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PHP 5.5 Installation unter Debian Wheezy und Upgrade von PHP 5.4

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Da PHP 5.5 mittlerweile seit fast einem Jahr auf dem Markt ist und erhebliche Performance und Security bringt, sollte man sich mit einem Update von älteren PHP Versionen auseinandersetzen. So funktioniert die Installation bzw. ein Upgrade unter Debian Wheezy.

Warum sollte ich PHP 5.5 installieren?

PHP 5.4.0 erschien am 01 März 2012, was schon ziemlich lange her ist. Allerdings wird 5.4 nach wie vor supported und es werden weiterhin Bugfixes und Securityupdates zur Verfügung gestellt.

PHP 5.5.0 erschien am 20. Juni 2013, und ist mittlerweile bei Version 5.5.8 angekommen. Eine der größten Neuerungen ist wohl die Integration des Bytecode-Cache Zend OPcache (ZendOptimizer+) direkt in PHP 5.5. Die Geschwindigkeit von PHP wurde dadurch erhöht. Es spricht also so einiges dafür, auf die neueste PHP Version upzudaten, was ich mittlerweile auch nur wärmstens empfehlen kann, da wir bereits gute Erfahrungen mit PHP 5.5 gemacht haben.

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Mittwoch, Februar 5th, 2014 Apache, Debian, Linux, WebServer 1 Kommentar

Apache Umlautdomains IDN – Punycode Konverter Tool

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Anleitung: Umlaut Domains im Apache Webserver verwenden

Umlaute in Domainnamen also sogenannte Umlautdomains (IDNs) sind irgendwie nach wie vor sehr unbeliebt. Kein Wunder, da sie nach wie vor sehr “stiefmütterlich” behandelt werden. Der Apache Webserver unterstützt nach wie vor keine Umlautdomains in der Konfiguration bzw. rechnet diese nicht selbständig um.

Um in der Apache Konfiguration eine Domain mit Umlauten (ö,ä,ü) verwenden zu können bedarf es eine kleine Umrechnung des Domainnamen auf den sogenannten Punycode. Den Punycode kann man anschließend in seiner Konfiguration als Domainnamen angeben.

Beispiele:
www.österreich.at -> www.xn--sterreich-z7a.at
www.currywürste.de -> www.xn--currywrste-feb.de
äpfel.com -> xn--pfel-koa.com

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Freitag, Januar 10th, 2014 Apache, WebServer 1 Kommentar

HowTo: Subverison (SVN) Installation mit HTTP unter Debian Wheezy + Ubuntu

Subversion SVN

Step-by-Step Anleitung zur Installation eines Subversion (SVN) Servers mit Apache Integration +  WebZugriff via WebDAV

Apache SVN ist eines der bekanntesten Open-Source Versionierungssysteme für Dateien und Ordner. Die Versionierung erfolgt dabei im Gegensatz zu GIT in einem zentralen Repository, welches in dieser Anleitung Schritt für Schritt installiert und erstellt wird.

Mittlerweile empfehle ich eigentlich GIT als Versionierungssystem, weil die Vorteile einer dezentralen Logik überwiegen, aber ein Kunde von uns möchte gerne SVN einsetzen und so legen wir einen neuen Server an. ;)

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Dienstag, September 10th, 2013 Apache, Debian, Linux, Linux Mint, Mint, Ubuntu, WebServer 4 Kommentare

HowTo: LAMP Stack Installation Debian Wheezy – Linux – Apache Webserver – MySQL – PHP

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Step-by-Step Anleitung wie der LAMP Webserver (Linux + Apache + MySQL + PHP) unter Debian Wheezy in wenigen Schritten installiert wird.

Definition LAMP Stack

Als LAMP Stack wird in der IT Welt eine Softwarezusammenstellung für die Ausführung von dynamischen Webseiten bezeichnet. Es besteht aus folgenden vier Kernkomponenten, welche alle perfekt miteinander arbeiten:

Linux (Betriebssystem)
Apache (Webserver)
MySQL (Datenbank)
PHP (Skript Interpreter)

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Dienstag, Juni 18th, 2013 Apache, Debian, Linux, Linux Mint, Mint, MySQL, Ubuntu, WebServer 4 Kommentare

HowTo: PHP File upload Limit erhöhen

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Wie kann man das PHP Datei Upload Limit (file size upload limit) unter Linux Webservern erhöhen?

