Windows

Windows 7 auf iMac 27 Zoll i7 via BootCamp installieren Blackscreen Problem

Ein Winows 7 auf einem 27 Zoll iMac zu installieren ist garnicht so einfach, wie ich zuerst dachte. Nach dem ersten Reboot stand ich vor einem schwarzen Bildschirm (Blackscreen). Ich beschreibe hier kurz wie ich das Problem lösen konnte.

Einen iMac noch dazu einen 27 Zoll iMac zu vergewaltigen und ein Windows 7 darauf zu installieren, ist normalerweise nicht meine Art. ;) Aber wenn die Anforderung besteht, dann erfüllt man natürlich die Erwartungen des Kunden.

Ich bin bei der Installation folgendermaßen vorgegangen:

  1. In das Mac OS X booten und den “Boot Camp Assistent” starten.
  2. Partition entsprechend aufteilen, Installations CD in das Laufwerk geben und auf “Installation Starten” klicken
  3. Der iMac startet nun neu und bootet von der CD
  4. Die Bluetooth Treiber für Maus und Tastatur stehen nicht zur Verfügung, darum empfehle ich USB Maus + Tastatur
  5. Die Partition mit dem Namen “Boot Camp Partition” muss jetzt formatiert werden, da Windows 7 NTFS voraussetzt.
  6. Nun kann Windows in der gerade formatierten Partition installiert werden
  7. Nach dem kompletten Installationsvorgang bootet Windows, aber der Bildschirm bleibt schwarz. Weitere Neustarts resultieren ebenfalls immer in einen Blackscreen.
  8. Wir stehen nun vor dem eigentlichen Problem:
    Windows bootet mit einem falschen VGA Treiber, wodurch die Bilddarstellung nicht funktioniert. Der fehlerhafte ATI Treiber muss daher von Hand gelöscht werden, damit Windows 7 den Standard VGA Treiber mit einer Auflösung von 640 mal 480 verwendet.
  9. System rebooten und “Alt” Taste gedrückt halten. Die Windows Installations CD als Bootmedium auswählen
  10. Nach dem Auswählen der Sprache findet man im Menü links unten einen Punkt “Computerreparaturoptionen”. Diesen auswählen und die entsprechende Windows7 Installation mit “Next” bestätigen.

  11. Im darauffolgenden Menü wird nun ein “Command Promt” Fenster gestartet. In diesem Kommandozeilenzeilen Fenster kann nun über folgenden Befehl der fehlerhafte ATI Grafiktreiber entfernt werden:
    “DEL C:\Windows\System32\drivers\atikmdag.sys”

  12. Das System kann jetzt neu gestartet werden. Der Blackscreen des Windows7 sollte nun der Vergangenheit angehören, da das Windows nun mit den Standard VGA Treibern mit einer Auflösung von 640 mal 480 startet.
  13. Windows Installations CD auswerfen und die Mac OS X Installations CD einlegen und Boot Camp installieren
  14. Nachdem BootCamp erfolgreich installiert wurde, ist ein reboot durchzuführen
  15. Windows7 bootet nun mit den richtigen Treibern und der korrekte Auflösung inklusive allen installierten Treibern und Komponenten.
  16. Damit auch die Magic Maus + Bluetooth Tastatur verwendet werden können muss das Boot Camp noch aktualisiert werden. “Start” -> “Programme” -> “Apple Software Update”

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Dienstag, April 20th, 2010 Apple, Windows 17 Kommentare

Tomcat 6 mit MOD_JK (Apache Tomcat Connector) unter Windows in IIS Integrieren

Um den Tomcat Webserver unter Windows in den IIS zu integrieren, bedarf es einiger manueller Konfigurationsarbeit, welche ich in diesem HowTo genauer beschreiben möchte

Damit Microsofts IIS (Internet Information Services) mit dem Tomcat spricht und den Inhalt der Tomcat Instanz ausliefern kann,  gibt es das “Apache Tomcat Connector” Plugin (Beim Apache Webserver auch als mod_JK bezeichnet). Das Plugin implementiert dem IIS das notwendige AJP (Apache JServ Protocol).

Ich persönlich bin eigentlich eher abgeneigt gegen Windows bzw. Windows Web Servern, da ich in der Linux Welt zuhause bin. Wenn es dennoch sein muss und die Anforderung zur Integration des Tomcats in den IIS besteht, muss man über seinen Schatten springen und eine entsprechende Lösung implementieren. Der Guide beschränkt sich hierbei auf den IIS6 unter Windows Server 2003

Voraussetzungen:

  • Eine installierte Tomcat Instanz: egal ob auf dem selben Server und ob Windows oder Linux
  • Der AJP 1.3 Connector muss in der server.xml des Tomcats aktiviert sein (StandardPort ist 8009)
    <Connector port="8009" protocol="AJP/1.3" redirectPort="8443" />
  • Der AJP 1.3 Connector Port (8009) muss von dem entsprechenden Windows Server erreichbar sein

Download der IIS Erweiterung:

Der “Apache Tomcat Connector” kann direkt von der Homepage der Apache Software Foundation heruntergeladen werden. Ich verwende hier die aktuelle stable Version “jk-1.2.30″ für 32bit. Die benötigte Datei trägt den Namen isapi_redirect-1.2.30.dll. Direktlink. Bei einem 64bit System ist unbedingt die 64bit Version zu empfehlen, da sonst der ISAPI Filter nicht geladen wird.

