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HowTo: Icinga – Web Frontend 1.0.1 (neues Interface) Installation unter Debian 5 (Lenny)

icon_icinga_biggerDa ich bereits vor einigen Wochen die Installationsanleitung für ICINGA + IDOUtils mit dem alten langweiligen Web Frontend veröffentlicht habe, möchte ich auch das neue Design vorstellen und Schritt für Schritt erklären wie man es unter Debian Lenny installiert und in das bereits bestehende ICINGA integriert.

Abhängigkeiten und erforderliche Programme installieren

Folgende Voraussetzungen müssen für den Betrieb des neuen ICINGA Web Frontends installiert sein:

*) Apache Webserver
*) PHP 5.x
*) MySQL Datenbank
*) ICINGA mit IDOUtils
*) ICINGA API

Wer ICINGA nach meiner Installationsanleitung, oder der offiziellen icinga Docs installiert hat, sollte alle notwendigen Voraussetzungen installiert haben. Es fehlen lediglich die PHP Pakete, welche über folgenden Befehl installiert werden:

apt-get install php5-cli php-pear php5-xmlrpc php5-xsl php5-ldap php5-gd php5-mysql

Zusätzlich muss das Apache Modul Rewrite aktiviert werden:

a2enmod rewrite

ICINGA Web Frontend downloaden und entpacken

Nach dem die Vorbereitungen soweit getroffen sind, kann das neue ICINGA Web Paket von Sourceforge downgeloaded, validiert und entpackt werden. Ich benutze dazu wie immer das Verzeichnis /usr/src. Bitte achtet darauf, dass ihr die aktuelle stable Version runterladet, um keine ältere Version zu installieren. In meinem Fall ist die Version 1.0.1 die momentane stable Version.

cd /usr/src
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga-web/1.0.1/icinga-web-1.0.1.tar.gz/download
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga-web/1.0.1/icinga-web-1.0.1.tar.gz.md5/download
md5sum -c icinga-web-1.0.1.tar.gz.md5

Folgendes Ergebniss muss beim MD5 Check herauskommen:

icinga-web-1.0.1.tar.gz: OK

Das Paket wird anschließend mit folgendem Befehl in das /usr/src Verzeichnis entpackt:

tar xvzf icinga-web-1.0.1.tar.gz

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Donnerstag, August 19th, 2010 Linux Keine Kommentare

Editor für Crontab – Cronjobs in Debian ändern

Wenn man mit verschiedenen Linux Distributionen arbeitet, merkt man sehr schnell das jedes System seine gewissen Eigenheiten hat. So werden auch unterschiedlichste Editoren zum Bearbeiten der Cronjobs (crontab -e) verwendet. Der Editor lässt sich aber ganz einfach ändern.

Hierzu muss lediglich die Umgebungsvariable “EDITOR” angepasst werden

export EDITOR=/usr/bin/vi

Damit diese Änderung dauerhaft und auch nach einem Reboot wirksam ist, kann die oben genannte Codezeile global in der Datei /etc/profile oder auf Userebene in der entsprechenden ~/.bashrc verwendet werden.

Es stehen natürlich neben dem vi auch noch viele andere Editoren zur Verfügung, alle zu nennen wäre jetzt ein bisschen viel, darum hier die wichtigsten  (Die Pfade beziehen sich auf Debian und können je nach Distribution abweichen)

export EDITOR=/usr/bin/vim

export EDITOR=/usr/bin/nano

export EDITOR=/usr/bin/pico

export EDITOR=/usr/bin/editor

export EDITOR=/usr/bin/joe

Alternativ zur altbewährten Methode kann mit folgendem Befehl auch ein Editor aus einer Liste ausgewählt werden. (Danke an Toberkel für den Tipp)

update-alternatives --config editor

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Montag, Juni 7th, 2010 Linux 3 Kommentare