Viele Anwender von CMS Systemen wie WordPress, Typo3, Drupal, Joomla, …  benötigen irgendwann die Freigabe für größere Fileuploads. PHP hat in der Standardkonfiguration meist eine Limitierung von 2MB. Diese Limitierung kann ganz einfach erhöht werden. Dazu sind folgende drei Optionen ausschlaggebend: memory limitupload_max_filesize und post_max_size

Es ist dabei darauf zu achten, dass der Wert von post_max_size  ein wenig höher ist als bei upload_max_filesize. Der Wert von memory_limit muss ebenfalls höher sein als der von post_max_size.

Um die Erhöhung des PHP Upload Limits auf eurem Webserver durchzuführen gibt es zwei Möglichkeiten: Direkt über die php.ini oder über eine .htaccess Datei. Es kommt natürlich auch auf den Webhosting Anbieter an, ob dieser das “overriden” der Standardeinstellungen zulässt. Bei einem Root Server solltet ihr hier keine Probleme haben.

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Donnerstag, Mai 23rd, 2013 Apache, Debian, Linux, Mint, Ubuntu, WebServer 1 Kommentar

Apache Webserver Directory Listing (Verzeichnisauflistung) deaktivieren / aktivieren

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Wenn das Directory Listing im Apache Webserver aktiviert ist, stellt das ein hohes Sicherheitsrisiko dar und sollte deswegen deaktiviert werden.

Directory Listing ist eine Webserver Funktion, um im Browser bequem den Inhalt eines Ordners auflisten zu lassen ohne dafür ein entsprechendes Skript zu verwenden. Bei lokal installierten Webservern mag diese Funktion ganz praktisch erscheinen. (siehe Screenshot).

Aber man sollte sich doch Gedanken über die Verwendung der Funktion im Live Betrieb machen. Potentiellen Angreifern wird durch die Auflistung und Ausgabe der Dateien ihre Arbeit erleichtert. In der Standard Apache Konfiguration ist die Verzeichnisauflistung aktiviert und kann folgendermaßen deaktiviert werden:

Apache directory Listing in der VirtualHost Konfiguration deaktivieren:

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Dienstag, April 30th, 2013 Apache, Linux, WebServer 5 Kommentare

HowTo: Browser Caching im Apache Webserver aktivieren + htaccess mit mod_expires oder mod_headers

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Browser Caching ist eine einfache Methode um den Traffic einer Webseite zu reduzieren und somit die Performance zu erhöhen. Zudem dauert die Einrichtung im Apache Webserver maximal fünf Minuten und sollte bei allen gängigen Webhosting Paketen unterstützt werden.

Performance Test via Google Page Speed Insights

Auf Google Pages Speed Insights, kann man seine Website auf Geschwindigkeit (Performance) überprüfen lassen und erhält zudem eine detailierte Auswertung und sehr ernst gemeinte Verbesserungsvorschläge. Eine Überprüfung von www.sysadminslife.com sieht zB. (ohne aktiviertem Browser Cache) wie folgt aus:

Google sagt: ”Browser-Caching nutzen” – Leverage Browser Caching

“Die Aktualität der folgenden Cache-fähigen Ressourcen ist nur von kurzer Dauer. Legen Sie fest, dass folgende Ressourcen künftig mindestens einmal pro Woche ablaufen”

Jeder moderne Webbrowser (Chrome, Firefox, Internet Explorer, etc) hat einen eingebauten Cache, was bedeutet: dass Dateien zwischengespeichert und nicht bei jedem Aufruf neu heruntergeladen werden müssen. Darunter fallen in der Regel Dateitypen wie Bilder, Stylesheets, Javascripts, etc.. Der Browsercache funktioniert allerdings nur dann vernünftig, wenn auch am Webserver entsprechende Regeln bzw. ein Ablaufdatum für die einzelnen Dateitypen festgelegt wird.

Ist eine entsprechende “expire” Regel aktiviert, so wird dem Browser vom Webserver mitgeteilt, dass zB. das Bild background.jpg für 7 Tage gecached werden kann. Der Browser muss das Bild somit nicht bei jedem Seitenaufruf neu laden, sondern behält es in seinem Zwischenspeicher. Das spart somit Traffic und dadurch auch Ladezeit.

