datacenter

Data Center Infrastructure Management mit dcTrack

dcTrack ist eine “Data Center Infrastructure Management” (DCIM) Lösung mit einer Reihe an Tools und Möglichkeiten ein Rechenzentrum und ganze Serverlandschaften zu automatisieren und überwachen.

Raritan hat mit der Software dcTrack wieder eine mächtige Software für die Visualisierung und Wartung von größeren Rechenzentren geschaffen. dcTrack bietet eine Zielgenaue Überwachung des gesamten Rechenzentrums. Von Server über Bladesysteme, Viruellen Maschinen und Applikationen bis hin zum gesamten Netzwerkfluss und der physischen Verkabelung der Systeme. Außerdem gibt es eine Echtzeitkontrolle über Stromverbrauch und Wärmeableitung. Per SNMP können Systeme sogar vollautomatisch in dcTrack integriert werden.

Hier einige Screenshots von dcTrack (zum Vergrößern klicken):

Die Jungs von datacenterknowledge haben mal wieder ein tolles Interview mit dem Sales Manager von Raritan veröffentlicht, welcher einen kurzen Überblick und eine Demo der mächtigen Software präsentiert.

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Donnerstag, November 12th, 2009 Hardware, Virtualization 1 Kommentar

Ein Datacenter mit +700 Servern aufbauen, welches nur eine Woche genutzt wird

Der Aufbau eines Datacenters für die VMworld2009

Ein wirklich interessantes Interview mit Dan Anderson, welcher hinter dem Datacenter der VMworld 2009 in San Francisco steckt. Er hat das Datenzentrum Monate zuvor, bis ins kleinste Detail, geplant. Es umfasst 784 Server/Blades und beinhaltet die sogenannten hands-on-labs und die Demos der VMworld 2009. Dan hat damit ein Datenzentrum der superlative aufgebaut, von dem einige Firmen und vorallem Systemadministratoren träumen würden.

(Quelle: run-virtual)

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Mittwoch, September 2nd, 2009 Hardware, Virtualization 1 Kommentar

Einblicke in Googles Rechenzentren

Google liefert erstmals interessante Einblicke in eines ihrer Rechenzentren. Vor kurzem ist bereits ein Video über den Serveraufbau aufgetaucht und nun wurde ein Video über den Aufbau eines Datenzentrums freigegeben. Hier die wichtigsten Details + Videos.

Serverarchitektur und Aufbau:

Nun was macht die Server von Google so zu etwas besonderen?
Jeder Server hat einen integrierten 12V Akku (USV) um Stromausfälle zu überdauern. Auf eine Zentrale USV wird daher seitens Google verzichtet. Dies bringt einen enormen Energiesparfaktor da eine Zentrale USV wesentlich teurer ist als eine mini 12V USV in jedem Server. Sollte es zu einem Stromausfall in einem Datenzentrum kommen, dann überdauern die Server die Zeit bis auf eine andere Stromquelle gewechselt wird.

Die Netzteile, die dabei verbaut werden, beliefern den Server ausschließlich mit einer 12V Spannung. Ein herkömmliches Netzteil das in “normalen” Servern/Rechnern verbaut wird, liefert neben den 12V auch noch 5V Anschlüsse mit. Diese Umwandlung spart sich Google in ihren Netzteilen und verlagern diese auf die Mainboards.

In den Server kommen Prozessoren der x86 Architektur von Intel und AMD zum Einsatz, und verfügen über 8 Memory Slots. Auf Grafikchips wird ausserdem gänzlich verzichtet. Die Lüfter laufen am minimalsten Takt um die Kühlung der Peripherie zu gewährleisten. Die Server selber verbrauchen einen effektiven Rackplatz von 2HEs (3,5 Zoll = 8,9 cm)

Diese spezialangefertigten Mainboards sind von Google patentiert, und werden von der Firma Gigabyte hergestellt.

Folgendes Video liefert einen genaueren Einblick in Googles Server:

Aufbau und Einblick eines Datenzentrums:

Der Aufbau eines Datenzentrums ist bis ins gleinste Detail von Google geplant, und doch genauso simpel konzipiert.
Es ist Modular aufgebaut und besteht aus einzelnen Containerelementen, die im Rechenzentrum aneinandern und übereinander gestapelt werden.

Die Container sind 12 Meter lang und in In jedem sitzen 1.160 Server und ein Container hat eine Stromaufnahme von bis zu 250 kW.
Um die Container zu bewegen, ist ein eigener Brückenkran installiert. Im inneren der Container beträgt die Temperatur 27° C.
Doch durch das gesamte Datenzentrum hinweg ist eine ausgefeilte Technik der Luftstromverteilung und Ableitung im Einsatz.

Die eingentliche Kühlung funktioniert jedoch über Kühltürme, die sich außerhalb des Rechenzentrums befinden.
Diese kühlen Wasser herunter und leiten es in das Rechenzentrum an sehr effiziente Kühler weiter.
Auch die Generatoren, die das Rechenzentrum über Niederspannungskabel mit Strom versorgen, arbeiten mit einer hohen Effizienz.

Die Effektivität des ganzen Komplexes wird von Google in PUE (Power Usage Effectiveness) gemessen.
Gegenübergestellt wird damit der Stromverbrauch des Rechenzentrums und der Stromverbrauch der gesamten darin befindlichen IT Hardware und Endgeräte. Der Office Bereich wird dabei ausgeschlossen:

Das im Video gezeigte Datenzentrum beherbergt 45 dieser Container und unterstützt bis zu 10 MegaWatt an IT Hardware. Der PUE Wert beträgt 1,25. Das Datenzentrum braucht also 25% mehr Strom als die IT Hardware.

(Quelle:Datacenterknowledge, CNET, Google PUE)

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Freitag, April 10th, 2009 Hardware Keine Kommentare
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