offiziell eingestellt. Die Etch Software Pakete wurden dann von Debian und den Mirror Sites entfernt und jeder apt-get update oder apt-get install Befehl liefert Fehlermeldungen wie diese:
W: Failed to fetch http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/binary-i386/Packages 404 Not Found
W: Failed to fetch http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/source/Sources 404 Not Found
W: Failed to fetch http://ftp.de.debian.org/debian/dists/etch/main/binary-amd64/Packages 404 Not Found
E: Some index files failed to download, they have been ignored, or old ones used instead.
Lösung:
Die alten Pakete wurden natürlich nicht von Debian und den Mirror Sites gelöscht sondern lediglich ins Archiv verschoben. Daher müssen wir nur die Pfade in der Datei /etc/apt/sources.list wie folgt anpassen.
deb http://ftp.de.debian.org/debian-archive/debian/ etch main
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian-archive/debian/ etch main
Nach einem apt-get update können wieder bequem die Etch Pakete installiert werden.
Es wird trotzdem dringend empfohlen ein Upgrade auf die aktuellste Debian Version durchzuführen.
HowTo: VMware vSphere SDK for Perl API unter Debian installieren
Step-by-Step: Installation des VMware vSphere Perl SDK
Wer das VMware vSPhere SDK for Perl für Monitoring oder andere Zwecke wie Backup, etc. benötigt kann dieses sehr einfach installieren. Da es unter Debian einige Hürden und Schwierigkeiten gibt erkläre ich die Installation sehr ausführlich und gehe entsprechend auf die Probleme ein.
Voraussetzungen installieren
Folgende Abhängigkeiten werden über den Paketmanager installiert
apt-get update
apt-get install libssl-dev perl-doc libxml-libxml-perl libxml2-dev uuid-dev
UUID Perl Modul manuell installieren
Die UUID Version welche durch die Debian squeeze Repositories bereitgestellt wird (0.02) ist zu alt. Die Minimalanforderung der vsphere Perl SDK liegt bei UUID 0.03. Daher wird das Modul UUID 0.04 (aktuellste Version) manuell geladen und installiert:
cd /usr/src
wget http://search.cpan.org/CPAN/authors/id/J/JN/JNH/UUID-0.04.tar.gz
tar -xzvf UUID-0.04.tar.gz
cd UUID-0.04
perl Makefile.PL
Installationsskript überlisten
Da Debian von VMware SDK offiziell nicht unterstützt wird bedarf es einen kleinen Trick diese zu installieren. Das Script sucht nach einen /etc/*-release File in der das Betriebssystem geschrieben steht. Wir faken diese einfach als Ubuntu damit nicht standardmässig rpm Packages benutzt werden:
echo ubuntu > /etc/tmp-release
Dazu existiert noch eine kleine Unstimmigkeit wo durch VMware zwei Umgebungsvariablen voraussetzt. Diese erstellen wir einfach leer:
export http_proxy=
export ftp_proxy=
Download der VMware vSphere Perl SDK
HowTo: Mantis – BugTracker Installation unter Debian
MantisBT (BT = Bug Tracker) ist eine Open-Source Bug Tracking und Management Platform welche benutzerfreundlich über den Browser bedient und verwaltet wird. In diesem HowTo wird beschrieben wie Mantis unter Debian installiert wird.
Letzte Aktualisierung: 06.11.2012
Abhängigkeiten und erforderliche Programme installieren
Folgende Voraussetzungen müssen für den Betrieb von Mantis installiert sein:
*) Apache Webserver
*) MySQL Datenbank
*) PHP
Wie in flogendem Turorial beschrieben: Installation des Apache Webserver + PHP + Mysql Datenbank
Mantis benötigt für die Installation eine eigene MySQL Datenbank. Diese kann laut Beschreibung des oberen Links entsprechend angelegt werden.
