Debian vs. Ubuntu – Welche Linux Distribution?

debian_ubuntu Wie der Titel schon sagt, geht es hier um die 2 ewigen GNU/Linux Distributionsrivalen Debian und Ubuntu. Ihr findet hier eine grobe Übersicht der Vor- und Nachteile der Distris – Wie sie wirklich zusammenhängen – Was sie unterscheidet und was sie gemeinsam haben.

Kurzer Geschichtlicher Rückblick:

Debian
Gründung: August 1993 durch Ian Murdock
Erster Stable Release: im Juni 1996, Codename Buzz
Namensgebung: Der Name Debian setzt sich aus den Vornamen des Debian-Gründers Ian Murdock und seiner Ehefrau Debra zusammen.
Debian Download
Ziele: Ziel von Ian Murdock war, das Debian im Geiste der GNU und LINUX offen entwickelt wird. Jeder Entwickler und Benutzer sollte frei dazu beitragen können. Debian sollte sorgfältig und gewissenhaft zusammengestellt werden und mit gleicher Sorgfalt gewartet und betreut werden.

Ubuntu
Grundung: April 2004 durch Mark Shuttleworth
Erster Stable Release: im Oktober 2004, Codename Warty Warthog
Namensgebung: Das Wort Ubuntu kommt aus den altafrikanischen Sprachen IsiXhosa und IsiZulu und bedeutet soviel wie Gemeinsinn und Menschlichkeit
Ubuntu Download
Ziele: Ziel von Ubuntu ist es Linux benutzerfreundlich zu gestalten und den Benutzer die Installation/Konfiguration so einfach wie möglich zu gestalten. Ebenso soll alle 6 Monate, bzw. 2 mal im Jahr, eine neue Version von Ubuntu released werden, die dann 18 Monate mit Sicherheitspatches und Programmupdates supportet wird.

Wie entsteht eine neue Version von Ubuntu und wie hängt diese von Debian ab?

Vor dem Release werden kontinuierlich die Pakete von der Debian Unstable Version (Entwicklungspakete) kopiert und die Ubuntu Entwickler bauen die eigene Paketstruktur auf der Debian Version auf. Einen Monat vor dem Release werden die Imports gestoppt und die Paketentwickler haben Zeit um ihre Programme an die neue Version anzupassen und zu gewährleisten das diese funktionieren. Der Weg, den somit die Pakete der Entwickler gehen ist dadurch bei Ubuntu wesentlich schneller als bei Debian.

Welche Distribution ist bei den Linux Usern beliebter?

laut Distrowatch ist Ubuntu klar auf Platz 1 und Debian im Moment “nur” Platz 5. Ich würde diese Zahlen jedoch nicht allzusehr überbewerten. Gezählt werden hierbei nur die Zugriffe auf die Beschreibungsseiten der Hersteller. Aber auf jeden Fall bleibt zu sagen, das Ubuntu in den letzen Montaten und Jahren einen regelrechten Boom bei den Linux Usern hervorgerufen hat. Analytiker behaupten sogar, Ubuntu sei der schärfste Konkurent zu Microsofts Windows 7.

Die “Ubuntu – Debian Problematik”

Ubuntu wird vorgeworfen der Debian Gemeinschaft nichts zurückzugeben. Ian Murdock, der geistige Vater von Debian, stellte bereits 2005 eine Abmahnung in seinem Blog. Er wies drauf hin, das Paketsystem von Debian und seinen Abwandlungen kompatibel zu halten, damit es nicht zu einem Fork kommt und man die gleichen Probleme wie bei RPM basierten Distributionen habe:

“Wenn überhaupt, dann ist momentan die Popularität von Ubuntu für Debian eher negativ zu sehen. Es ist mittlerweile so weit von Debian entfernt, dass Ubuntu-Pakete schon gar nicht mehr unter Debian laufen. Im Augenblick sieht es so aus, dass immer mehr Ubuntu-Pakete auf diese Weise erstellt werden. Das Ergebnis ist ein Albtraum im Hinblick auf die Kompatibilität. Ich verstehe schon, was das Ubuntu-Team da tut, sie leisten eine wirklich gute Arbeit, die irgendwann zu Debian zurückfließen wird. Aber was wir im Augenblick wirklich dringend brauchen, ist eine Gemeinschaft.” so Ian Murdock

