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Bericht: So umfangreich testet Apple seine Sicherheitschips

Dass Apple Datenschutz und Sicherheit seiner Nutzer bei Hardware und Software sehr groß schreibt, müssen wir nicht lange ausführen. Regelmäßige Software Updates sowie extra Sicherheitschips und verschlüsselte lokale Systeme sorgen auf iPhone, iPad und Mac dafür. Wie heftig Apple die „Secure Enclave“ testet, geht jetzt aus einem neuen Independent Bericht hervor.

Unter Extrembedingungen getestet

Und ebendiese Secure Enclave wird von Apple unglaublichen Stresstests ausgesetzt. Dem Independent gab Apples Senior Vice President of Software, Craig Federighi, letztens ein Interview, in dem er auch diese spannenden Informationen preisgab: In einem geheimen Testzentrum werden diese Chips Temperaturen von -40 Grad bis zu +120 Grad Celsius ausgesetzt. Nun könnte man sich fragen, was das soll. Ein Nutzer selber würde sein iPhone doch niemals solchen Temperaturen aussetzen oder? Apple denkt jedoch weiter. Zum Beispiel so weit, dass Kriminelle mit einem gestohlenen iPhone machen können, was sie wollen. Sie könnten es also etwa solchen Temperaturen aussetzen, um zwar das Gerät komplett zu zerstören, andererseits aber auch an die sensiblen Daten der Secure Enclave heran zukommen. Damit dies nicht passiert, muss der Chip in Apples Laboren also unter anderem solchen Bedingungen standhalten.

Die Secure Enclave ist Teil aller Application Chips ab dem A7 Prozessor, die meist in den iPhones und iPads verbaut sind. Sie kümmert sich sozusagen um die extra kritischen Daten, wofür selbst der normale Prozessor zu unsicher wäre. Dieser Sicherheitschip verarbeitet zum Beispiel die Daten von Touch ID und Face ID, sprich die biometrischen Nutzerdaten der Apple User.

Bericht: So umfangreich testet Apple seine Sicherheitschips
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