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Debian 7.0 Wheezy veröffentlicht – Das sind die Neuerungen

Debian Logo

Das Debian Projekt hat seine neustes Stable Version Debian 7.0 Wheezy veröffentlicht! Danke an alle freiwilligen Entwickler, die täglich ihren Beitrag zu Debian leisten!

Eine der interessantesten Neuerungen ist wohl die Multiarch Unterstützung, sodass Programme verschiedener Hardware Architekturen parallel auf dem gleichen System installiert werden können. Zudem hat Debian Wheezy einige Cloud Tools mit an Board, welche zum Einrichten von privaten Clouds verwendet werden.

Der Installer wurde erheblich verbessert und für sehbehinderte Menschen, durch Hilfe von Sprachsynthese, optimiert. Weiters gibt es Unterstützung für UEFI (64bit), allerdings fehlt noch die “Secure Boot” Funktionalität.

Einige der aktualisierten Softwarepakete, welche unter Debian Wheezy zur Verfügung stehen:

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Sonntag, Mai 5th, 2013 Debian, Linux 1 Kommentar

Apache Webserver Directory Listing (Verzeichnisauflistung) deaktivieren / aktivieren

apache logo

Wenn das Directory Listing im Apache Webserver aktiviert ist, stellt das ein hohes Sicherheitsrisiko dar und sollte deswegen deaktiviert werden.

Directory Listing ist eine Webserver Funktion, um im Browser bequem den Inhalt eines Ordners auflisten zu lassen ohne dafür ein entsprechendes Skript zu verwenden. Bei lokal installierten Webservern mag diese Funktion ganz praktisch erscheinen. (siehe Screenshot).

Aber man sollte sich doch Gedanken über die Verwendung der Funktion im Live Betrieb machen. Potentiellen Angreifern wird durch die Auflistung und Ausgabe der Dateien ihre Arbeit erleichtert. In der Standard Apache Konfiguration ist die Verzeichnisauflistung aktiviert und kann folgendermaßen deaktiviert werden:

Apache directory Listing in der VirtualHost Konfiguration deaktivieren:

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Dienstag, April 30th, 2013 Apache, Linux, WebServer 5 Kommentare

Debian 7 Wheezy Erscheinungsdatum am 5. Mai, Hurra!!! :)

Das Debian Team hat bekannt gegeben, dass am 4. – 5. Mai Wochenende Debian Wheezy final released wird. Wir freuen uns drauf!

Mein kleiner Wheezy steht schon am Schreibtisch und wartet sehnsüchtig auf den finalen Release:

Wheezy kann natürlich schon verwendet werden und ist super stabil. Wir haben es bereits produktiv im Einsatz. Hier die Upgradeanleitung von Debian Squeeze zu Wheezy.

Update 05.05.2013: Release und die Neuerungen von Debian 7 Wheezy.

Debian Wheezy Downloadlinks verfügbar

(Quelle: bits from Debian)

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Donnerstag, April 25th, 2013 Debian, Linux 9 Kommentare

PHP 5.4 Installation unter Debian Squeeze und Upgrade von PHP 5.3

PHP Logo

Da PHP 5.4 mittlerweile seit fast einem Jahr auf dem Markt ist und erhebliche Performance und Security bringt, sollte man sich mit einem Update von älteren PHP Versionen auseinandersetzen. So funktioniert die Installation bzw. ein Upgrade unter Debian Squeeze.

Update: Mittlerweile ist PHP 5.5 in der stable Verison erschienen. Hier gehts zur Anleitung: PHP5.5 unter Debian Wheezy installieren.

Warum sollte ich PHP 5.4 installieren?

PHP 5.3.0 erschien am 30 Juni 2009, was schon ziemlich lange her ist. Allerdings wird 5.3 nach wie vor supported und es werden weiterhin Bugfixes und Securityupdates zur Verfügung gestellt.