Debian aus der Sicht von Mark Shuttleworth

Auszug aus einem Interview von Mark Shuttleworth, geistiger Vater von Ubuntu:
“Wir haben Debian nie als Supermarkt für Komponenten angesehen, sondern wir achten die Debian-Community. Ich halte sie sogar für die offenste und freieste nichtkommerzielle Umgebung. Hier entscheiden also technische Ideen, keine Marketing-Interessen. So einen Platz brauchen wir und deshalb sehen wir uns als Teil der Debian-Familie an.Wir haben dasselbe Ziel: Menschen mit freier Software zu versorgen, die sich einfach nutzen lässt und zuverlässig ist. Es ist einfach, jemanden bei Debian zu finden, der hässliche Dinge über Ubuntu sagt.”

Community und Hilfestellung

In der Regel bekommt man in der Ubuntu Community, gerade auch als Linux Neuling, die nötigen Informationen und Hilfestellungen, die man benötigt. Man wird dazu auch immer freundlich und mit einem gewissen Respekt behandelt. Bei Debian sieht das meist ein wenig anders aus. Von den Pakern und der Community bekommt man üblicherweise einen Verweis auf irgendwelche Manuals (RTFM – Read the fucking manual), durch die man sich dann quälen darf. Grunsätzlich wird man von der Debian Szene für Neulingen-Fragen eher als “Noob” dargestellt und schnell irgendwie abgewimmelt. Damit kann man sagen, die Debian Community ist eher was für erfahrene Linux User, die bereits genügend Basis Know-How besitzen.

Gibt es Ubuntu nur mit der Gnome Desktop Umgebung?

Nein natürlich nicht. Ubuntu ist auch mit KDE oder Xfce erhältlich nur ändert sich hierbei der Name leicht ab. Das standard Ubuntu System kann jedoch auch über die notwendigen Pakete in ein Kubuntu oder Xubuntu umgewandelt werden. Wie das funktioniert, habe ich bereits in diesem Guide beschrieben.

Debian oder Ubuntu? Welche Distribution würde ich empfehlen?

Nun, das kommt auf die Person an und ist schwer zu beantworten. Viele Menschen haben lieber ein System das so schnell nach vorne strebt wie Ubunutu, wo auch die Pakete immer aktuell sind. Andere Menschen, bevorzugen lieber ein Basissystem und fügen dann die Pakete, die sie brauchen, wann sie sie brauchen über apt-get hinzu. Aber Gundsätzlich empfehle ich gerade Linux Anfängern Ubuntu. Es ist leicht zu installieren und zu bedienen. Die Standard Pakete + Sprachen werden hierbei gleich mitgeliefert und installiert. Alle die lieber ein stabiles und sicheres System wollen, das auch dadurch auch mit Geschwindigkeit glänzt sind wohl mit Debian besser aufgehoben, obwohl der administrative Aufwand höher ist. Ich persönlich verwende im Desktopbereich Ubuntu und vertraue bei den Servern auf Debian.

Useful Links:

The Ubuntu Story, The Debian Story, Ian Murdock’2 Weblog, Mark Shuttleworth’s Weblog Übersicht der wichtigsten Linux Distributionen

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Patrick Schoyswohl

Patrick Schoyswohl

Systemadministrator
Hallo, mein Name ist Patrick Schoyswohl und ich bin Systemadministrator in einer Agentur für neue Medien und seit 2009 Betreiber und leidenschaftlicher Blogger von SysADMINsLife.com. Meine Leidenschaft gehört den Webservern und der Serverüberwachung auf Open-Source Basis. Falls du gefallen an meinen Artikel hast, kannst du mir gerne auf Google+, Facebook oder Twitter folgen.
Patrick Schoyswohl
Wer von euch hat #ebay gekillt „DNS failure" - 2 Wochen ago
Patrick Schoyswohl

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Mittwoch, 29. April 2009 Linux Author: Patrick Schoyswohl

13 Kommentare zum Thema Debian vs. Ubuntu – Welche Linux Distribution?

  • Rumpelkiste sagt:

    Recht einfache Informationen, aber dennoch sehr informativ für Linux-Anfanger gehalten.