Browser Caching aktivieren – htaccess mit mod_expires

Damit man das Browser Caching nun auf dem eigenen Root Server aktivieren kann, wird zuvor das Modul “mod_expires” aktiviert, falls es noch nicht aktiviert ist. Ein managed Webhosting Paket sollte das Modul eigentlich zur Verfügung stellen. Unter den gängigsten Linux Distributionen wird mod_expires folgendermaßen auf der Commandline aktiviert. Ein Neustart des Apache Prozess ist anschließend erforderlich:

a2enmod expires
/etc/init.d/apache2 restart

Anschließend wird in die bestehende .htaccess Datei (falls vorhanden) oder in eine neue .htaccess Datei folgender Inhalt eingefügt. Der Teil kann auch direkt in die globale Apache Konfiguration oder in die Vhost Konfiguration geschrieben werden. Die If Anweisung schützt dabei den Apache Prozess, sodass angeführte “Expire Regeln” nur zum Einsatz kommen, wenn auch das Modul mod_expires aktiviert ist:

<IfModule mod_expires.c>
  ExpiresActive On
  ExpiresByType image/gif "access plus 7 days"
  ExpiresByType image/ico "access plus 7 days"
  ExpiresByType image/jpeg "access plus 7 days"
  ExpiresByType image/jpg "access plus 7 days"
  ExpiresByType image/png "access plus 7 days"
  ExpiresByType text/css "access plus 7 days"
  ExpiresByType text/javascript "access plus 7 days"
  ExpiresByType application/x-javascript "access plus 7 days"
  ExpiresByType application/javascript "access plus 7 days"
</IfModule>

“ExpiresByType” spricht den MIME Type an und setzt via “access plus 7 days” den Cache Wert auf 7 Tage. Die entsprechenden Dateien bleiben also bis zu 7 Tage im Browser Cache erhalten. Hier kann natürlich auch ein höherer oder für gewisse MIME Types (css, xml, js, ..) auch ein niedrigerer Wert eingestellt werden. Je nach Anwendungsgebiet kann hier variiert werden. Mit 7 Tage haben wir allerdings gute Erfahrungen gemacht.

Alternative: Browser Caching mit mod_headers

Als Alternative zur Methode mit dem Modul mod_expires gibt es noch eine Variante mit dem Modul mod_headers. Hier können die Dateitypen direkt über die Dateiendungen angesprochen werden und nicht via MIME-Types:

a2enmod headers
/etc/init.d/apache2 restart

Nachdem das Modul aktiviert wurde, kann folgender Teil wieder direkt in die .htaccess Datei oder in die Apache Konfiguration eingetragen werden.

<IfModule mod_headers.c>
<FilesMatch "\.(gif|ico|jpeg|jpe|png|css|js)$">
Header set Cache-Control "max-age=604800, public"
</FilesMatch>
</IfModule>

Header set Cache-Control setzt den Wert für max-age auf 604800 Sekunden (7 Tage). Dem Browser wird somit mitgeteilt, dass die gespeicherten Dateien für 7 Tage aktuell sind und nicht erneut vom Server geladen werden müssen. Wenn man für andere Dateitypen noch verschiedene Ablaufdaten festlagen möchte, dann kann einfach eine weitere Zeile (<FilesMatch …. </FilesMatch>) eingefügt werden.

Auswirkung und Fazit

Sobald die htaccess Datei gespeichert wird, ist das Browser Caching aktiv. Eine Aktualisierung des Google Page Speed Insights sollte dabei sofort eine Score Verbesserung anzeigen:

Der Score nur durch die Aktivierung des Browser Caching von 87 auf 90 gestiegen. Das mag auf den ersten Blick nicht viel erscheinen, bringt aber tatsächlich ein wenig Geschwindigkeit und sollte daher auch genutzt werden. Warum Potential verschenken, wenn es so einfach umgesetzt werden kann? ;)

Weitere Verbesserungsmöglichkeiten bietet die gzip Komprimierung einer Website und die Verwendung eines OPcache für PHP.

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Mittwoch, April 10th, 2013 Apache, Linux, WebServer 3 Kommentare
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