Home / Magazin / Wer braucht wirklich ein VPN?

Wer braucht wirklich ein VPN?

Ein Virtual Private Network (VPN) ist ein virtuelles privates Netzwerk, bei welcher die eigene IP-Adresse verschleiert und verschlüsselt wird. Die Zielgruppe eines VPN-Zugangs sind normale Anwender, Journalisten, Reisende, Medienkonsumenten und alle es bevorzugen, anonym im Internet unterwegs zu sein.

Die Nutzung eines VPN ist in unserer heutigen Zeit, wo die Überwachung durch den Staat, Sicherheitsbehörden und Unternehmen an Fahrt gewinnt, Pflicht und sollte jeder beherzigen, der sicher online surfen möchte.

In unserem Artikel erfahren Sie, wer wirklich ein VPN benötigt und erklären was ein Virtual Private Network ist.

Zielgruppen – Wer braucht tatsächlich ein VPN

Journalisten

Die Journalisten zählen zu den Berufsgruppen, die ihre Informationsquellen wie zum Beispiel Whistleblower schützen müssen und dafür einen sicheren Kommunikationsweg brauchen. Er kann mit einem VPN seine echte IP-Adresse tarnen und mit einer starken schwer knackbaren Verschlüsselung seine Recherchen im Netz erledigen. Mit einem Informanten kann er sicher kommunizieren und zusätzlich eine spezielle Messenger-App wie Telegram verwenden.

Normale Anwender

Der normale Anwender möchte nicht unbedingt die besuchten Webseiten mit seinem Internetanbieter teilen, doch der Internetprovider hört dennoch immer mit, so lange beim Surfen keine sichere Verbindung verwendet wird. Hier kommt ein VPN ins Spiel, der die IP-Adresse des Anwenders durch Verwendung von Servern verschleiert und den Zugang mit bis zu 256 Bit verschlüsselt.

Zum Beispiel kann er einen Server aus den USA wählen, um einen US-Streamingdienst wie Hulu nutzen zu können, der in Deutschland noch nicht gestartet ist. In Sachen Chatten oder Flirten kann er seine Kommunikation verschleiern, denn wer möchte schon gerne, dass sein Internetprovider weiß, welche Frau oder Mann gerade über das Internet kennengelernt hat und dabei vielleicht intimer wird?

Reisende

Als Reisender kann es vorteilhaft sein eine VPN-App unterwegs beim Medienkonsum und Kommunikation zu nutzen. Wer etwa in ein Land reist, wo die Nutzung von Netflix verboten ist, der kann dieses Verbot durch Nutzung eines VPN-Servers, der in einem anderen Land steht, umgehen und so seine keine Folgen seiner Lieblingsfolgen im Urlaub verpassen.

Was ist ein VPN?

Bei einem VPN handelt es sich um Virtual Private Network und ist ein virtuelles privates Netzwerk, welches aus hunderten bis tausenden Servern besteht, die IP-Adresse tarnt und den Internetzugang mit einer Verschlüsselung vor neugierigen Blicken schützt.

Ein VPN ist nach einer Registrierung schnell eingerichtet, ein Server aus der Liste ausgewählt und der Onlinezugang mit einem Mausklick verschlüsselt. Moderne VPN-Anbieter beeinträchtigen die Bandbreite des Internetzugangs nur minimal, weshalb der Nutzer keine Angst haben muss langsamer als sonst im Netz zu surfen.

Wir empfehlen die Nutzung kostenpflichtiger VPN-Anbieter, weil hier gewährleistet ist, dass eine ausreichende Anzahl an Servern zur Verfügung steht und der Internetzugang mit einer hohen Verschlüsselung von 128 Bit und höher geschützt wird. Bei VPN-Gratisanbietern sind die erwähnten wichtigen Punkte Serveranzahl und Verschlüsselungsstärke nicht unbedingt gegeben.

Bekannte VPN-Anbieter sind NordVPN, ExpressVPN, Surfshark und CyberGhost die sich bereits bewährt haben und gute Bewertungen erhielten.

Fazit

Die Nutzung eines VPN sollte für jeden Anwender heute in bestimmten Situationen eine Rolle spielen. Vor allem Reisende, Journalisten, Normalanwender und weitere Personengruppen können von den Vorteilen eines VPN-Dienstes profitieren.

 

Wer braucht wirklich ein VPN?
3.83 (76.67%) 12 Bewertungen

Auch cool

Deshalb verlieren Hausbanken immer mehr an Bedeutung

Die Hausbank war vor und während der Anfangsphase des Internets der erste Ansprechpartner bei Finanzfragen. …