    Prima umgesetzt

  • TingelTangelBob sagt:

    Mann merkt das der Autor sich um eine objektive Sichtweise bemüht, und das ehrt ihn! Aber, Debian hat über 1000 Entwickler, unterstützt die mit Abstand meisten Hardwarearchitekturen (im Linux Bereich) und kann ausgezeichnet ohne Ubuntu leben! Ubuntu würde keine zwei Tage ohne Debian überleben, geschweige den im Security Bereich (da macht nach wie vor immer noch Debian die ganze Arbeit).
    Überhaupt bin ich nach wie vor erstaunt wie wenig Ubuntu auf eigenen Füßen steht…….und was die Aktualität betrifft: ich erlebe mein Debian Testing um einiges aktueller und stabiler als ein gewöhnliches Ubuntu!
    Aber lassen wir das, es ist schon spät und jedem sein System! Und ja, ich erlebe die Ubuntu Community auch um einiges freundlicher als z.B. die Debian Community. Aber ich würde mir bei vielen Ubuntunutzern ein größeres Bewußtsein für Debian wünschen, denn ohne Debian (und die vielen Entwickler die keine Kohle für ihre Arbeit sehen) würden die 50-60 bezahlten Ubuntuentwickler keine Ubuntu LTS auf die Reihe kriegen…..just my 2 Cent

  • TingelTangelBob sagt:

    Kurzer Nachtrag: auch Debian gibt es mit KDE und Xfce nur muß man daraus kein Kdebian oder Xdebian machen….

  • Pat sagt:

    Naja, ihr müsst aus aus der Sicht von Ein- oder umsteigern sehen. Da ist Ubuntu einfach plug&play während debian schon etwas Arbeit und vor allem Geduld und Einarbeitungszeit erfordert. Das tut sich aber jemand, der seinen Computer einfach nur nutzen will nicht an. Ausserdem ist die ganze debian vs ubuntu vs gentoo vs suse einfach müssig – ein erfahrener Admin macht aus allen Zusammenstellungen etwas :) Und ein schlecht aufgesetztes gentoo oder debian ist trotzdem schlechter als ein gut konfiguriertes ubuntu und vice versa :)

  • Bachsau sagt:

    Vielleicht sollte Debian den Desktop bereich einfach aufgeben. Ubuntu leistet hier einfach mehr, würde mir aber nie auf ‘nen Server kommen. Warum also die Feindschaft? Die beiden sind ein super Team!

  • totestkarnikel sagt:

    Allerdings lässt debian auch im serverbereich entscheidend nach.
    solange man kein testing verwendet – und hey welchen sinn macht es erst eine stabile distri zu wählen und dann testing zu verwenden hmm

    aber die realität ist:
    apache, php mysql veraltet (und das ist teilweise echt so ein problem das ich mittlerweile mit eigen kompilationen fahre)

    schlimmer noch ist das kvm/libvirt nicht das neueste sind – gerade hier sind updates mehr als wichtig

    die kommentare von shuttleworth sind ein witz.
    in wahrheit gehts nur um eines – schnell eine große ditri werden und dann so schnell wie möglich kommerziell

    allerdings im gegensatz zu redhat will man dabei nichts investieren (oder eben fast nichts) und sich dabei die arbeit von debian klauen

    realität ist: ubuntu ist auch im desktop segment mehr als unausgereift, so sehr das es schon nerft.
    ich sehe das objektiv – ich bin linuxianer seit beginn aber ich bin auch realist.

    tatsache ist für einen endanwender sind 100 euro für ein ms betriebsystem mehr als gut angelegt (denn bei ubuntu oder sonst was legst in auf die schnauze ist so) und für eine firma zahlt es sich auch nicht aus…
    einfach der wartungsaufwand is soviel höher
    systemintegration so viel schwerer
    verwaltung eignetlich nicht vorhanden (ausservon ubuntu freundlichen kommerz. lösungen die um einiges teuerer sind als winzigweich)

    nicht falshc verstehen entwicklung kostet zeit und geld.. alles klar.. aber im momment drehen alle opensourceler die kommerz. werden oder sind einfach nur durch…

    auf der linux welle reitend meinen im momment alle teilweise ein vielfaches von ms verlangen zu können mit produkten die leider nur einen bruchteil leisten bzw derat instabiel sind das die bugtracker überlaufen

    sorry das muste einfach raus.. :-)
    aber im ernst tatsache ist das es sogar noch an einen 64 bit flashplayer mangelt.
    kvm fehlt es komplett an einer freien verwaltungssoftware (einer brauchbaren)
    bis heute gibt es keinen ersatz zum active directory (jaja ich weis openldap selbst basteln und die gui – brauchma nicht sind ja linuxianer aber erlich ein directory will ich einfach nicht auf der cli administrieren zu viel raum für fehler)

    und selbst mit openldap – softwaremanagement – gibt es nicht.