Icinga – Open Source Monitoring – Installation unter Debian 5 (Lenny) mit IDOUtils und MySQL Datenbank

icon_icinga_biggerWie vergangenes Jahr berichtet, wurde der bekannte Open-Source Monitoring Dienst Nagios geforkt und unter dem Projekt ICINGA in neuem Glanz veröffentlicht. Ich werde hier in den nächsten Wochen meine Erfahrungen schildern und einige HowTo’s dazu veröffentlichen. Der Start erfolgt mit der Installation von ICINGA 1.0.2 + IDOUtils unter Debian Lenny.

letztes Aktualisierung: 01.07.2010 Icinga Version 1.0.2

Abhängigkeiten und erforderliche Programme installieren

Folgende Voraussetzungen müssen für den Betrieb von ICINGA installiert sein:

*) Apache Webserver
*) MySQL Datenbank + libdbi Treiber
*) GCC Compiler, C/C++ dev libraries
*) GD Library

Installation des Apache Webserver + Mysql Datenbank

Die benötigten libdbi Treiber werden über folgenden Befehl installiert:

apt-get install -y libdbi0-dev libdbd-mysql

Der GCC Compiler und die erforderlichen C/C++ development Libraries werden zusammengefasst als build-essential installiert:

apt-get install -y build-essential

Installation der GD Libraries:

apt-get install -y libgd2-xpm-dev libjpeg62-dev libpng12-dev

Benutzer und Gruppe für ICINGA anlegen

Damit ICINGA funktioniert, benötigt es einen eigenen Benutzer mit dem Namen icinga. Diesen legen wir wie folgt an und vergeben ein Passwort:

useradd -m icinga
passwd icinga

Um das Webinterface mit vollem Funktionsumfang nutzen zu können (Kommandos zu senden) wird noch eine spezielle Gruppe benötigt in welche die beiden User icinga und www-data hinzugefügt werden:

groupadd icinga-cmd
usermod -a -G icinga-cmd icinga
usermod -a -G icinga-cmd www-data

ICINGA downloaden und entpacken

Nach dem die Vorbereitungen soweit getroffen sind, kann ICINGA von Sourceforge downgeloaded, validiert und entpackt werden. Ich benutze dazu immer das Verzeichnis /usr/src. Bitte achtet darauf, dass ihr die aktuelle stable Version runterladet, um keine ältere Version zu installieren. In meinem Fall ist die Version 1.0.2 die momentane stable Version.

cd /usr/src
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga/1.0.2/icinga-1.0.2.tar.gz/download
wget http://sourceforge.net/projects/icinga/files/icinga/1.0.2/icinga-1.0.2.tar.gz.md5/download
md5sum -c icinga-1.0.2.tar.gz.md5

Folgendes Ergebniss muss beim MD5 Check herauskommen:

icinga-1.0.2.tar.gz: OK

Das Paket wird anschließend mit folgendem Befehl in das /usr/src Verzeichnis entpackt:

tar xvzf icinga-1.0.2.tar.gz

Installation von ICINGA

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Freitag, Januar 15th, 2010 Linux 8 Kommentare

Debian Wine 5.0.2

Nicht die Software Wine ist gemeint, sondern tatsächlich Wein zum Trinken und genießen. Hergestellt wurde der Wein anlässlich der DebConf9.

Der Wein wurde 2008 aus den Tempranillo Trauben im Spanischen Extremadura gepresst und steht Hier exklusiv für 5,80 EUR zum Download Kauf bereit. Über die Einnahmen des Weinverkaufs will Debian die DebConf9 finanzieren. Bugs können direkt an vino@debian-community.org reported werden. ;)

Ich denke, da werde ich mir ein oder zwei Fläschchen gönnen. Geschmackstest folgt …

debian_wine

(Quelle: aptgetupdate)

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Mittwoch, Oktober 21st, 2009 Allgemein, Linux 4 Kommentare

Grub Bootloader unter Debian/Ubuntu mit Passwort absichern

Howto: Grub Bootloader unter Debian und Ubuntu mit einem Passwort absichern und so vor Angreifern schützen.