Die Datei kann natürlich in ein beliebiges Verzeichnis gelegt werden. Ich habe aber gerne alle Komponenten beisammen und lege sie daher in mein tomcat/bin Verzeichnis: (D:\apache-tomcat-6.0.26\bin)

Registry Keys und Konfigurationsfiles erstellen

Unter Windows ist es leider notwendig bestimmte Registry Keys und Konfigurationsdateien manuell zu erstellen und anzupassen. Für Schreibfaule habe ich ein Paket mit den Registry Keys und den Configfiles zusammengestellt welches ihr hier downloaden könnt. Ihr müsst diese dann lediglich noch für eure Bedürfnisse anpassen. Wer die Keys manuell erstellen will, der kann hier weiterlesen:

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Mittwoch, März 24th, 2010 Windows 1 Kommentar

Outlook Duplikate mit 1 Klick entfernen

Blog Marketing Dies ist ein durch hallimash vermittelter, honorierter Eintrag

duplicate_outlook

Wer Microsofts Outlook als Mail Programm verwendet, oder jemals verwendet hat, der wird schon des Öfteren auf Probleme mit der Synchronisation gestoßen sein, oder wurde bisher davon verschont. Ob Exchange Server, POP3, oder IMAP – es kann leicht sein dass es zu Komplikationen bei der Synchronisierung kommt und schon ist es passiert. Alle, oder einige Mails und Adressen sind doppelt in Outlook vorhanden und müssen nun mühsam von Hand wieder entfernt werden. Das kostet natürlich eine Menge an Zeit und somit auch Geld.

Die Firma ITSTH schafft hier mit einer genialen Erweiterung für Outlook Abhilfe “1-Klick Duplikate Löschen für Outlook” Die Software integriert sich Nahtlos in das bestehende Outlookmenü und hilft genau dann, wenn es bereits zu spät ist. Es spürt doppelte E-Mails, Kontakte, Termine, Aufgaben oder Notizen auf und entfernt diese ggf. Das Tool ist zudem auch sehr einfach aufgebaut, und für jeden User einfach mit wenigen klicks bedienbar.

1cddo_integrated_toolbar

Eine weitere sehr nützliche Funktion ist die “Zusammenführung von Kontakten”. Hierbei werden doppelte Kontakte nicht einfach gelöscht, sondern zusammengeführt (gemerged).

zB.:Herr Max Mustermann ist mitlerweile 3 mal in den Outlook Konakten vorhanden, weil er durch die Sekretärin immer wieder neu eingetragen wurde, anstatt die Daten zu ergänzen. Beim ersten Eintrag stimmt die Telefonnummer, beim zweiten die Email Adresse und beim dritten die Homepage. Somit werden die 3 Kontakte zusammen, mit den Informationen als einen Kontakt gespeichert.

Hier noch zwei Screenshots:

1ccdo_confirm 1cddo_undo

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Mittwoch, November 25th, 2009 Windows Keine Kommentare

VMWare Fusion – Virtuelle Maschine erweitern (vergrößern)

Ihr steht vor dem Problem das Eure Festplatte in der Virtuellen Maschine voll wird? Folgender Artikel beschreibt die Erweiterung mit VMware Fusion.

1. VM Sichern

Ich weise als erstes darauf hin, das die Virtuelle Maschine auf jeden Fall zuerst gesichert werden sollte. Am Besten direkt die Virtuelle Maschine in ein anderes Verzeichnis kopieren. Die Option bietet sich jedoch nur dann an, wenn auf dem Host genügend feier Speicherplatz zur Verfügung steht.

Nach der korrekten und verlässlichen Sicherung der VM kann das Gast Betriebssystem heruntergefahren werden, die Erweiterung kann nur durchgeführt werden wenn das Guest OS ausgeschaltet ist.

2. Disk File vergrößern

Um zunächst die Virtual Disk File zu vergrößern, verwenden wir das Tool vmware-vdiskmanager, das bei jeder VMWare Fusion Installation mitgeliefert wird. Standard Installations Pfad: /Library/Application Support/VMware Fusion/

Folgende Optionen und Parameter beinhaltet das Tool:

-c : create disk; need to specify other create options
-d : defragment the specified virtual disk
-k : shrink the specified virtual disk
-n : rename the specified virtual disk; need to specify destination disk-name
-p : prepare the mounted virtual disk specified by the drive-letter for shrinking
-q : do not log messages
-r : convert the specified disk; need to specify destination disk-type
-x : expand the disk to the specified capacity

Für uns ist somit die Option -x <new capacity> entscheidend. Die Größen können in Kb, Mb und Gb angegeben werden. Hier sollten wir aber aufgepasst werden das die Größenangabe case-sensitive ist (Die Groß- und Kleinschreibung wird beachtet). Also erster Buchstabe groß und zweiter Buchstabe klein.