Mantis Downloaden und entpacken
Die aktuellste Version von Mantis Bugtracker über Sourceforge downloaden (bei mir derzeit 1.2.5)…
cd /usr/src
wget http://sourceforge.net/projects/mantisbt/files/mantis-stable/1.2.11/mantisbt-1.2.11.tar.gz
… und in das Webserververzeichnis /var/www entpacken:
tar -C /var/www -xzvf mantisbt-1.2.11.tar.gz
Mantis konfigurieren
Berechtigungen setzen:
chown www-data.www-data /var/www/mantisbt-1.2.11/ -R
Mantis kann nun über den Browser aufgerufen werden (IP ist entsprechend zu ersetzen):
http://192.168.100.1/mantisbt-1.2.11
Der Installationsmodus wird nun gestartet
Hier müssen die Datenbankparameter der zuvor angelegten MySQL Datenbank eingegeben werden. Mit “Install/Upgrade Database” wird MantisBT in die angegebene Datenbank installiert. Die Ausgabe sollte auf Fehler überprüft werden.
Nun kann Mantis erneut im Browser aufgerufen werden und ihr werdet zum Login Fenster gelangen:
http://192.168.100.1/mantisbt-1.2.11
Es wurde dabei ein Standard Administrator User angelegt. User: administrator Passwort: root
Ich empfehle hier dringend das Passwort des administrator Users zu ändern (“My Account”) oder einen anderen User anzulegen und den Administrator zu löschen. (“Manage” -> “Manage Users”)
Zum Schluss sollte noch der admin Folder entfernt werden:
rm -r /var/www/mantisbt-1.2.5/admin
QuickTipp: Zeitzone unter Debian Lenny / Squeeze ändern
Wie kann ich unter Debian Lenny / Squeeze die Zeitzone verändern?
Debian hat hierzu ein einfaches Paket eingebaut, wodurch man bequem seine entsprechende Zeitzone anhand der Ortsbestimmung auswählen kann.
dpkg-reconfigure tzdata


Current default timezone: 'Europe/Vienna'
Local time is now: Fri May 27 09:51:39 CEST 2011.
Universal Time is now: Fri May 27 07:51:39 UTC 2011.
Wer es nicht ganz so schön bunt möchte, der kann alternativ auch folgenden Befehl verwenden:
/usr/bin/tzselect
HowTo: Upgrade Debian 5 Lenny zu Debian 6 Squeeze

Am 6. Februar 2011 war es endlich soweit. Die langersehnte 6. Version von Debian ist mit Codenamen Squeeze erschienen. Hier eine kurze Anleitung wie man sein bestehendes Debian 5 Lenny auf Debian 6 Squeeze updatet.
Vorbereitung:
!!! Wichtig: Das System auf jeden Fall vor dem Upgradevorgang sichern !!! Wenn es eine Virtuelle Maschine ist, am Besten die gesamte VM kopieren oder Snapshot erstellen. Bei dedizierten Systemen zumindest folgende Verzeichnisse: “/etc”, “/var/lib/dpkg”, “/var/lib/apt/extended_states” und die Liste vom Befehl “dpkg –get-selections” sichern
Derzeit installierte Debian Lenny Version anzeigen:
cat /etc/debian_version
5.0.8
Bevor wir die neuen Squeeze Pakete in Empfang nehmen, werden alle derzeitig installierten Lenny Pakete auf den neuesten Stand gebracht. Nachdem Debian Lenny seit 06.02.2012 nicht mehr supported wird muss zuerst die Lenny sources.list aktualisiert werden.
apt-get update
apt-get upgrade
apt-get dist-upgrade
Falls beim Upgrade die Fehlermeldung “The following packages have been kept back” auftaucht findet ihr hier die Lösung.
Den neuen Paket-Mirror eintragen: › Continue reading
HowTo: Debian Etch, Lenny, Squeeze Bootlog aktivieren
Wer unter Debian das Bootlog betrachtet, wird im ersten Moment feststellen dass es keinen Inhalt hat. Das liegt daran, dass es bei Debian erst aktiviert werden muss. Der Vorgang ist ziemlich einfach.
Folgende Datei wird dazu editiert:
vi /etc/default/bootlogd
folgender Text wird dann von “No” auf “Yes” umgeschrieben:
# Run bootlogd at startup ?
BOOTLOGD_ENABLE=Yes
Debian schreibt nun ab sofort bei jedem Bootvorgang auch das entsprechende Logfile mit, welches dann unter /var/log/boot zu finden ist
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