    excahgneersatz? ja einzig ernstzunehmende ist zimbra 40$/account/jahr – das kostet nichtmal microsoft – dafür ist es megabuggy und teilweise nicht verwendbar im kommerz. betrieb

    es gibt noch nicht einmal eine konkurenzfähige entwicklungsumgebung (konkurenzfähig zu .net oder vb6) wie auch gibt es bis heute keine wirkliche api

    jaja ich weis alle sist offen… nuur das bringt auch probleme mitsich – man verwechselt software freiheit mit notwendigen standards und bibliotheken

    was gebraucht wird ist:
    linux standard bibliothek (und die wäre sher groß)
    linux standard management (ersatz zu config textfiles jaja das schmeckt niemanden aber anders ist eine brauchbare automatisation nicht zu amchen)
    pam ersatz bzw erneuerung
    linux directory
    linux entwicklungsumgebung die wirklich was kann

    das als basis
    ausserdem darauf aufbauend grafische config tools für die commandline (bitte kein xwindows)
    zumindest für dinge wie ldap, lvm, virtualisierung etc

    einfach weil das jetzige zu fehleranfällig ist, teilweise gehts hier um echt komplexe dinge und der alte linuxway erhöht einfach das risiko eines fehlers

    viele werden mir da nicht zustimmen.
    viele werden sagen hey linux lebt von der einfachheit und resourcenschonung

    1. heutzutage sind ein paar gb auf der hdd egal und die vorteile würden überwiegen
    2. linux hat noch ganz andere stärken als “einfache” textfile vonfig
    3. zeiten ändern sich anfprderungen auch, it wird unglaublich komplexer jede woche
    4. in größeren maßstab wird das ganze langsam unadminsitrierbar

    alles andere pseudo userfreundlich machende ist ein deadend die basis ist veraltet und in dieser form die nächsten 10-15 jahre nicht tragbar
    doch wenn man nicht bald anfängt umzudenken ist es zu spät denn sowas braucht enorm zeit

    umsomehr kotzen mich diese hickhacks ziemlich an – wenn ubuntu und debian zusammenarbeiten würden an linux 2.0 dann könnte ubuntu sehr wohl einen guten dollar machen und alle wären glücklich und microsoft nebst apple im nirgendwo :-)

    • vnz sagt:

      Ich hab nicht alles gelesen, da ich auf der Arbeit sitze.. Aber den Punkt – Server und lieber MS Server benutzen.. schmink es dir ab, MS Server = riesen Sicherheitslücke

  • Flo sagt:

    Bin grade auf der Suche – bisher bin ich mit SuSE und Windows XP gut gefahren.
    Auf meinem Laptop (512 RAm, Turion 64 …) lief SuSE mit KDE nicht allzu flüssig. Vor 4 Jahren ausprobiert! Nun ist es an der Zeit, meine Systeme neu zu installieren. Habe mich für Debian entschieden, nachdem gestern die Ubuntuinstallation stecken geblieben ist. Ich vermute, das DVD-Laufwerk konnte die DVD nicht mehr lesen. Ubuntu in Live-Modus war schon untestbar langsam damit, weil er auch dauernd auf die DVD zugegriffen hat. Mit Gnome habe ich keine Erfahrungen, bloß mit Flux, Windowmaker und zuletzt KDE.

    Ihr fragt Euch, weshalb habe ich mich für Debian entschieden?
    Ich vermute für mich damit ein schlankeres System zusammenzustellen, das meinen alten PC nicht überfordert. Ich kann es übers Netz installieren und aktuell halten und ich kenne es noch aus der Uni und aus einigen Probeinstallationen vor einigen Jahren.