Der Befehl wird somit wie folgt in der Kommandozeile verwendet (dies ist lediglich ein Beispiel in dem die Virtual Disk disc1.vmdk auf 25GB erhöht wird).

sudo /Library/Application Support/VMware Fusion/vmware-vdiskmanager -x 25Gb /Users/ <Username> /Documents/Virtual Machines/XP.vmwarevm/disc1.vmdk

Die Virtual Disk File ist nun auf die angegeben Größe erweitert und vergrößert worden.
Damit aber auch im Guest-Betriebssystem die volle Größe verwendet werden kann, muss noch die Partitionierung geändert bzw. erweitert werden.

3. Partition für unser Windows Guest OS erweitern

Ich verwende gerne die LiveCD: GParted (Anmerkung: es gibt mehrere Wege die Partitionsgröße zu ändern, ich finde diesen jedoch ziemlich komfortabel). Zuerst laden wir uns das iso Image file von GParted auf unseren Server. Nun wechseln wir in die VMware Console und binden das iso Image in unseren Virtuelle Maschine ein. Folgender Screenshot zeigt die Konfiguration:

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Mittwoch, November 11th, 2009 Linux, Virtualization, Windows Keine Kommentare

Ohne Worte: Windows 7 Enterprise (x64 and x86) msdn DVD Fail!

Windows7_msdn

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Mittwoch, November 4th, 2009 Windows 4 Kommentare

Bootzeit: Ubuntu 9.10 alpha 2 Karmic Koala vs. Windows 7 RC

karmic_koala

Ein tolles Video, welches die Bootzeit von Ubuntu 9.10 alpha 2 und Windows 7 RC vergleicht. Der Test wurde auf fast identischer Hardware durchgeführt. Das Windows hatte sogar um 200 Mhz mehr an Leistung.

Klarer Sieger: Ubuntu mit 29 Sekunden Bootzeit inkl. Gnome (beim Herunterfahren 10 Sekunden)
Klarer Verlierer: Windows 7 RC mit 44 Sekunden Bootzeit (beim Herunterfahren 20 Sekunden)

Mark Shuttleworth, der Gründer von Canonical und Urvater von Ubuntu, kündigt für Lucid Lynx sogar eine Bootzeit von bis zu 10 Sekunden an.

Einige Neuerungen zur kommmenden Version, Ubuntu 9.10 Karmic Koala findet ihr Hier.
Die Ersten Infos zu Ubuntu 10.04 Lucid Lynx findet ihr Hier

Entdeckt im Blog von Christoph Langer

Update 04.11.2009:

Die Jungs von Tux-Radar haben noch einen besseren Test durchgeführt, aber seht selbst:

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Dienstag, Oktober 6th, 2009 Linux, Windows 2 Kommentare

Microsoft Security Essentials: kostenloser Virenscanner aus dem Hause Microsoft online

Microsoft stellt seit heute den kostenlosen Virenscanner für Windows zum Download bereit

Microsoft Security Essentials ist für den Heimanwender gedacht und soll den nötigen Basisschutz für Windows bieten. Der Kunde soll somit auf Freeware Produkte wie “Avira AntiVir” verzichten und den Haus eigenen Virenscanner benutzen. Neben Viren erkennt die Software auch Würmer, Spyware, Rootkits und Trojaner.

Die Beta von Morro (so war der ursprüngliche Name des Projekts) wurde im Juni 2009 für über 75.000 Betatester gestartet. Microsoft Security Essentials bietet dem User einen On-Access-Scanner, für die ständige Überwachung der Datei-Operationen im Hintergrund, als auch einen On-Demand-Scanner, welcher den gesamten Speicherplatz und einzeln ausgewählte Dateien auf Schadsoftware untersucht.

Seit heute steht die Finale Version von Microsofts Virenscanner MSE zum Download in über 19 Sprachen bereit. Für den Download ist keine Registrierung notwendig. Microsoft konrolliert aber, ob eure Windows Version legal erworben wurde. User, welche also eine schwarze Version von Windows benutzen, sollten lieber ihre Hände davon lassen.

Microsoft Security Essentials ist für folgende Betriebssysteme in 32- und 64bit verfügbar:

  • Windows XP ab Service Pack 2
  • Windows Vista
  • Windows 7

Fazit

Ich habe kurzerhand meine VMware hochgefahren und den Virenscanner ausprobiert. Der MSE wirkt auf den ersten Blick recht seriös und schlicht. In der Bedienung ist er ähnlich einfach gehalten wie Avira’s Antivir. Auf nervende Werbung wird allerdings verzichtet, was bei mir einen großen Pluspunkt bringt. Auch die Einstellungsmöglichkeiten lassen dem Benutzer freie Hand. Ein positiver Aspekt ist auch die geringe Systemnutzung, da die Software sehr wenig Resourcen für sich beansprucht.

Microsofts Security Essentials gibts hier als kostenlosen Download

Hier noch einige Screenshots, die ich während und nach der ersten Installation festgehalten habe: (durch klicken vergrößern)

install_validate install

update fast_scan

preferences green

info

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Dienstag, September 29th, 2009 Windows 2 Kommentare
Sysadmin's Life on Facebook
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