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Powerbanks und externe Akkus per Flugzeug mitnehmen – Achtung bei den Vorschriften!

Elektronische Geräte entwickeln sich rasant. Vom Prozessor über den Akku bis hin zur Speicherkapazität und weiteren Komponenten steigt das Potenzial der Geräte. Da sich parallel neue Anwendungsbereiche erschließen, die für bestmögliche Performances immer mehr Energie in Anspruch nehmen, sind die heutigen Akkus trotz der technologischen Weiterentwicklung schneller ausgereizt als zuvor. Während der Einsatz von Powerbanks und externen Akkus daheim kein Problem ist, ergeben sich auf Reisen mit dem Flugzeug gewisse Komplikationen bei der Mitnahme.

Spezielle Powerbanks für die Reise

Wer mit einem Flugzeug reist, ist aufgrund der strengen Sicherheitsvorschriften bei der Wahl der Powerbanks eingeschränkt. Modelle, die sich für Flugreisen eignen, sind beispielsweise der „ANKER PowerCore 13000mAh“ und der „ANKER PowerCore 5000mAh“. Ersteres weiß durch ein stabiles und hochwertiges Design zu überzeugen. Ein Micro-USB-Anschluss und 2 USB-Anschlüsse bieten reichlich Spielraum für den Anschluss von Geräten. Beim zweiten Modell, dem „ANKER PowerCore 500mAh“ wiederum, befinden sich ein Micro-USB-Anschluss und ein USB-Anschluss. Die geringere Menge an Anschlüssen fördert eine kompaktere Größe der Powerbank, die sich ganz praktisch in der Hosentasche tragen lässt. Ausführliche Testberichte zu diesen und weiteren Modellen sowie allgemeine Informationen zu den Richtlinien der Mitführung von Powerbanks auf Flügen sind auf der Webseite powerbanktest.net zu finden.

Wieso bereiten Powerbanks auf Flugreisen Hürden?

Die Hürden für Powerbanks auf Flugreisen resultieren aus den erhöhten Sicherheitsvorkehrungen im Flugverkehr. Zwar sind die meistens in Powerbanks vorhandenen Lithium-Ionen-Batterien die sicherste Ausführung, doch ein Restrisiko verbleibt. Um dieses Restrisiko zu verstehen, ist ein Blick in die Physik erforderlich:

  • Frisch geladene Geräte enthalten an der Anode (dem Minuspol) elektrisch neutrale Lithiumatome
  • Diese fließen bei Stromverbrauch von der Anode zur Katode (dem Pluspol) und werden dort eingelagert
  • Beim Wiederaufladen wandern die Lithiumatome wiederum zur Anode, um dort eingelagert zu werden
  • Nun kann es zwischen diesen beiden Polen – beispielsweise, wenn sich die Anode und Katode berühren – zu einem Kurzschluss kommen, infolge dessen die Spannung zwischen beiden Polen verloren geht
  • Ohne Spannung staut sich Hitze an und die Zündtemperatur des Elektrolyten, der zwischen Katode und Anode liegt, wird überschritten
  • Es kann zu einer Feuer- und Brandbildung kommen

Zu einer solchen Brandbildung kann es bei der Powerbank, externen Akkus, sogar bei den neuesten und angesagtesten Smartphones sowie anderen Geräten gleichermaßen kommen. Zudem sind die Risiken nicht nur bei Flugreisen, sondern ebenso bei Busreisen gegeben. Doch aufgrund des gravierenden Ausmaßes, welches ein Brand im Flugzeug annehmen würde, sind hier die Vorschriften besonders eng gesponnen. Wer bereits einmal geflogen ist, kennt es…

Hinweise zur Mitnahme von Powerbanks

Powerbanks dürfen mitgenommen werden, wobei mehrere Regeln zu beachten sind. Zum einen muss die Powerbank stets im eigenen Handgepäck verstaut sein. Sollte hier ein Feuer ausbrechen, lässt es sich in der Regel schneller bemerken und besser handeln als ein Feuer im Frachtraum. Zum anderen darf der Akku eine maximale Gesamtkapazität von 100 Wh (Wattstunden) nicht überschreiten. Des Weiteren ist immer angeraten, mit dem Flughafenpersonal offen zu kommunizieren, dass ein Akku bzw. eine Powerbank mit sich getragen wird. Die meisten Airlines zeigen sich tolerant, sofern die Grenze für die Akkukapazität eingehalten wird.

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