    Damals wurde meine Laptrophardwaren noch nicht zufriedenstellend unterstützt. Heute ist das sicherlich anders.

    Außerdem gefällt mir der Nimbus um Ubuntu nicht, aber das ist Geschmackssache. Es war damals so plötzlich da und wurde von vielen Zeitschriften stark propagiert, sowas macht mich latent stutzig.
    Aber ich werde es sicherlich irgendwann ausprobieren. (Die Live-CD vor einigen Jahren lief auch nicht bei mir – ich habe wohl Pech, Knoppix u.a. waren nie ein Problem)

    • Flo sagt:

      Habs natürlich nochmal versucht. Die Ubuntu-Ocelot DVD funktioniert doch – im Sinne von lesbar mit meinem Laufwerk zu sein. Jedoch Stürzt die Installation beim Installieren direkt nach dem Partitionieren ab. sda/ sei voll. Ich versteh nicht, wieso 20 Gigabyte dafür nicht ausreichen, /home wurden 55 GB zugewiesen und swap hätte 5 GB zugewiesen bekommen.
      er rammelt sda/ mit 9.7 GB voll und meint, es wäre kein Speicherplatz mehr vorhanden. Habe leider nur eine 80 GB-Platte im Laptop.

      Werde demnächst Debian installieren und mich hier wieder melden.

      Habe wohl einfach Pech mit Ubuntu – nach 6 Stunden “Arbeit” eine lehrreiche Erfahrung.

      MfG Flo

  • exp sagt:

    Ich bin vor einem Jahr auf Ubuntu umgestiegen, weil winxp ständig mit der Zeit dreckig und irgendwan langsam und instabil wurde. Aber die Aussetzer, die ich bei Ubuntu gesehen habe sind nicht zu topen. Aktuell fährt Ubuntu nicht hoch weil irgendetwas im GRUB los ist. Aber wenn dieses Betriebssystem an DAUs wie mich gerichtet ist, dann fehlt es momentan an Stabilität.
    Ich werde jetzt alle von mir benutzten Programme in Ubuntu mit denen für Debian vergleichen und installiere mir auf einem Rechner testweise Debian. So schwer kann es auch nicht sein, oder? :)

  • ffarkas sagt:

    Habe es eine Zeit lang mit der Ubuntu Server Edition probiert und bin dann schon bald auf Debian Server ungestiegen. Als ich da sah, wie reibungslos alles läuft, bin ich ganz von Windows weg gekommen und nutze seither auf allen Rechner nur noch Debian. Wirklich toll, was die da hingekriegt haben. Hatte noch nie grosse Probleme. Wenn doch etwas nicht lief, bekam ich in der Community immer sehr hilfreiche, sachliche, und fachlich korrekte Antworten.

    ffarkas

  • sto sagt:

    Ich habe pure Ubuntu sehr lang als Desktop benutzt,jetzt ist es xubuntu (Unity ist was für Smartphone, aber nicht für PC), aber als server konnte ich mich nie davon überzeugen.Ständig abstürze und probleme, mit debian 6 läuft der Server problemlos und stabil.Sind ältere pakete, aber dafür Stabil, so ist die politik nämlich auch bei SLES, RedHat und andere kommerzielle stabile produkte.
    HAbe Ubuntu 12.04 als Server getestet, dieselbe problematik, immer wieder fehler beim konfiguration von Postfix, dovecot, spamfilter usw.Deshalb habe ich mich nie mit Ubuntu als Server eingefreundet, jetzt mit Unity habe ich auch das ding von meinem Desktop entfernt.
    Ich habe das Gefühl das wenn Debian einmal konfiguriert ist, läuft und läuft und …
    Bei Ubuntu habe ich das gefühl leider nicht.Schade

  • Boris sagt:

    Eine Debian-Installation ist nicht viel schwieriger als eine Ubutu-Installation, aber die Freie-Software-Ideologie macht in Debian einiges schwieriger als bei Ubuntu. Mein WLAN läuft nur mit firmware-nonfree, das sich von der CD aber nicht installieren läßt. Nach der Installation habe ich also ein System, bei dem das WLAN nicht funktioniert und sich deshalb der Treiber mit apt-get auch nicht installieren läßt.

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