Debian/Ubuntu apt-get upgrade: The following packages have been kept back:
Als Administrator von Debian bzw. Ubuntu Systemen passiert es immer wieder, dass man bei einem System-/Softwareupdate auf folgende Meldung trifft: “The following packages have been kept back: …” Ich will Euch hier kurz das Problem + Lösung erläutern
Das Problem:
Wir wissen alle wie wichtig es ist unsere Systeme auf dem aktuellen Stand zu halten, und immer wieder aktuelle Softwareupdates einzuspielen. Unter Debian und Ubuntu funktioniert das mit der Paketverwaltung apt-get ziemlich einfach und sehr bequem. Allerdings kann es auch manchmal ein wenig spießen, wie in folgendem Fall:
apt-get upgrade Reading package lists... Done Building dependency tree Reading state information... Done The following packages have been kept back: bind9-host dnsutils eject grub libapache2-mod-python librpcsecgss3 libsasl2-2 libsemanage1 libx11-6 linux-image-2.6-686 mailx netcat nfs-common pciutils php5-imagick policycoreutils python python-minimal python-semanage python2.4 python2.4-minimal reportbug ttf-dejavu 0 upgraded, 0 newly installed, 0 to remove and 23 not upgraded.
Die Meldung “The following packages have been kept back” bedeutet, dass die Pakte zurückgehalten wurden und es neuere Versionen der aufgeführten Pakete gibt, welche aber aus einem bestimmten Grund nicht installiert werden können. (nicht erfüllte oder geänderte bzw. neue Abhängigkeiten)
Die Lösung:
apt-get dist-upgrade -u
Die Funktion dist-upgrade führt ein volles Upgrade des Debian-Betriebssystem durch und löst alle neuen Abhängigkeiten ordnungsgemäß auf.
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6 Kommentare zum Thema Debian/Ubuntu apt-get upgrade: The following packages have been kept back:
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Das ist was was mich längerfristig immer noch von Linux abhält – irgendwelche kryptischen Befehle um das System am Laufen zu halten. Da bleib ich doch lieber bei Windows – das mag zwar nem Linux-Freund die Haare aufstellen …
Na da dann versuch mal so eben von NT auf XP und dann auf Vista usw. zu updaten.
Und DAS: mit einem einzigen Befehl.
Wenn Du das schaffst, dann installier ich mir wieder Windows.
naja, linux kann man nicht mit einem einzigen befehl auf die nächste major updaten ! erfahrungsgemäß ist das system nach diesen updates dann auch schrott. jemand der ein system jahrelang [NT > XP > Vista] bzw. Debian von 4 bis 6 updated anstatt es sauber neu aufzusetzen hat sowieso extreme viele probleme im system. fazit: linux war 1990 mal cool, heute ist es einfach nur noch rückständig. diese textkommandos (mit katastrophaler syntax, null logik, massenhaft fehlern, fehlendem undo und generell komplett fehlender doku) sind sowas von veraltet ! wenn ich sehe wie lange die admins immer brauchen um simpelste tasks auszuführen und dann doch wieder alles schrotten…
Die Null Logik ist eher fehlendes Wissen.
Sorry, das ich das so hart formuliere, ist aber so.
Die Dokumentationen im Linux Bereich sind zwar oft knapp formuliert, dafür aber ist fast alles bestens dokumentiert. Nur nicht in der Form: Klicke hier, klicke dort. Sondern eher mit Tiefgang und dafür weiß man auch hinterher was man getan hat. Das ist natürlich ein Unterschied zu den Klick-Admins.
Was du schreibst, ist eher aus Unwissenheit (nehme ich mal an) geschrieben oder es ist nichts als FUD (nehme ich nicht an).
Aber niemand zwingt dich mit der Materie sich zu beschäftigen, es ist dein gutes Recht es nicht zu tun. Ich komme mit Linux besser und schneller zu Recht, du offenbar mit einem anderen OS. Wo ist das Problem? Und nicht jeder der glaubt ein Linux Experte zu sein, muss auch einer sein.
Du solltest keine Angst vor kryptischen Befehlen haben weil die Meisten Linux Distros benutzerfreundliche GUIs fürs Updaten haben. Aber wenn du kein normaler User sondern Systemadmin bist ist die Fähigkeit, die system mit detailierten Befehlen so wie dieser zu administrieren sehr, sehr Hilfreich.
Updatemanagement in der Windows-Welt ist eine Sauerei, jedes Programm hat sein einziges unterschiedliches Updateverfahren, hingegen unter Linux sind ein paar apt-get Befehle ausreichend alle Software zu aktualisieren. In Windows musstest du spezializierte, teure and komplizierte Software kaufen um updates über mehrere Kisten zu verwalten.
Warn das noch Zeiten, als die verdammten Admins noch “kryptische Befehle” auswendig gelernt und sich an den Computer angepasst haben.
Jetzt, wo die Computer sich an die verdammten Menschen anpassen muessen, wird das Ganze unnoetig kompliziert.