Um euer Debian und Ubuntu Linux vor Angreifern zu schützen, welche physisch auf euer System zugreifen wollen bedarf es schon mehr als einem guten root Passwort. Ich habe vor einigen Wochen die Boot CD KonBoot vorgestellt, mit welcher es mühelos möglich ist in ein System einzudringen ohne das eigentliche root Passwort zu kennen.  Ein simples Passwort im Grub Bootloader unterbindet bereits dieses Tool. Ein Passwort im Grub Bootloader kann daher schon extrem zu eurer Sicherheit beitragen. Hier zeige ich in einem kurzen HowTo wie ihr ein Grub Passwort erstellen könnt.

Folgender Befehl wird zur Erstellung eines md5 Hash Passwortes verwendet:

grub-md5-crypt

Tippt nun, wie gefragt, zwei mal euer gewünschtes Passwort in die Kommandozeile und bestätigt mit “ENTER”.

Password: [Passwort eingeben]
Retype password: [Passwort wiederholen]
$1$c1xzF/$Fz0cZlf4qYXC3GgcxfpTC1

Als Ergebnis bekommt ihr den Hashwert eures Passworts, den ihr euch am Besten kopiert oder notiert.

Das eben erstellte Passwort weisen wir nun unserem Grub Loader zu. Dazu editieren wir die Datei /boot/grub/menu.lst mit dem Lieblingseditor ( Ihr müsst dafür Root Rechte besitzen, oder euch diese holen) und fügen eine neue Zeile mit folgenden Inhalt ein (verwendet dabei euren erstellten Hash-Wert):

password --md5 $1$c1xzF/$Fz0cZlf4qYXC3GgcxfpTC1

Am Ende dieser Datei findet ihr die Bootoptionen, welche ihr beim Start in eurem Grubloader auswählen könnt. Um nun eine, oder mehrere Bootoptionen davon mit dem Passwort zu schützen, müsst ihr unter dem title die Zeile lock einfügen. Siehe Screenshot:

bootloader

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Freitag, Oktober 16th, 2009 Linux 3 Kommentare

Twittern per Commandline – Linux – Mac – Windows

Commandline Junkies aufgepasst – Wer einen Tweet absetzen möchte, und dabei auf grafische Hilfsmittel und Programme verzichten will, der sollte hier weiterlesen

Das kleine, schicke Programm cURL und die Twitter API machen es möglich. cURL ist OpenSource und auf den meisten Linux basierten Distributionen fixer Bestandteil. Auch unter MAC OS X ist das Programm bereits fix an Board. Jemand, der viel mit Linux zu tun hat ist wohl auch schon das ein oder andere mal über cURL gestolpert.

Installation von cURL

Debian / Ubuntu

sudo apt-get install curl

Windows

Download der cURL zip Datei von der offiziellen cURL Homepage
Nach dem Download müssen die .dll Dateien und die curl.exe in das C:/Windows/system32 Verzeichnis entpackt werden

MAC OS X

Keine Installation notwendigt, da das Programm bereits an Board ist

Tweets mit der Verwendung von cURL posten

folgende Syntax wird zum Senden von Tweets verwendet (benutzername und passwort ist durch eure Logindaten zu ersetzen)

curl -u benutzername:passwort -d status="Nachricht bis 140 Zeichen hier herein" http://twitter.com/statuses/update.xml

Screenshots (durch klicken vergrößern)

Twitter.com

Twitter_Homescreen

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Mittwoch, September 23rd, 2009 Apple, Linux, Windows 1 Kommentar

Debian 5 Lenny R3 freigegeben

Die Debian Entwickler haben pünklich zum Wochenende die Dritte Updateversion von Debian 5 Lenny veröffentlicht

lennybanner_indexed

Das neueste Image (5.0r3) beinhaltet sämtliche Bugfixes und Paketupdates, welche seit dem Release von Debian Lenny herausgekommen sind. Wenn ihr also euer System regelmäßig updatet, was absolut zu empfehlen ist, dann benötigt ihr das ISO Image nicht.  Ihr müsst daher auch eure alten CD/DVDs nicht wegwerfen.

Das ISO-Image in der Version Debian GNU/Linux 5.0r3 ist Hier zum Download verfügbar.

Hier seht ihr die gesamten Änderungen in der Changelog

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Montag, September 7th, 2009 Linux Keine Kommentare
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