PHP 5.4.0 erschien am 1. März 2012, und ist mittlerweile bei Version 5.4.23 angekommen. Die Technik wurde allerdings sehr stark weiterentwickelt wodurch die Geschwindigkeit und die Sicherheit verbessert wurde. Ein Upgrade von Version 5.3 auf 5.4, soll unoptimiert einen Gschwindigkeitsboost von 5-10% bringen. Ein Benchmark bei einer WordPress Installation ohne Caching Plugin und ohne Optcache ergab einen Boost von 40%, was ich doch sehr beeindruckend finde. Es spricht also so einiges dafür, auf die neueste PHP Version upzudaten, was ich mittlerweile auch nur wärmstens empfehlen kann, da wir bereits gute Erfahrungen mit der 5.4er Version gemacht haben. Also worauf wartest du? So gehts…

Installation von PHP 5.4 unter Debian Squeeze

Da ich normalerweise kein Fan von Drittrepositories bin und somit mein System immer recht sauber halte, muss ich hier aber über meinen Schatten springen. Ich habe zuerst überlegt die Wheezy Repositories anzuzapfen, aber selbst dort ist die PHP Version von 5.4 schon wieder sehr veraltet (5.4.4).

Die Jungs von Dotdeb sind da sehr viel aktiver und bieten bereits PHP 5.4.11 an und sind im Bereich Webhosting um Jahre schneller als die Debian Maintainer. Dotdeb ist auch der einzige Mirror, welchen ich ausser den Debian Mirrors verwende. Natürlich gäbe es noch den alten Weg, sodass man PHP selbst kompiliert. Aber das ist für Anfänger absolut ungeeignet, deshalb zeige ich hier den Weg über die dotdeb mirrors.
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Dienstag, März 5th, 2013 Apache, Debian, Linux, WebServer 28 Kommentare

QuickTipp: Cronjob Skript Ausgabe in Datei umleiten (loggen) – cron – crontab

terminal-icon

Cronjobs sind eine tolle Erfindung um diverse Dinge unter Linux zu automatisieren. Wer in einem Cronjob ein Shell Skript ausführt und die gesamte Ausgabe in eine Datei loggen möchte kann das über folgenden Parameter realisieren: > /pfad/zur/logdatei.log 2>&1

Ausgabe von Cronjob in Datei umleiten

crontab -e
30 22 * * * /usr/scripts/mysql_backup.sh > /usr/scripts/mysql_backup.log 2>&1

> /usr/scripts/mysql_backup.log weist an dass die Standard Ausgabe (stdout) des Skripts backup.sh in die Logdatei mysql_backup.log geschrieben wird

2>&1 weist an dass sowohl die Standard Ausgabe (stdout) als auch die Error Ausgabe (stderr) in die Logfile geschrieben werden

Bessere Variante:

Der cron Eintrag kann auch wie folgt abgekürzt werden “&>” steht für “2>&1″:

30 22 * * * /usr/scripts/mysql_backup.sh &> /usr/scripts/mysql_backup.log

Ausgabe an Log Datei anhängen und nicht neu schreiben

Hinweis: Jede Ausführung des Cronjobs schreibt die Datei mysql_backup.log neu. Möchte man dass die Ausgabe an das Logfile angehängt wird, so muss das Pfeilzeichen > verdoppelt werden: >>

crontab -e
30 22 * * * /usr/scripts/mysql_backup.sh >> /usr/scripts/mysql_backup.log 2>&1

Hier gibt es weitere Tipps zum Erstellen von Cronjobs

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Dienstag, Februar 19th, 2013 Linux 2 Kommentare

umount: device is busy – Fehler beim unmounten eines Laufwerks

terminal-icon

Der Befehl umount hängt, wie der Name schon sagt, externe Laufwerke, Festplatten oder CDs aus dem Linux System aus. Dabei kommt es des öfteren zu der Fehlermeldung umount: device is busy. Hier die Lösung wie das Laufwerk sauber ausgeworfen werden kann

Wie man der Fehlermeldung entnehmen kann, ist das Laufwerk noch beschäftigt und kann somit nicht ausgeworfen werden. Der Grund ist meistens dass Programme oder Dienste auf darauf befindliche Dateien zugreifen. Ich beschreibe hier einen Lösungsansatz in zwei Varianten.

In vielen Fällen ist man einfach nur selbst gerade in dem Verzeichnis, welches man auswerfen möchte. Dazu sollte meistens ein “cd” reichen um in ein anderes Verzeichnis zu wechseln.

The QUICK AND DIRTY Way – einfach aushängen (mit Vorsicht zu genießen)

Warum schreibe ich einen Lösungsansatz der mit Vorsicht zu genießen ist? Nunja wenn es sich zB. um einen Netzwerk Share (NFS) handelt und das Netzwerk ist plötzlich unterbrochen, ist es teils sehr schwierig alle Connections sauber zu trennen.

Hierfür gibt es das Flag -l (Beispiel mit sda7):

umount -l /dev/sda7

Das Laufwerk wird einfach ausgehängt, ohne Rücksicht auf Verluste. Geöffnete Dateien werden nicht gespeichert und bestehende Verbindungen getrennt. Programme laufen daher teilweise weiter und werfen Errors. Deshalb ist Variante zwei auch der bessere und vorallem sichere Weg:

Der schönere Weg – zugreifendes Programm herausfinden und sauber beenden

Diese Variante ist definitiv der bessere Weg. Einfach herausfinden welche geöffneten Programme auf das entsprechende Laufwerk zugreifen und diese Beenden oder killen.

Welche Programme greifen auf das auszuwerfende Laufwerk zu?

Der Befehl lsof listet die Programme auf welche auf die Laufwerk (sda7) zugreifen:

lsof /dev/sda7

COMMAND     PID     USER   FD   TYPE DEVICE SIZE      NODE NAME
BackupPC_ 16967 backuppc  cwd    DIR    8,7 4096 292554494 /backup/backuppc/trash

Alternativ kann auch der Befehl fuser verwendet werden:

fuser -m /dev/sda7

/dev/sda7:           16967c

Die Ausgabe zeigt nun die entsprechende(n) PID(s) an welche auf des Laufwerk zugreifen. Diese gilt es nun zu beenden. Hierbei ist es von Vorteil wenn man seinen Server und die entsprechenden Dienste oder die Programme kennt und es sauber beendet. Im meinem Fall ist es das Programm BackupPC und ich kann es mit “/etc/init.d/backuppc stop” beenden.

Wenn man das Programm nicht kennt kann man es alternativ auch “killen”. Hierbei sollte man aber wieder beachten dass keine Rücksicht auf geöffnete Dateien genommen wird und es zu Datenverlust kommen kann.

kill 16967

Nun kann das Laufwerk wie gewohnt ausgeworfen werden:

umount /dev/sda7

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Mittwoch, Januar 9th, 2013 Linux 10 Kommentare

HowTo: Upgrade Debian 6 Squeeze zu Debian 7 Wheezy

Step-by-Step Anleitung wie man sein bestehendes Debian 6 Squeeze auf Debian 7 Wheezy updatet.

Debian 7 Wheezy ist der offizielle Nachfolger von Debian 6 Squeeze und wurde am 04.05.2013 Mai offiziell als stabile Version freigegeben. Hier gibt es alle Neuerungen zu Debian Wheezy. Ein Update wird natürlich sehr empfohlen. Auf euren Root Servern seid ihr dafür selber verantwortlich.

Vorbereitung:

Wichtig: Das System auf jeden Fall vor dem Upgradevorgang sichern

Wenn es eine Virtuelle Maschine ist, am Besten die gesamte VM kopieren oder Snapshot erstellen. Bei dedizierten Systemen zumindest folgende Verzeichnisse: “/etc”, “/var/lib/dpkg”, “/var/lib/apt/extended_states” und die Liste vom Befehl “dpkg –get-selections” sichern

Zur Durchführung wird ein Terminal mit root Rechten benötigt.

Derzeit installierte Debian Squeeze Version anzeigen (aktuelle Version sollte 6.0.7 sein):

cat /etc/debian_version
6.0.7

Bevor wir die neuen Wheezy Pakete in Empfang nehmen, werden alle derzeitig installierten Squeeze Pakete auf den neuesten Stand gebracht:

apt-get update
apt-get upgrade
apt-get dist-upgrade

Falls beim Upgrade die Fehlermeldung “The following packages have been kept back” auftaucht findet ihr hier die Lösung.

1. Die neuen Debian Wheezy Paket-Mirrors eintragen: › Continue reading

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Dienstag, Januar 8th, 2013 Debian, Linux 65 Kommentare

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